Aktuelles


Unter diesem Link finden Sie laufende Projekte unserer Schule

Schuljahr 2019/20

Impressionen von unserer Baustelle

Teilnahme der 7. Klassen am Englischwettbewerb „The Big Challenge“

Im Schuljahr 2019/20 haben unsere Schüler der 7. Jahrgangsstufe wieder am Wettbewerb „The Big Challenge“ teilgenommen. Da am ursprünglich geplanten  Durchführungstermin die Schulen wegen der Corona-Pandemie geschlossen waren, sind wir kurzerhand auf die Online-Version umgestiegen, die zu Hause am eigenen Laptop oder Computer durchgeführt werden konnte. Auch in der digitalen Version des Tests waren unsere Schüler sehr erfolgreich, selbst wenn es in diesem Schuljahr keine Bewertung auf Landes- und Bundesebene gab. Jahrgangsbester wurde Maximilian Kemeter, gefolgt von Louis Christ, beide Klasse 7a. Herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Leistung! Aber da es bei der „Big Challenge“ nur Gewinner gibt, gab es nicht nur für die Sieger, sondern für alle Teilnehmer wieder kleine Preise.

 

Unser Bild zeigt die Schulbesten:

Von links: Maximilian Kemeter, Louis Christ

Tag der deutsch-französischen Freundschaft 2020

„Freundschaft geht ja bekanntlich durch den Magen …“ dachten sich die ‚Franzosen‘ der Klasse 9D und legten sich mächtig ins Zeug, um zur Feier des Festtages ein französisches Buffet für ihre Mitschüler zu zaubern.

Gefeiert wurde der Jahrestag der Unterzeichnung des Freundschaftsvertrags zwischen Deutschland und Frankreich, der alljährlich am 22. Januar begangen wird. Und so besetzte die 9D an jenem Tag die Schulküche, um Unmengen von französischen Spezialitäten herzurichten.

 

Aufgetischt wurden:  

 
  Fensterinhalt horizontal verschieben: MENU C crêpes au chocolat C sandwiches au jambon C pains au chocolat C tartes flambées C croissants

Den ganzen Vormittag haben alle wie wild gebacken, gebraten, geschnipselt, gestapelt, drapiert und dekoriert – es war  anstrengend, hat aber auch großen Spaß gemacht! Und allem Anschein nach hat es allen gut geschmeckt.

Gabriele Streith

Exkursion der Klassen 10b, 10c und 10d in die Biogasanlage Eich bei Kallmünz

Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen informierten sich am 7. und 8. November 2019 zusammen mit ihrer Chemielehrerin Frau Fischer und Biologielehrerin Frau Simm an Ort und Stelle über Energie von der grünen Wiese. Nachwachsende Rohstoffe bilden die wichtigste Grundlage für unsere Energiezukunft. Neben der Nutzung von Sonne, Wind und Wasserkraft sorgen Biogasanlagen dafür, dass auf Dauer eine umweltverträgliche und sichere Energieversorgung gewährleistet werden kann.

 

Die Biogasanlage der REGAS in Kallmünz wandelt Biomasse in Bio-Erdgas um. Dafür werden ausschließlich nachwachsende Rohstoffe wie Mais, Getreide, Gras verwendet. Die Biomasse kommt aus der Region, das daraus gewonnene Biogas wird als Erdgas ins Netz eingespeist und fließt wieder in die Region. So erfuhren wir, dass die Energie aus der Biogasanlage Kallmünz pro Jahr 2 Millionen Liter Heizöl ersetzt und Strom für 2000 Haushalte liefert.

 

Bei unserem einstündigen Rundgang durch die Anlage erklärte uns der Betriebsleiter, Herr Christoph Plank, wie aus GRÜN mithilfe von Bakterien tatsächlich GAS wird. Vom Dach des Fermenters aus konnten wir durch die Glasscheibe zusehen, wie anaerob (sauerstofflos) lebende Mikroorganismen (Bakterien) die Biomasse in Methangas umwandeln. Dies geschieht in einem Faulungsprozess, auf den die Gärung folgt. Die Wärmeentwicklung war beeindruckend, die Geruchsbelastung hielt sich in Grenzen und lediglich das Parfüm, welches dem geruchlosen Gas aus Sicherheitsgründen zugesetzt wird stank wirklich. Und so konnten sich Schüler wie Lehrer davon überzeugen: Die regenerative Energiezukunft hat längst begonnen.

 

Michaela Fischer

Workshop zum Thema „Was hat dein Handy mit dem Bürgerkrieg in Afrika zu tun?“

Anfang März beschäftigten sich die Schüler der Klassen 7a und 7c mit dem Thema: „Rohstoffe – Was hat dein Handy mit dem Bürgerkrieg in Afrika zu tun?“ Der dreistündige Workshop zu diesem Thema wurde von Frau Domscheit in Zusammenarbeit mit dem Eine Welt Laden Teublitz e.V. durchgeführt.

Am Beispiel „Handy“ fanden die Schüler heraus, welche Rohstoffe man eigentlich für die Herstellung von Handys benötigt, woher diese Rohstoffe kommen und unter welchen Bedingungen sie abgebaut werden. Anhand verschiedener Stationen konnten die Schüler durch Spiele oder kleine „Experimente“ beispielsweise die globalen Rohstoffwege verfolgen und somit den Rohstoffverbrauch - insbesondere der Industriestaaten - verfolgen.

In der abschließenden Diskussion thematisierten die Jugendlichen ihr eigenes Konsumverhalten. Der Workshop bot unseren Schülern somit eine gute Gelegenheit über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich auch für die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den ärmeren Teilen der Welt zu interessieren.

 

Jennifer Lippl

Schulsanitätsdienst SSD

Seit Dezember 2014 engagieren sich Schülerinnen und Schüler unserer Realschule im Schulsanitätsdienst (SSD). Wir, die Schulsanis, helfen unseren Mitschülern bei Erkrankungen und Verletzungen während der Unterrichtszeit.

Rückblick auf unsere Aktivitäten Wir hatten viel Organisatorisches zu stemmen in diesem Schuljahr: Das Arbeiten und die Betreuung auf kleinstem Raum stellte an sich schon für alle Beteiligten eine große Herausforderung dar. Hinzu kam der Umzug in das neue Sanitätskammerl, die Anschaffung und Umstellung auf Funkgerätealarmierung, Kommunikation inmitten einer Baustelle, die Vorbereitung auf einen Wettbewerb, Nachmittagskollisionen mit anderen Wahlfächern, mehrere Exkursionen und Fortbildungen und natürlich die Gewährleistung unserer wichtigsten Priorität, dass Material und Schulsanitäter optimal gerüstet sind für ihren Einsatz im Schulalltag.

