Aktuelles


Unter diesem Link finden Sie laufende Projekte unserer Schule

Besuch der KZ Gedenkstätte Flossenbürg

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchten alle zehnten Klassen unserer Schule am die KZ Gedenkstätte Flossenbürg. Im Unterricht wurde die Fahrt davor intensiv vorbereitet.

Auf eindrucksvolle Weise versuchten fünf Rundgangsleiter der Gedenkstätte den Schülern das Unfassbare verstehbar zu machen. Bei einem aufschlussreichen Rundgang wurden sie auf die unterschiedlichen Einrichtungen des ehemaligen Konzentrationslagers hingewiesen. Besonders eindrucksvoll waren hierbei Karten, Zeichnungen und Fotografien aus dieser Zeit, welche die Zustände und Geschehnisse verdeutlichten.

Dieses Mal war auch das Besichtigen des Gebäudes, in dem sich das Krematorium befand, möglich. Die Erklärungen, welche dazu gemacht wurde, erschütterten die Schüler.

Einzelne Exponate der neuen Ausstellung in der ehemaligen Wäscherei des Konzentrationslagers wurden von den fachlich sehr kompetenten Mitarbeitern herausgegriffen und zusammen mit den Schülern analysiert und besprochen, so dass auch damit das Verständnis gefördert werden konnte.

Das erste Mal war es den Schülern in diesem Jahr möglich, auch den Steinbruch, in dem die KZ- Häftlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen Schwerstarbeit leisten mussten und in dem noch bis 2021 weiter Granit abgebaut wird, zu besichtigen. Dies beeindruckte einerseits, machte aber andererseits auch sprachlos. Positiv aufgenommen wurde von allen die

Information, dass dieser traurige Ort nach der Beendigung des Abbaus in die Gedenkstätte integriert werden wird.

Im Anschluss war es den anwesenden Lehrkräften unserer Schule wichtig, dass den Schülern noch Zeit blieb, das Gelände oder die

Ausstellung ohne weitere Anleitung auf sich wirken zu lassen. Alle waren sich einig, dass hierfür noch mehr Zeit nötig gewesen wäre.

Schockierend wirkte auf alle im Rahmen der unterrichtlichen Nachbereitung der Dokumentarfilm „Wir haben überlebt…“. Hierbei kommen Zeitzeugen zu Wort, welche auf sehr persönliche Art und Weise ihre Erlebnisse im Konzentrationslager Flossenbürg geschildert haben.

Einigkeit herrscht bei allen darüber, dass gerade dieser Besuch beibehalten werden muss, um dem Leitspruch der Gedenkstättenarbeit „Erinnern statt Vergessen“ auch an unserer Schule gerecht zu werden bzw. zu bleiben.

 

 Christine Hof, stellvertretend für alle teilnehmenden Lehrkräfte

Boxerfolg für Eugen Brack

Das Jahr 2019 begann für Eugen Brack erfolgreich. Bis jetzt konnte er sich in Köln den Dompokal in seiner Gewichtsklasse sichern. In Erfurt nahm er am Max Schmeling Gedächtnisturnier teil und erreichte den 1. Platz. Außerdem konnte er sich den Titel bester Techniker sichern. Im Februar kämpfte Eugen am Internationalen Kaderturnier in Bad Blankenburg Thüringen, gewann und erhielt wiederum den Titel bester Techniker in seiner Altersklasse. Mit 200 Teilnehmern ist dieses Turnier auch eines der größten und bekanntesten in Deutschland.

Ein großer Erfolg für Eugen war im März die Bayerische Meisterschaft. Nach zwei siegreichen Kämpfen darf sich Eugen nun Bayerischer Meister 2019 nennen. Sein Erfolg wurde auch dort wieder mit dem Titel bester Techniker gekrönt.

Der Höhepunkt war die Teilnahme an einem internationalen Turnier in der Ukraine. Eugen bestritt erfolgreich zwei Kämpfe und konnte sich somit den 1. Platz als Kadett in seiner Gewichtsklasse sichern.