 

Erstmals nahmen wir am Wettbewerb der Schulsanitäter Region Oberpfalz teil. Unser Team um Frontmann Nico Bäuml erreichte in Neutraubling einen respektablen 5. Platz. Leider fiel der Aktionstag in Amberg dem Corona-Virus zum Opfer, wir hoffen auf unsere Teilnahme bei dieser beliebten Aktion im September. Unsere Fortbildung im BRK-Haus in Burglengenfeld fand zum Glück schon am 6. November 2019 statt. Andi Meidinger schulte einen ganzen Nachmittag lang die Schulsanis in Theorie und Praxis, damit sie auf ihre Einsätze im Schulalltag gut vorbereitet und weitergebildet sind. Auch unser Praxisbesuch am 26. November war wieder sehr spannend und informativ: Dr. Wolfgang Schreiber gab uns Tipps und Hilfestellung bei verschiedenen Messtechniken und der Handhabung von Hilfsmitteln, u.a. zum Thema Diabetes. Vielen Dank an unsere außerschulischen Vorbilder und Fortbilder: Es tut gut, von euch Profis zu lernen und eure Unterstützung zu erhalten!!

 

Schulsanitätsdienst ist Engagement

Unser Sani-Team bestand in diesem Schuljahr 2019/20 aus 15 Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgangsstufen 6 bis 10. Wir trafen uns regelmäßig, meist einmal wöchentlich am Nachmittag, um uns zu besprechen, Material zu checken oder uns intern und extern weiterzubilden.

Wir arbeiten nach Dienstplan. Das diensthabende Team wird seit Februar über Funkgerät alarmiert. Sofort machen sich die beiden Schüler auf den Weg zum Sanitätsraum gegenüber dem Sekretariat oder zur Unfallstelle. Ausgerüstet mit einem Erste-Hilfe-Rucksack geht es an die Erstversorgung von Schülern. Bei Bedarf sind wir ebenso bei schulischen Veranstaltungen, z.B. dem Sportfest oder der Informationsveranstaltung, in Bereitschaft.

 

Erste Hilfe braucht Ausbildung

Schulsanitäter sind ausgebildet und haben einen neunstündigen Erste-Hilfe-Grundkurs erfolgreich abgeleistet. An unserer Schule wird ein solcher Erste-Hilfe-Kurs meist in der 8. Klasse für alle Schüler angeboten und kostet 25 Euro. Im diesem „Corona-Jahr“ musste der Kurs leider entfallen und verschiebt sich voraussichtlich auf Anfang nächsten Schuljahres. Mitglieder von Wasserwacht, Jugendrotkreuz, Maltesern und anderen sind oft bereits gut geschult und deshalb schon in den unteren Jahrgangsstufen herzlich willkommen bei uns. Sanis müssen ein hohes Maß an Engagement und Zuverlässigkeit aufweisen. Auch sollten sie einfühlsam und hilfsbereit sein.

Nicht nur hier an der Schule wenden diese Schüler sehr viel Zeit für ihre Aufgabe auf. Die meisten Schulsanis bilden sich weiter und sind in den verschiedensten Organisationen aktiv. So können wir vier Schülerinnen und Schülern aus unseren Reihen zur erfolgreichen Teilnahme am Grundlehrgang Sanitätsdienst gratulieren!

 

SSD sagt Danke

Der SSD unserer Realschule wird seit Jahren von den Ehrenamtlichen der örtlichen Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes unterstützt. Vielen Dank dafür! Wir wünschen unseren altgedienten Zehntklass-Sanis, welche unser Team nach ihrem Schulabschluss verlassen werden, viel Gesundheit und Erfolg! Danke für euren unermüdlichen Einsatz. Wir werden Euch vermissen!

 

Michaela Fischer

Luftangriff auf Schwandorf

Ein Angriffskommando in den letzten Zügen des Zweiten Weltkriegs – Hoffen und Bangen, niemand hätte gedacht, dass die Nacht zum 17. April 1945 zu einem derartigen Albtraum werden würde, der tiefe Spuren in den Erinnerungen der Überlebenden hinterließ.

Diesem Thema widmeten sich die Neuntklässlerinnen Alexandra Edbauer, Lisa Feicht, Maria Herling und Julia Stuiber der Kreuzberg Realschule Burglengenfeld im Fach Geschichte in ihrer Projektpräsentation im März 2020. In mühevoller, fast schon detektivischer Arbeit versuchten die Jugendlichen die bangen Momente des Luftangriffs über Schwandorf zu rekonstruieren. Ihr Weg führte sie zum Schwandorfer Stadtarchiv, wo sie hilfreiche Informationen von Herrn Fischer erlangten. Eine weitere Anlaufstelle war das Stadtmuseum und auch hier fanden sie sich bei Frau Keil in besten Händen, wodurch die gemeinsame Arbeit erfolgreich vorangetrieben werden konnte.

Während ein weiterer Wegweiser sie zu den Eltern ihres ehemaligen Realschullehrers, Herrn Sichler, führte. Anhand der Erinnerungen des Ehepaars Sichler gingen die jungen Leute auf eine berührende und hoch emotionale Zeitreise, welche sie zutiefst bewegte. Frau Sichler schilderte die Momente, als sie während des Bombenangriffs mit ihrer Familie im Keller verharrte und die Gottesmutter um Schutz anflehte. Als alles verloren schien, kam die rettende Hilfe von draußen und die Erleichterung war der Zeitzeugin auch am Tag des Interviews noch ins Gesicht geschrieben.

Das Inferno dauerte 15 Minuten, zerstörte 70% der Stadt und forderte 1000 Menschenleben.

Nun hatten die Schülerinnen viele verschiedene Mosaikteile gesammelt, die sie gemeinsam zu einem umfassenden Gesamtbild für ihre Projektpräsentation zusammenfügten. Die gut recherchierte Quellenarbeit, welche durch ein authentisches Video der Eheleute Sichler untermauert wurde, ließ das Publikum selbst nach der Präsentation in der Schule noch für einen Augenblick verstummen.

Rosmarie Wegmann

Es geht voran auf der Baustelle

Woher kommt unser Essen?

Die 6 a auf Geo-Exkursion in Ponholz Wie viele Eier legt ein Huhn eigentlich? Woher weiß man, ob die Eier, die das Huhn legt, weiß oder braun sein werden? Wie viele Liter Milch gibt eine Kuh jeden Tag? – Und was fressen Kühe eigentlich? Antworten auf diese Fragen bekamen die Schüler der 6 a bei ihrem Besuch auf dem Bauernhof der Familie Weilhammer in Ponholz.

 

„Woher kommen unsere Lebensmittel?“ - Das war das Thema dieser Geographiestunde vor Ort. So, wie der Weilhammer-Hof ein Familienbetrieb ist, wurde auch die Klasse von der ganzen Familie betreut und durch die einzelnen Bereiche geführt – und wer wollte nicht schon immer einmal wissen, wie so ein mobiler Hühnerstall von innen aussieht? Und wie die Eier dann eingesammelt werden?