 

Eugen hat sich auch dieses Jahr für die Internationale Deutsche Meisterschaft in Lidow Brandenburg qualifiziert und kämpft im Mai um den Titel Deutscher Meister U15 bis 46 kg.

Tag der deutsch-französischen Freundschaft

Wie jedes Jahr haben die ‚Franzosen‘ im Januar einen besonderen Grund zum Feiern: Am 22. Januar jährt sich der Freundschaftsvertrag, der 1963 von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle unterzeichnet wurde. Heuer wurde er zudem noch von Kanzlerin Merkel und Président Macron durch einen erneuten Vertrag bekräftigt.

Damit sich auch unsere Schüler und Lehrer freuen konnten, haben wir, die Französischgruppe der 9C, ihnen in den Pausen ein umfangreiches französisches Buffet geboten:

Dafür war natürlich voller Einsatz nötig, vor allem weil unsere Gruppe mit 14 Schülern relativ klein ist. Das haben wir aber mit viel Schwung und großer Einsatzfreude wettgemacht! Mit Feuereifer wurden das Bistro Jean-Claude aufgebaut und die vielen französischen Spezialitäten zubereitet.

Wir hoffen, es war für jeden Geschmack etwas dabei!

Entwicklungshilfe zum Anfassen

Die Klasse 9 d wurde im Unterricht von einer ehemaligen Mitarbeiterin des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung besucht. Frau Dallmeier lebte zwei Jahre mit ihrer Familie in Myanmar. Dort arbeitete sie an einer Berufsschule, die von der Bundesrepublik Deutschland gefördert wird, im Bereich der Lehrerausbildung. In einem äußerst kurzweiligen und interessanten Vortrag brachte Frau Dallmeier den Schülern sowohl den Alltag in Myanmar als auch die Ziele der Entwicklungshilfe näher. Einfühlsam schilderte sie die kulturellen Unterschiede zwischen unserer westlichen und der buddhistisch geprägten Zivilisation. Anhand von Bildern konnten die Schüler so die einfachen Lebensumstände der Menschen in einem ärmeren Land begreifen. Begeistert betrachteten sie auch Jagdinstrumente und Alltagsgegenstände aus Myanmar und stellten interessiert Fragen zu den unterschiedlichen Lebensbereichen. Beeindruckend war der Vergleich zwischen unserem Bildungssystem und dem Fehlen jeglicher Ausbildungsstrukturen in Entwicklungsländern. Frau Dallmeier erklärte den Schülern sehr überzeugend, wie wichtig die Arbeit der Entwicklungshelfer ist und dass Hilfe zur Selbsthilfe ein viel nachhaltigerer Weg ist als kurzfristige Hilfsprojekte oder Nahrungsmittel- und Sachspenden. Denn die Menschen vor Ort profitieren vielmehr von Knowhow und Wissen, das ihnen in Zukunft ein besseres Leben ermöglicht, welches sie eigenverantwortlich und selbstbestimmt gestalten können. Keinen Zugang zum Internet oder anderen Medien zu haben, können wir uns nur schwer vorstellen. In Myanmar ist es die Normalität. Andererseits strahlen die Menschen dort große Zufriedenheit aus, weil durch das Fehlen von Werbung und Konsumgütern bei Weitem nicht die Begehrlichkeiten wie bei uns geweckt werden. Für unsere Schüler stellte der Vortrag einen gelungenen Blick über den Tellerrand dar und für den einen oder anderen war er sicher auch eine Motivation, über eine Tätigkeit im Bereich Entwicklungshilfe nachzudenken.

Besuch des Bayerischen Armeemuseums in Ingolstadt

Einblicke in den heute fast vergessenen Ersten Weltkrieg

 

Am Mittwoch, den 27.02.2019 brachen die Klassen 9c und 9d mit ihren Lehrkräften Frau Katzlinger, Herrn Krinner und Herrn Münsterer nach Ingolstadt auf, wo die „Abteilung Erster Weltkrieg“ des Bayerischen Armeemuseums besucht wurde. Das Kriegsende 1918 liegt inzwischen schon 101 Jahre zurück und die Erinnerung an diese „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ verblasst immer mehr, weshalb die Burglengenfelder Schülerinnen und Schüler anhand zahlreicher Exponate Eindrücke von dieser Kriegszeit vermittelt bekamen, die sie wohl nicht so schnell vergessen werden.