Im Kuhstall gab es faszinierende Einblicke in die Funktionsweise eines Melkroboters (und nein, er sieht nicht aus wie R2D2 oder C-3PO) – und natürlich gab es auch Kühe und Kälber zum Streicheln. Interessant war es auch zu erfahren, wie der Holzbackofen funktioniert (leider nur donnerstags - da hatten wir Pech!). Wie viel Arbeit eigentlich in einem selbst gemachten und selbst gebackenen Brot steckt, war besonders erstaunlich für alle, die das Brot immer fertig vom Bäcker kaufen.

Wahrscheinlich werden nun doch einige von uns demnächst öfter im Hofladen vorbeischauen – schon weil demnächst Spargelzeit ist – aber vor allem, um noch einmal die Milch-Zapfstelle auszuprobieren oder die genialen Eier-/Nudel-/Honig-/… Automaten zu bedienen.

 

Der von Weilhammers spendierte Tee und die Abschlussquiz-Schokolade waren nach mehreren Stunden an der kalten Märzluft dann höchst willkommen und spätestens auf der Rückfahrt im Bus wurde allen wieder warm.

 

Vielen Dank an Familie Weilhammer!

Jana Schurig für die Fachschaft Erdkunde

Ein kleiner Vogel im Mittelpunkt des Biologieunterrichts

Ein Mitarbeiter der Vogel- und Umweltstation Regenstauf des LBV (Landesbund für Vogelschutz e.V.) stattete im Februar unserer Schule einen Besuch ab, um uns über den Vogel des Jahres 2019 zu informieren. Mit großem Interesse folgten die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen seinem Vortrag über die Feldlerche. Anschaulich und kurzweilig erläuterte der Referent mit kleinen Videosequenzen, Gesangsausschnitten und Präparaten das Aussehen, den Lebensraum und das Verhalten des kleinen Vogels.

Der Bestand des Feld- und Wiesenbrüters ist in Deutschland

leider seit 1990 um 80 % (!) geschrumpft. Um das Überleben der Feldlerche zu sichern, ist ein Umdenken in der Bewirtschaftung von Naturräumen notwendig. Schon kleinere Maßnahmen können dazu beitragen, dass die Feldlerche einen neuen Lebensraum findet. Dazu gehören die Bereitstellung von Brachstreifen, größere Feldraine und die Weideviehhaltung. Aber auch andere Lebewesen des Ökosystems wie Hamster, Hasen, Insekten sowie viele Wildkräuter werden durch diese Aktionen geschützt und vor dem Aussterben bewahrt. Die Schüler(innen) konnten so begreifen, dass wir alle durch unser Verhalten die Natur schützen können.

Der Landesbund für Vogelschutz engagiert sich seit Jahren mit vielen Projekten für den Naturschutz. So werden unter anderem Biotopflächen (z.B. Moore, Auenlandschaften, Wiesen, Wälder) gekauft und gepflegt, damit sich die Natur frei entfalten kann und die Tiere einen Rückzugsort finden. Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen wollten auch einen Beitrag zum Naturschutz leisten. Durch Schülerspenden und einen Kuchenverkauf der Klassen 6a und 6c konnte eine stolze Summe von 323,50 Euro an den LBV übergeben werden.

Martina Geh

Biologielehrerin

Dem fossilen Energieträger Kohle auf der Spur

Am 19. Dezember ließ die Klasse 6 b der Kreuzberg Realschule Burglengenfeld die Woche und zugleich auch das Jahr 2019 mit

einer Exkursion ins Heimat- und Industriemuseum Wackersdorf ausklingen, die im Rahmen des Geographieunterrichts stattfand. Die junggebliebenen Zeitzeugen Walter Buttler und Josef Hartinger gaben dabei einen frischen und anschaulichen Einblick in die Zeit des Kohleabbaus in und um Wackersdorf. Ihre authentische und lebendige Darstellung der Inhalte fesselte die Jugendlichen und ließ viele Fragen entstehen, die von den beiden Herren umfassend und lebensnah beantwortet wurden. Herr Buttler war in das Braunkohleprojekt der BBI (Bayerische Braunkohlen - Industrie AG) seit der ersten Stunde involviert, da auch sein Elternhaus der Braunkohle weichen musste und er im neu errichteten Wackersdorf ein neues Zuhause fand. Der Zeitzeuge war in der dritten Generation im Braunkohlesektor tätig und ermöglichte somit tiefe Einblicke in das Leben und die Arbeit dieser Zeit. Für Jahrzehnte glich seine Heimat einer Mondlandschaft, welche jedoch Arbeitsplätze für über 1000 Menschen bereitstellte und Arbeitsbedingungen ermöglichte, von denen viele Menschen in den 50er Jahren nur träumen konnten. Eine eigene Krankenstation, Kinderbetreuung, jährlich 70 Zentner Kohle für den Eigenbedarf und viele weitere Vergünstigungen stellte das BBI seinen Mitarbeiten bereit. So sah man lange Zeit über die Nachteile, die mit dem Braukohleabbau einhergingen, hinweg, da die Menschen hinreichend entschädigt wurden. Bis zu 70 Meter tief wurde das Erdreich ausgehoben und 40 Meter hohe Schaufelradbagger prägten das Landschaftsbild. Nichtsdestotrotz hat sich das Projekt laut Aussage des Referenten Buttler mehr als gelohnt, denn die heutige Landschaft sei durch die intensive Rekultivierung um ein Vielfaches schöner als damals. Die Erholungsgebiete rund um den Murner– und Steinberger See sind mittlerweile zu beliebten Ausflugszielen geworden und ein Magnet für zahlreiche Touristen. So durfte die Klasse 6b zusammen mit ihren begleitenden Lehrkräften eine Zeitreise ins letzte Jahrhundert antretet, in dem der fossile Brennstoff Kohle einen hohen Stellenwert hatte. Außerdem wurde immer wieder betont, dass jede Medaille zwei Seiten hat – je nachdem, von welcher man sie betrachtet.

 

Rosmarie Wegmann

Ein etwas anderer Matheunterricht…

Ausflug der Klasse 8 C zur Mathematischen Ausstellung ins Deutsche Museum nach München

 

Am 12. November 2019 fand der Ausflug der Klasse 8c ins Deutsche Museum in München statt. Alle Schüler waren sehr aufgeregt, die verschiedenen mathematischen Versuche und Experimente ausprobieren zu können.

 

Nach einer schnell vergangenen Busfahrt machten wir uns auf zum Deutschen Museum. Während die eine Hälfte der Klasse sich mit Frau Katzlinger zur Blitzshow bei der Hochspannungsanlage begab, schaute sich die andere Hälfte mit Frau Niebler das Mathematische Kabinett an. Hier bekamen wir einen Fragebogen, den wir mit Hilfe verschiedener Infotafeln in der mathematischen Ausstellung beantworten konnten. Als sich anschließend die ganze Klasse wieder zusammengefunden hatte, gingen die meisten Schüler in das Museumsrestaurant, um zusammen Mittag zu essen. Nachdem alle wieder gestärkt waren und die restlichen Fragebögen ausgefüllt hatten, bildeten wir kleine Gruppen, um so das Museum weiter zu erkunden. Wir schauten uns zum Beispiel das riesige Netz aus nachgebauten Minenschächten an, das sich unter dem Museum befindet, wanderten durch die Luft- und Schifffahrtsausstellung oder informierten uns mit verschiedenen Experimenten über die Physik. Dann schossen wir noch ein Gruppenfoto und begaben uns zurück zum Bus, der schon auf uns wartete.

 

Uns allen hat es sehr gefallen und wir haben viel über die Mathematik gelernt. Es war definitiv ein etwas anderer Matheunterricht.

Von Erik Röder 8 C

Teilnahme am Wettkampf der Schulsanitäter in Neutraubling am 12.02.20

Unsere Schulsanitäter Nico Bäuml und Patrick Berndt nahmen am 12. Februar 2020 am Wettkampf der Schulsanitäter aller Realschulen in der Oberpfalz teil und belegten einen sehr respektablen 5. Platz!

Durch krankheitsbedingte Ausfälle fuhr unser SSD-Team (SSD: Schulsanitätsdienst) zuerst unterbesetzt nach Neutraubling, wurde jedoch vor Ort dankenswerterweise durch Daniel und Dominik von der Realschule Pindl verstärkt. Gemeinsam meisterten sie alle 10 Stationen gegen 9 andere Mannschaften aus der Oberpfalz. Die Fallbeispiele waren allesamt anspruchsvoll und höchst professionell vorbereitet und forderten die Schulsanis jedes Mal aufs Neue heraus. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang auch die grandiose Schauspielleistung der Mimen vom SSD Neutraubling. Die Malteser, welche die SSD-Teams bewerteten, gaben sehr hilfreiche Rückmeldungen zu den Hilfeleistungen und so profitierten alle Teams von dem Fortbildungscharakter dieser wirklich sehr gewinnbringenden Veranstaltung. Am Ende wurden die Teilnehmer zudem im Umgang mit Funkgeräten und Rollstühle geschult.

Vielen Dank an die Veranstalter, wir haben an diesem Tag sehr viel dazugelernt und hatten riesigen Spaß!

 

Michaela Fischer und SSD-Team

Hamburg – wir kommen!

Von unserem zentral gelegenen Hotel starteten wir mit einer kleinen Stadtrunde zur besseren Orientierung. Wir lernten die Altstadt kennen, deren Gestaltung sehr an Venedig erinnert, kamen vorbei an den Landungsbrücken, erkundeten die berühmte rote Meile, lernten einiges über die Speicherstadt und wurden über die hohen Baukosten der Elbphilharmonie aufgeklärt.

Aber Hamburg hat man erst richtig gesehen, wenn man es vom Wasser aus erlebt hat. Also war unser nächstes Ziel der Hafen. Mit einer kleinen Barkasse, die etwa Platz für 70 Personen bietet, wurden wir entlang der Elbe durch den drittgrößten Hafen Europas gefahren. Der Kapitän stellte uns viele Schiffe vor: Luxusdampfer, wie die „Europa 2“ beginnen im Hamburger Hafen regelmäßig Weltreisen. Vom Wasser aus wirken die hochhausgroßen Schiffe noch eindrucksvoller. Auch in 100 km Entfernung zur Nordsee macht sich der Tidenhub in der Hafenanlage stark bemerkbar, was wir bei unseren Spaziergängen erleben konnten.

Unsere Erkundungstour auf eigene Faust begannen wir mit dem Michel – dem Wahrzeichen von Hamburg. Beeindruckend sind vor allem die große Hauptorgel, das helle Kirchenschiff, in dem 2500 Gläubige Platz finden, und das Senatsgestühl, welches wir einige Zeit auf uns wirken ließen. Gegen einen kleinen Beitrag erhält der Besucher Zugang zur Krypta, in der unter anderem Carl Philipp Emmanuel Bach begraben liegt, einer der Bachsöhne. 132 Meter höher konnten wir die sechs Glocken der Kirche aus nächster Nähe bewundern. Ein banger Blick auf das Schild mit den Zeiten für das Geläut verriet: Wir haben ein ruhiges Zeitfenster erwischt! Immer höher ging es hinauf auf der schmalen Metalltreppe. Die schweißnassen Hände klammerten sich an das Geländer, aber endlich war es geschafft. Die Belohnung: Ein herrlicher Blick über ganz Hamburg!

 

Einen historischen Rückblick der etwas anderen Art erlebten wir im Hamburg Dungeon - eine von Schauspielern präsentierte Kombination aus Geschichtsstunde, Gruselkabinett, Show und Fahrgeschäften in der historischen Speicherstadt. In mehreren Shows wird die „dunkle Seite“ von Hamburg dargestellt, wie zum Beispiel das historische Gängeviertel oder der große Brand im Jahr 1842. Weitere Inhalte sind die Foltermethoden im Mittelalter, die Inquisition und der schwarze Tod. Die Besucher werden in jede Szene mit einbezogen. Der Rundgang endet mit einem freien Fall aus 8 Metern Höhe, den wir zum Glück unbeschadet überstanden haben.

Am Nachmittag trennten wir uns, damit alle ihren Interessen entsprechend die Stadt auf eigene Faust weiter erkunden konnten. Es gab doch sehr viel zu sehen und die Auswahl fiel nicht leicht. Schanzenviertel oder doch Miniaturwelt? Shopping – wenn man schon mal in einer Großstadt ist - oder vielleicht doch lieber die Ruhe im Park bei einem kostenlosen Klavierkonzert genießen? Dass alle Spaß hatten, zeigte der rege Austausch, als wir uns im Hotel trafen, um gemeinsam ins Musical zu gehen. Das Musiktheater war gerade mal fünf Minuten von unserem Hotel entfernt und die Vorstellung begeisterte uns ausnahmslos. Tina Turner hautnah – oder beinahe. Eine sehr gelungene Vorstellung rundete unseren ereignisreichen Tag in Hamburg ab.

 

Vor unserer Heimfahrt am nächsten Tag machten wir noch einen gemeinsamen Spaziergang. Fazit: Eine unvergessliche, sehr gelungene Abschlussfahrt!

 

Monika Simm

Schüler helfen bei der Aufklärung eines Todesfalls

Der Tod einer Chemielehrerin an einer Schule wirft für die Polizei große Fragen auf: Handelt es sich um einen natürlichen Tod, um eine Alkoholvergiftung oder doch um Mord? Der Streit mit ihren Fachkollegen könnte ein Tatmotiv sein. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf stellt die Beweisstücke sicher. Aufgrund eines akuten Personalmangels ist es dem forensischen Labor jedoch nicht möglich, die Beweisproben zu untersuchen. Der Polizei zu Hilfe kommen die Schüler und Schülerinnen der Klasse 9B: Sie tauschen am 07.11.2019 die Schulbänke des Burglengenfelder Chemiesaales gegen die Tische des modern eingerichteten Lehr-Lernlabors der Chemiedidaktik an der Universität Regensburg.