Ingolstadt diente einst als bayerische Landesfestung, als zentrales Bauwerk entstand damals das Reduit Tilly. Diese mächtige halbrunde Feste zählt heute zu den schönsten noch komplett erhaltenen Wehrbauten Deutschlands. In den 34 Kasematten der Reduits werden heute die Vorgeschichte, der Verlauf und die Folgen des Ersten Weltkriegs dargestellt, wobei nicht nur Bilder und Ausstellungsstücke präsentiert werden, sondern auch kurze Filme gezeigt werden und originale Ausrüstungsgegenstände wie etwa eine Gasmaske oder ein Stahlhelm selbst von den Besuchern aufgesetzt werden können. Dies alles wurde den Neuntklässlern im Rahmen einer zweistündigen Führung präsentiert.

Zu Beginn ging es um den Weg in den Ersten Weltkrieg und die Kriegsführung vor diesem, anschließend wurden der Kriegsausbruch und die ersten Kämpfe im Westen und Osten erläutert, bei denen sich bald zeigte, dass ein schneller Sieg unmöglich war. So begann der mörderische Stellungskrieg, in dem sich die Soldaten immer stärker in den Boden eingraben mussten, denn außerhalb dieser Stellungen war man den neuen Waffen, wie etwa dem Maschinengewehr oder Sprenggranaten, hilflos ausgeliefert. Besonders dieser Stellungskrieg wurde in den Ausstellungsräumen sehr authentisch dargestellt und die Burglengenfelder Schülerinnen und Schüler konnten sich selbst in diesen hineinversetzen, was in einem „normalen“ Geschichtsunterricht so nicht möglich wäre. So wurde in einem nachgebauten Schützengraben mit Stacheldraht, Beobachtungsposten und Maschinengewehr 08/15, das die gegnerischen Soldaten zu Hunderten „niedermähen“ konnte, die permanente Todesgefahr der Soldaten an der Front deutlich spürbar und fühlbar. Das hunderttausendfache Sterben, auch von Jugendlichen, wurde am Beispiel des Kampfes in Langemarck im November 1914 thematisiert, der in Deutschland während und nach dem Krieg zum „Opfertod der deutschen Jugend“ stilisiert wurde, in Wahrheit aber nichts anderes als das sinnlose Sterben von tausenden deutschen Jugendlichen war.

In den folgenden Kasematten führte einem die Ausstellung anhand eines Filmes mit Originalaufnahmen der Schlacht um Verdun sowie einer begehbaren Karte der Schützengräben deutlich das Ausmaß der Materialschlachten vor Augen. Mit einem riesigen Materialaufwand an Kanonen, Granaten und Giftgas wurde von beiden Seiten immer wieder der Versuch unternommen, die Gräben des Gegners zu durchbrechen, was allerdings nie gelang, sondern stets nur zu hunderttausenden weiteren Toten führte.

Auch die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs weltweit und in der Heimat wurden gezeigt. So gelangten im Zuge der  Russischen Revolution Lenin und seine Kommunisten an die Macht. In Deutschland kam es auf Grund der gegnerischen Blockade zu einer Hungersnot, der Tausende zum Opfer fielen, und alle Gegenstände des täglichen Gebrauchs wurden knapp. Auch mussten alle Frauen und Mädchen ihre langen Haare abschneiden und abliefern, da diese ebenfalls für die Kriegsproduktion benötigt wurden. Im letzten Raum der Ausstellung wurden dann die Folgen des Ersten Weltkriegs thematisiert, dieser forderte etwa zehn Millionen Todesopfer, davon ca. zwei Millionen Deutsche - eine Zahl, die allen Burglengenfelder Realschülern nochmals die Schrecken des Krieges drastisch vor Augen führte.