Die Klasse wird freundlich vom Doktoranden Lars Ehlert empfangen, der zunächst eine Sicherheitseinweisung durchführt. Anschließend übernimmt der Student Ben Münch die Schülerinnen und Schüler, um sie mit dem Kriminalfall vertraut zu machen. Professionell ausgestattet mit Schutzbrillen und Laborkitteln untersuchen die Schülerinnen und Schüler daraufhin die vorgefundenen Beweisstücke unter Einsatz verschiedenster chemischer Analysemethoden: Fingerabdrücke werden mit Hilfe von Graphitpulver gefunden, Blutspuren werden durch Chemolumineszenz (Substanz leuchtet im Dunkeln) auf ihre Echtheit geprüft, ein Getränk wird auf Alkohol getestet und Filzstiftspuren anhand der Dünnschichtchromatographie einem Stift zugeordnet. Nach fieberhafter Suche stellt sich schließlich der verdiente Erfolg ein: Der Täter ist ermittelt!

Die Berufswelt eines Chemikers einmal in der Praxis zu erproben - dieses Ziel erreichte die 9B an einem kurzweiligen Vormittag an der Universität Regensburg. Und ganz nebenbei auch einmal „Uniluft“ zu schnuppern, wird ein unvergessliches Erlebnis bleiben!

StRin (RS) Martina Geh

Die Klasse 9A entdeckt Säuren und Laugen!

Die Universität Regensburg war am 26.11.2019 das Ziel der Klasse 9 A, um einmal die Schulbänke des Burglengenfelder Chemiesaals mit den modern eingerichteten Tischen des Lehr-Lernlabors der Chemiedidaktik einzutauschen. Dort wurden unsere Schüler von einer Gruppe hoch motivierter Lehramtsstudenten unter der Leitung der Doktorandin Nadine Boele freundlich empfangen.

Nach einer Sicherheitseinweisung und einer kurzen Einführung ins Thema gingen die Schüler und Schülerinnen, professionell ausgestattet mit Laborkitteln und Schutzbrillen, ans „chemische Werk“, um die Welt der Säuren und Laugen zu entdecken. Zunächst stand die Suche von Säuren und Laugen in Lebensmitteln wie Zitronensäure und Cola, aber auch Alltagschemikalien wie Abflussreiniger und Kernseife auf dem Plan. Durch Zugabe verschiedener Farbstoffe wie Bromthymolblau, Phenolphthalein oder Universalindikator konnten die Stoffe aufgrund ihrer Farbänderung den Säuren und Laugen zugeordnet werden. Die Gefährlichkeit von Säuren wurde anhand einer Verdünnungsreihe von Salzsäure untersucht. Dabei kam auch der pH-Wert ins Spiel, der ein Maß für die Konzentration der Säure ist.

Aber was geschieht eigentlich, wenn Säuren und Laugen zusammengemischt werden? Hört sich sehr gefährlich an, doch das entstehende Produkt ist neutral, da es kaum noch Säure- oder Laugenteilchen enthält. Dies ist jedoch keine Hexerei, sondern die reinste Chemie! So entsteht durch Neutralisation z.B. aus gefährlicher Natronlauge und Salzsäure verblüffender Weise harmloses Salzwasser. Da die Vorgänge aber nicht sichtbar sind, helfen die Farbindikatoren weiter. So wird auch für unsere Augen bei der Titration aus roter Geschirrpulverlösung und blauem Klarspüler eine neutrale grüne Lösung sichtbar.

Leiten reine Säuren den elektrischen Strom? Auch dieser Frage konnten die Schülerinnen und Schüler durch die Prüfung der elektrischen Leitfähigkeit nachgehen. Neben den vielen Versuchen kamen aber auch die Erklärungen nicht zu kurz. So war es am Ende ein Gewinn bringender Vormittag für beide Seiten: für die Klasse 9A, die einen Einblick in die Laborarbeit eines Chemikers gewann und nebenbei auch einmal „Uniluft“ schnuppern konnte, und für die Lehramtsstudenten der Uni Regensburg, die einmal am „lebenden Objekt“ ihr Theoriewissen in die Praxis umsetzen konnten. Eine Win-win-Situation für alle Seiten!

StRin (RS) Martina Geh

Abschlussfahrt der 10c nach Berlin

Tag 1:

 

Voller Freude und Motivation starteten wir am Montag, den 16.09.2019 um 7 Uhr vom Volksfestplatz aus unsere Reise nach Berlin. Auf uns warteten einige Stunden Busfahrt, die jedoch völlig ohne Stau verliefen, so dass wir pünktlich um 13:30 Uhr in unserem Hotel in Berlin ankamen. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, erwartete uns eine Stadtrundfahrt mit einem Reiseführer, der uns ausführlich wichtige Sehenswürdigkeiten in Berlins Zentrum erklärte. Zum Abschluss stiegen wir beim Brandenburger Tor aus und absolvierten die obligatorische Foto-Session. Um ca. 16:30 Uhr endete die Führung und uns stand der restliche Tag zur freien Verfügung. In Kleingruppen erkundeten wir Berlin, nutzten die zahlreichen Shoppingmöglichkeiten und stärkten uns bei einem Abendessen. Um 22:00 Uhr trafen wir wieder im Hotel ein.

 

Tag 2:

 

Die erste Nacht in Berlin lag hinter uns. Um 8:30 Uhr war dann Frühstückszeit. Nachdem wir uns für den Tag gestärkt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Kolhoff Tower, der sich gleich neben dem Sony Center befindet. Wusstet ihr, dass der Aufzug des Panoramapunktes als schnellster Aufzug Europas gilt? Er brachte uns in 20 Sekunden auf 100 Meter Höhe. Das hat man auch in den Ohren gemerkt. Von ganz oben hatten wir eine klasse Aussicht auf die baulichen und historischen Highlights der deutschen Hauptstadt, wie z. B. auf den Fernsehturm am Alexanderplatz.

Im Anschluss besuchten wir das Holocaust-Mahnmal, das als Denkmal für die rund sechs Millionen ermordeten Juden, die unter Adolf Hitler und den Nationalsozialisten ums Leben kamen, gilt.