 

Impressionen vom Berufswahlseminar Asklepios

Tag der deutsch-französischen Freundschaft

Der Französisch-Zweig feiert den Tag der deutsch-französischen Freundschaft. Die Franzosen der Klasse 9C zauberten ein wunderbares französisches Buffet. Die Tische bogen sich unter Flammkuchen, Croissants, Pain au chocolats (=Schokobrötchen), belegten Baguettes, Croques monsieur (=überbackene Sandwiches), Quiche, Mousse au chocolat …

Abschlussfahrt der 10d nach Colmar

12. September:

Unsere Reise begann mit einer langen Zugfahrt. Wir starteten frühmorgens um 4:30 Uhr in Regensburg und kamen nach einem kurzen Aufenthalt in Straßburg um 11:20 Uhr in Colmar an. Wir hatten Zimmer in einem Apartmenthaus mitten in der Innenstadt gebucht, deshalb marschierten wir mit unseren Koffern zuerst einmal durch die Fußgängerzone. In einem schönen, nahegelegenen Park konnten wir eine kurze Pause machen und verschnaufen. Dann ging es weiter durch die malerischen, verwinkelten Gassen der elsässischen Stadt. Im Apartmenthaus angekommen, konnten wir unsere schönen, gemütlichen Wohnungen beziehen. Wir teilten die Zimmer auf, richteten uns wohnlich ein und machten uns frisch. Danach zogen wir wieder in die Stadt, um zu Mittag zu essen. Wir teilten uns auf mehrere Straßenrestaurants auf und aßen traditionelle Flammkuchen, umgeben von idyllischen Fachwerkhäusern. Anschließend hatte Frau Streith für uns eine Bootsfahrt auf dem Flüsschen namens „Lauch“, das direkt durch Colmar fließt, vereinbart. Wir schipperten auf vier großen Kanus unter Brückchen hindurch und an malerischen Fachwerkhausreihen entlang. Es war wunderschön. Danach besuchten wir eine traditionelle Markthalle mit elsässischen Spezialitäten. Da unsere Apartments alle eine eigene Küche mit Essbereich hatten, kauften wir zuerst für unsere Abendmenüs ein und kochten dann selbst in unseren Wohnungen.

 

13. September:

Der nächste Morgen begann mit einem gemütlichen Frühstück, woraufhin wir uns gestärkt auf den Weg machten, da wir an diesem Tag ein ziemlich volles Programm hatten. Gleich in der Früh fuhren wir mit dem Bus in den nahen „Jardin de Papillons“, einen Schmetterlingspark. Dort bewunderten wir unzählige bunte, große und kleine Schmetterlinge, die um uns herumflatterten und sich auch auf unsere Hände und Köpfe setzten. Einen konnten wir sogar beim Schlüpfen beobachten. In dem malerischen Städtchen Ribeauvillé machten wir unseren nächsten Halt. Wir schossen viele Fotos, kauften unzählige Souvenirs und aßen zu Mittag. Als Nächstes war ein Besuch des „Chateau du Haut-Koenigsburg“ (Hochkönigsburg) geplant. Unser Bus brachte uns zu der auf 800 Meter gelegenen, imposanten Burg. Eine nette französische Fremdenführerin erzählte uns viele interessante Details über die ehemalige Kaiserburg. Die Aussicht war fantastisch und man konnte weit nach unten und in die Ferne blicken. Leider erblickten wir auch dunkle Wolken und ganz plötzlich gab es einen Wolkenbruch, der uns erst mal daran hinderte, zu unserem Bus zurückzukommen. Nach einer halben Stunde konnten wir uns endlich zu unserer nächsten Station, dem „Montagne des Singes“ (=Affenpark), begeben. Dort eingetroffen, wurden uns zuerst einige Verhaltensregeln für den Aufenthalt im Park erklärt und wir wurden mit einer Handvoll Popcorn zum Füttern der Affen ausgerüstet. Während wir durch den Park spazierten, kamen die niedlichen Berberaffen auf uns zu und griffen sich das Popcorn aus unseren ausgestreckten Händen. Unter den Affen waren sogar zwei zuckersüße Babyaffen mit ihren Müttern! Danach brachte uns der Bus zurück nach Colmar, wo wir uns wieder selbstständig in unseren Apartments das Abendessen kochen konnten. Nachdem alle gemütlich gegessen hatten, veranstalteten wir einen kurzweiligen, amüsanten Spieleabend mit Frau Streith und Frau Geh.