Anschließend fanden wir uns im Bundestag ein. Dort durften wir auf der Tribüne im Plenarsaal Platz nehmen, wo uns Grundlagen und Fakten zum Bundestag genannt wurden. Im Anschluss lernten wir den Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier, Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur, kennen. Persönlich beantwortete er unsere Fragen zu seiner Person und seiner Arbeit im Bundestag. Später erhielten wir noch eine ausführliche Führung durch das Gebäude, die mit einem kleinen Schreck endete. Ausgerechnet während alle 22 Schüler inklusive Frau Deiml und Herrn Lachner im Aufzug waren, blieb dieser stehen, doch zu unserem Glück fuhr er nur nach wenigen Sekunden weiter. Um uns von der ganzen Aufregung zu erholen, aßen wir hinterher in der Bundestagskantine und beendeten damit die äußerst lehrreichen Stunden in unserem Parlament.

Bevor wir in unser Abendprogramm starteten, nutzten wir noch die Freizeit und bummelten in der Stadt umher. Schließlich war es so weit und wir begaben uns zum Chamäleon Theater. „Out of Chaos“ nannte sich das ungewöhnliche Stück, welches wir uns ansahen. Nach der Aufführung war die Mehrheit von uns der Meinung, dass die Musik doch etwas skurril, aber die Akrobatik sehr beeindruckend gewesen war. Hier endete der Abend und alle fuhren mit dem Bus zurück ins Hotel.

 

Tag 3:

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es ans Kofferpacken. Mit unserem Reisebus machten wir uns auf den Weg in das ehemalige Stasigefängnis Hohenschönhausen. Den Zielort erreichten wir nach einer ca. 20-minütigen Busfahrt. Der ehemalige

Inhaftierte Thomas Raufeisen nahm uns in Empfang zu einer zweistündigen Führung. Zuerst gingen wir durch das sogenannte U-Boot. Dies war bis in die  50er Jahre hinein die zentrale Untersuchungshaftanstalt der sowjetischen Geheimpolizei. Die Atmosphäre war stets sehr beklemmend. Dies wurde uns eindrücklich vermittelt, da sich die ganze Klasse in eine Gefängniszelle stellen durfte, in der eine gleiche Anzahl von Leuten mehrere Jahre ausharren musste.

Danach führte er uns in den neueren Bau und wir erfuhren in einem der vielen Verhörzimmer seine Lebensgeschichte. Für uns kaum vorstellbar, reiste er unfreiwillig und zunächst unwissend mit seiner Familie in die DDR ein, da sein Vater ein Spion des Ostens war. Doch Thomas Raufeisen und sein Bruder weigerten sich, sich in die DDR einzubürgern zu lassen. Nach einem gescheiterten Fluchtversuch landete die Familie im Stasigefängnis. Die weitere Geschichte kann man in seinem Buch „Ich wurde in die DDR entführt. Von meinem Vater. Er war Spion“ nachlesen. Der letzte Teil der Führung brachte uns in die Frischluftzelle. Dies ist eine Gefängniszelle ohne Zimmerdecke, nur mit einem Gitter oben versehen.

Anschließend begann die sechsstündige Heimfahrt. Unterwegs haben wir uns bei einem MC-Donalds-Restaurant noch etwas gestärkt. Am frühen Abend sind wir wohlbehalten am Volksfestplatz in Burglengenfeld angekommen.

 

 Johanna Brandes, Johannes Feicht, Jasmin Liang, Fabian Kuhn ( Klasse 10c)

Religiöses Leben und soziale Projekte in der Vorweihnachtszeit

Die Schulgemeinschaft wurde, wie jedes Jahr in der ersten Adventswoche, durch Gottesdienste auf die Vorweihnachtszeit eingestimmt. Mit jugendgemäßen Impulsen luden sie zu Ruhe und zur inneren Vorbereitung auf das anstehende Fest ein. Immer beliebter werden auch seit Jahren die wöchentlichen Adventsmeditationen vor dem Unterricht in den Räumen der OGS, bei denen die Schüler/-innen zu einer kurzen morgendlichen Besinnung eingeladen sind.

 

Soziales Engagement zeigten die Jugendlichen bei der Paket-Aktion für die Tafel in Maxhütte. Viele Klassen beteiligten sich an diesem vorweihnachtlichen Projekt und brachten die Lebensmittel, die nach einer Packliste eingekauft worden waren, mit in die Schule, wo sie im Ethik- bzw. Religionsunterricht in Schachteln verpackt und mit Geschenkpapier dekoriert wurden. Zusätzlich wurden auch kleinere Spielsachen für Kinder gesammelt. Dieses Jahr konnten 104 Päckchen in den Transporter der Tafel geladen werden. Wir hoffen, dass wir damit einigen Familien, die von der Tafel unterstützt werden, eine zusätzliche Weihnachtsfreude bereiten konnten.

 

Seit über 30 Jahren gestaltet unsere Realschule bereits die Weihnachtsfeier des BRK-Seniorenheims und auch diesmal zeigten wieder einige Musikanten und Leser/-innen aus verschiedenen Klassen ihr Talent. Die Bewohner des Heims freuten sich über die jungen Gäste und die gelungenen Beiträge.

 

Der Verkauf der Weihnachts-CDs mit Liedern und Geschichten rund um die Adventszeit, der bereits im letzten Schuljahr begonnen hatte, fand im Dezember einen guten Abschluss, denn es konnten 600 € Erlös an die Aktion „Sternstunden“ überwiesen werden.

 

Wir sind stolz darauf, zur „Fair Trade-School“ ernannt worden zu sein. Darum war es selbstverständlich, dass – wie schon in vergangenen Jahren - beim Elternsprechtag fair gehandelte Waren in der Aula verkauft wurden. Die Klasse 7a erzielte durch ihren großen Einsatz ca. 200 € Einnahmen, die über den Weltladen in verschiedene Projekte fließen. Auch der Nikolaus, der am 6. Dezember die einzelnen Klassen besuchte, verteilte an alle Fair Trade Schokolade.

 

Allen Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften, die sich sozial und religiös engagieren und damit das Profil unserer Schule prägen, sagen wir herzlichen Dank!

 

Veronika Fischer

Schülerinnen und Schüler der Realschule erfreuen Bewohner des BRK-Seniorenheims mit adventlichen Weisen

Auch in diesem Schuljahr machten sich wieder Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Realschule am Kreuzberg mit ihren Musikinstrumenten und einigem Equipment auf den Weg ins BRK-Seniorenheim, um die dortige Weihnachtsfeier musikalisch mitzugestalten. Den Bewohnern des Heims in einer adventlichen Feierstunde eine besondere vorweihnachtliche Freude zu bescheren, ist schon seit über 30 Jahren fester Bestandteil an der Realschule. Und so war es auch am 12. Dezember dieses Jahres für 15 Musikerinnen und Musiker eine Selbstverständlichkeit, die Senioren mit besinnlichen Texten und Musikstücken sowie traditionellen Weihnachtsliedern, die einige der Bewohner sogar zum Mitsingen anregten, zu unterhalten.

 

Die strahlenden Augen der Senioren auf der einen und der jungen Musiker auf der anderen Seite waren ein sichtbares Zeichen dafür, dass diese Tradition für alle ein Gewinn ist und unbedingt beibehalten werden soll.

Vorlesewettbewerb 2019/20

61. Vorlesewettbewerb 2019/2020:

Moritz Fischer (6 b) vertritt unsere Schule beim Kreisentscheid!

 

„Lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, in ferne Welten.“, wusste schon vor über 200 Jahren Jean Paul.

„Schock deine Eltern – lies ein Buch!“ steht heute auf einigen Aufklebern auf den Federmäppchen oder Ordnern. Das Buch hat offenbar seine Faszination auch im digitalen Zeitalter noch nicht verloren.

 

Die Fantasie ihrer ZuhörerInnen weckten auch die sechs Schülerinnen und Schüler unser 6. Klassen, die Mitte Dezember ihre Vorlesekünste unter Beweis stellten, um sich für die Teilnahme am Vorlesewettbewerb 2019/2020 zu qualifizieren.

 

Dies waren Lukas Lamml und Benjamin Zenger (6 a),

Mark Bauer und Moritz Fischer (6 b)

sowie Selina Loritz und Lara Trautwein (6 c).

 

Zunächst gaben sie ihr vorbereitetes Stück aus ihren Lieblingsbüchern zum Besten. Die Zuhörer konnten sich dabei gleich Lektüreanregungen holen, denn die Vielfalt

der vorgestellten Bücher lässt erahnen, in welch unterschiedliche Welten uns ein Buch entführen kann. Das Spektrum reichte von den „Warrior Cats“ über „Wildhexe. Die Botschaft des Falken“ bis hin zu einem teuflischen Vergnügen aus der „Luzifer“-Reihe. Auch Eulenspiegelgeschichten sowie ein recht bajuwarisch-deftiges Stück bekamen die Klassenkameraden im Publikum zu Gehör.

Beim Fremdtext handelte es sich um die Detektivgeschichte „Das rote U“ von Wilhelm Matthießen.

 

Kein Wunder, dass es der Jury schwer fiel, sich für nur einen Sieger bzw. eine Siegerin zu entscheiden. Denn flüssig und betont vorlesen konnten sie alle. Was also sollte den Ausschlag geben?

 

Die sechs Jurymitglieder Frau Baulig, Frau Hetzenecker und Frau Zademack sowie Frau Bürger, Frau Spiller von der Buchhandlung am Rathaus und Herr Götz, unser Elternbeiratsvorsitzender, votierten schließlich für Moritz Fischer aus der 6b, der mit seinem Buch „Sauerkrautkoma“ von Rita Falk zeigte, dass er ein Händchen dafür hat, lustige Textstellen auszuwählen, diese genau in dem Tonfall vorzutragen, der zur Stimmung des Buches passt und dabei sogar manchmal verschmitzt ins Publikum zu schauen. Auch beim Vortrag des Fremdtextes bewältigte er die seltsamsten Namen in diesem Buch mit Ruhe und Gelassenheit und las souverän und betont vor. Als unser Schulsieger vertritt Moritz die Realschule am Kreuzberg nun beim Kreisentscheid. Dafür wünschen wir ihm viel Glück!

 

Unser besonderer Dank gilt Frau Spiller von der Buchhandlung am Rathaus und dem Vorsitzenden unseres Elternbeirates, Herrn Götz, der im Namen des Elternbeirates allen sechs Vorlesern und Vorleserinnen nochmals zu ihren Leistungen gratulierte und ihnen jeweils einen Buchgutschein als Dankeschön für ihre Teilnahme überreichte. Unsere Schule weiß es sehr zu schätzen, dass sich Frau Spiller und Herr Götz extra Zeit für diese, wie beide betonten, ehrenvolle Aufgabe genommen haben.

 

im Auftrag der Fachschaft Deutsch

Claudia Bürger

Jugend trainiert für Olympia

Die Jungen der Altersklassen II und IV beteiligten sich in der Woche vor den Herbstferien an Fußball-Turnieren, die in Schwandorf ausgetragen wurden.

In der Altersklasse Jungen II belegte unsere Schule trotz guter Leistung einen undankbaren 2. Platz. Nachdem im ersten Spiel die Mittelschule Burglengenfeld mit 4:1 besiegt worden war, verlor die Mannschaft trotz zahlreicher Chancen das Finale gegen die RS Schwandorf unglücklich mit 1:2.

 

Die Torschützenliste waren: Leon Kovacs (zwei Treffer), Fabian Siegmund und Luca Hintermeier Ähnlich wie den Jungen II erging es später den Jungen der Altersklasse IV. Trotz eines 1:1 Unentschiedens gegen den Turniersieger Gymnasium Burglengenfeld belegte die Mannschaft aufgrund der 1:3 Niederlage gegen das Gymnasium Schwandorf nur den 3. Platz.

Torschützen für unsere Mannschaft waren: Toni Böhm und David Ernst Für die Schulmannschaft Jungen II haben sich engagiert: Hintermeier Luca, Siegmund Fabian, Altmann Julian, Scherer Colin, Erich Luis, Gruber Korbinian, Kovacs Leon, Wode Konstantin, Pecher Nico, Würdinger Luca, Schmid Simon, Schneider Leon, Loritz Ralf, Holzinger Philipp, Graf Johannes, Fleischhauer Tobias.

 

Für die Schulmannschaft Jungen IV waren am Start: Sadler Ben, Fuchtler Maximilian, Marschall Paul, Bouafia Leon, Luber Franz, Böhm Toni, Ernst David, Wanninger Nico.

 

Wir bedanken uns bei allen Schülern, die bereit waren, sich für ihre Schule zu engagieren und diese auch nach außen hin durch vorbildliches Verhalten auf und neben dem Platz zu vertreten.

 

Für die Fachschaft Sport (m): Bernd Kupsch

Wir haben überlebt...

So lautet der Titel des Films, welcher zusammen mit Überlebenden des Konzentrationslagers Flossenbürg gedreht wurde. Damit nicht in Vergessenheit gerät, was in der Zeit des Nationalsozialismus Schreckliches in den Lagern passiert ist, machten sich die vier zehnten Klassen zusammen mit den Geschichtslehrern am Donnerstag, den 10. Oktober 2019, auf den Weg zur KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.

 

Bei der Buchung des Termins bzw. der Planung der Fahrt konnte niemand ahnen, welche Ereignisse diesem Tag noch mehr Gewicht verleihen würden. Am Mittwoch, den 9. Oktober 2019 kam es nämlich zu einem Anschlag auf die jüdische Synagoge in Halle und zu einem anschließenden Amoklauf des Täters. Die Geschehnisse des Vortages noch im Kopf, stiegen die Zehntklässler und die Lehrer in die beiden Busse. Ermahnungen bezüglich angemessenen Betragens waren an diesem Tag nicht nötig.

 

In Flossenbürg erwartete die Schüler ein ungastliches Wetter und ließ die Anlage des ehemaligen Konzentrationslagers noch beklemmender wirken. Bei starkem Regen und kaltem Wind konnte man nur erahnen, wie es den Häftlingen des Konzentrationslagers ergangen sein mag, die sich nicht durch entsprechende Kleidung schützen konnten.

 

Trotz des schlechten Wetters machten sich Schüler und Lehrer zusammen mit fünf Rundgangsleitern der Gedenkstätte auf den Weg. Zunächst wurden uns in den Ausstellungsräumen anhand von ausgesuchten Gegenständen, Karten und Bildern Situationen, wie sich tatsächlich im Lager zugetragen haben, nahegebracht. Auf eindrucksvolle Weise eröffnete sich uns ein kurzer Einblick in das Leben und Leiden der Menschen in einem Konzentrationslager. Besonders das ausschließliche Bezeichnen von Personen durch Nummern und die damit verbundene Wegnahme des eigenen Namens und aller persönlicher Gegenstände ließ niemanden unberührt. Die Rundgangsleiter beschrieben anhand von Fotografien, die spätere Häftlinge in privaten Situationen zeigten, Einzelschicksale, welche stellvertretend für alle anderen stehen.

 

Im Anschluss daran besuchten wir das Außengelände mit Krematorium und Tal des Todes. Vor allem die Beschreibungen der versierten Rundgangsleiter zu dem Verbrennungsofen ließen die Schüler und auch die Lehrkräfte erschauern und nachdenklich werden. Es erscheint unfassbar, dass man Menschen in einem Ofen, der eigentlich der Entsorgung von Abfall diente, verbrannt hat.

 

Die letzte Station des Rundgangs bildete der Steinbruch, in dem die Häftlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen Granit abbauen mussten, der unter anderem für den Bau des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg verwendet wurde. Schockierend fanden alle, dass noch heute an diesem Ort des Schreckens und Grauens dieser Stein abgebaut und dies erst in drei Jahren beendet sein wird. Beim Betrachten des massiven Gesteins und der herumstehenden modernen Maschinen konnte man einen Eindruck davon gewinnen, welch unmenschliche Leistung den Häftlingen damals ohne passende Kleidung oder entsprechende Ausrüstung abverlangt wurde.

 

Mit vielen Eindrücken machten sich die Schüler und auch die Lehrkräfte auf die Rückfahrt nach Burglengenfeld. Selbst im Bus ließ viele das, was sie gesehen und gehört hatten, nicht los, wie die Gespräche zeigten.

 

Der besondere Dank der beteiligten Lehrkräfte geht an die Rundgangsleiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, welche, wie jedes Jahr, sowohl professionell als auch einfühlsam auf die Schüler eingegangen sind.

 

Gerade in der heutigen Zeit ist eine solche Fahrt, welche sich gegen das Vergessen wendet, unerlässlich und ein fester Bestandteil des Unterrichts.

 

Max Mannheimer, ein Überlebender, sagte vor einigen Jahren vor einer Schülergruppe, dass die jetzigen Generationen nicht für das Geschehene verantwortlich seien, aber dafür, dass so etwas nie wieder passieren könne. Deshalb sind solche Begegnungsstätten und deren Besuch wichtig.

 

Stellvertretend für die verantwortlichen Lehrkräfte

 

Christine Hof

Wir fahren nach Berlin! Abschlussfahrt Klassen 10a und 10b

„ZU DEN ZIERDEN DEUTSCHLANDS GEHÖREN SEINE STÄDTE. UNTER IHNEN IST BERLIN WEDER DIE ÄLTESTE NOCH DIE SCHÖNSTE. UNERREICHT ABER IST SEINE LEBENDIGKEIT.“

– Richard von Weizsäcker –

 

Eines kann uns keiner vorwerfen: Dass wir die uns zur Verfügung stehende Zeit nicht voll ausgenutzt haben. Denn natürlich wollten wir die im Zitat angesprochene Lebendigkeit Berlins kennen lernen!

So starten die Klassen 10 A und 10 B mit den Klassenleiterinnen Frau Pietschmann und Frau Soukup sowie Frau Stich und Herrn Metschl schon um 1 Uhr nachts in Burglengenfeld – Berlin, wir kommen! Und bereits um 7 Uhr befinden wir uns an der Stadtgrenze und können eine Stunde später unser Frühstück im Bahnhof Friedrichstraße einnehmen. Etwas müde, aber voller Neugier auf unsere Hauptstadt machen wir uns auf, bei strahlendem Sonnenschein die wichtigsten Sehenswürdigkeiten rund um das Brandenburger Tor zu besichtigen und dann „Unter den Linden“ bis zum Berliner Dom zu spazieren. 270 Stufen? Kein Problem für uns trotz des Schlafmangels, und der Blick über die Stadt ist beeindruckend. Danach Check-in im Hotel und weiter geht’s wieder zu Fuß – der Kudamm ruft! Ein bisschen Bummeln und Shoppen gehört einfach dazu – selbst für die Jungs. Fazit des ersten Tages: Wir sind müde, aber sehr zufrieden.

 

Relativ munter marschieren wir am Donnerstag zur U-Bahn-Station Uhlandstraße. Während die Madame-Tussaud’s-Gruppe mit Herrn Metschl das Ziel sicher erreicht, kommt es in der Dungeon-Gruppe zu einer gewissen Verwirrung, wo man umsteigen muss. Aber letztendlich kommen alle am Ziel an und können ihre Nervenstärke in den Dungeons beweisen.

Ungeklärt bleibt Folgendes: Was ist gruseliger – die Show oder das Gekreische der Mädels?

Dann geht’s für jede Klasse weiter durch die Stadt, per U-Bahn. Ohne größere Aufregungen. Checkpoint Charlie und die East Side Gallery stehen unter anderem auf dem Programm. Abends das Highlight für viele Schüler: Wir genießen die Show der trommelnden blauen Glatzköpfe – der Blue Man Group. Nach einem kurzen Aufenthalt im Sony-Center geht’s per U-Bahn wieder ins Hotel. Fazit des zweiten Tages: Uns tun die Füße weh, aber es war ein toller Tag.

 

Leider steht schon der Abschied von Berlin an. Und da noch nicht alle ausreichend geshoppt haben, fährt uns Werner, unser äußerst netter Busfahrer, zum Alexanderplatz. Danach führt uns der letzte Programmpunkt erneut die Geschichte Berlins und Deutschlands vor Augen: In der Gedenkstätte Hohenschönhausen, die von 1951 bis April 1990 als Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit diente, bekommen wir einen Einblick in die menschenverachtenden Methoden der „Stasi“. 30 Jahre sind seit dem Mauerfall vergangen. Und es ist wichtig, immer wieder an die Werte unserer Demokratie erinnert zu werden und diese nicht als selbstverständlich anzusehen. Fazit des dritten Tages: Shoppen ist schön, aber nicht das Wichtigste. 

Auszüge der Veranstaltungen vergangener Schuljahre