 

14. September:

Der letzte Tag unserer Abschlussfahrt begann damit, die Koffer zu packen, zu putzen und unsere Verwüstungen aufzuräumen. Gegen 10 Uhr marschierten wir schließlich zum Bahnhof und fuhren mit dem Zug nach Straßburg, wo wir erst einmal unser Gepäck in der „bagagerie“ einlagerten. Von den schweren Koffern befreit, machten wir uns auf in die Innenstadt von Straßburg – oder eigentlich französisch ‚Strasbourg‘. Zuerst nahmen wir an einer langen Stadtrundfahrt per Schiff teil, da, wie in Colmar, ein Fluss direkt durch die Stadt fließt. Danach besichtigten wir die prächtige Kathedrale im Zentrum von Straßburg. Anschließend durften wir in Gruppen losziehen, um die Stadt selbstständig zu erkunden – und unser restliches Geld auszugeben. Schließlich fanden sich alle wieder am Bahnhof ein, um die Heimfahrt anzutreten. Nachdem wir unser Gepäck geholt hatten, stiegen wir in den TGV nach München. Um Mitternacht kamen wir am Hauptbahnhof in Regensburg an.

 

Die drei Tage unserer Abschlussfahrt sind unglaublich schnell vergangen. Wir haben viel miteinander gemacht, gesehen, geratscht und erlebt. Es war eine sehr schöne Zeit und der Zusammenhalt unserer Klasse wurde dadurch noch gestärkt. Gerne würden wir dieses Abenteuer wiederholen. Unser Dank gilt daher besonders unseren Lehrerinnen Frau Streith und Frau Geh, die die Fahrt ausgezeichnet organisiert und uns so geduldig begleitet haben!

 

von Nicole Wagner, Veronika Liebl,

Laura Bloch

Berlin – Abschlussfahrt der Klasse 10C

TAG 1

Als wir am Dienstag, den 25.09.2018 nach der Schule in den Bus stiegen, freuten wir uns schon sehr auf vier spannende und interessante Tage in Berlin. Dort angekommen bezogen wir unsere Zimmer im „Mark Apart Hotel“ in der Nähe des Ku´damms. Zusammen mit unseren Lehrerinnen Frau Bürger und Frau Hof brachen wir am späten Abend zu einer ersten Erkundungstour auf. Neben der Besichtigung des Breitscheidplatzes und der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, auf deren Stufen viele Kerzen zum Gedenken an die Anschlagsopfer standen, konnten wir auch erste Eindrücke von Berlin sammeln. Nach einem stärkenden Imbiss kehrten wir ins Hotel zurück und fielen nach diesem zwar anstrengenden, aber auch schönen Tag erschöpft in unsere Betten.

 

TAG 2

Am darauffolgenden Morgen starteten wir mit einer Bustour zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und historischen Orten Berlins. Unser Guide, ein älterer Herr mit der typischen „Berliner Schnauze“, erzählte uns viel über das Leben in der geteilten und wiedervereinigten Stadt. Unsere Tour endete mittags vor dem bei jungen Besuchern beliebten Lochgefängnis „Berlin Dungeon“. Dort wurde uns anhand von Alltagszenen aus verschiedenen Jahrhunderten die dunkle Seite der Stadt gezeigt. Wir wurden oft erschreckt, haben aber auch oft gelacht. Am Schluss landeten wir nach einem „Free Fall“ selbst im Kerker. Wir waren uns danach einig: Es war ein tolles Erlebnis! Absolut reale Geschichte erlebten wir anschließen in den „Berliner Unterwelten“ in einem Atomschutzbunker aus der Zeit des Kalten Krieges Der Leiter dieser Führung erzählte und zeigte uns Einrichtungen, wie sich Berliner im Falle eines Atomkrieges vor der Strahlung schützen sollten. Dies klingt heute, mit unserem

Wissen über die zerstörerische Kraft von Atomwaffen, geradezu lächerlich und naiv. Aber den Menschen in den 1960er Jahren wurde tatsächlich weisgemacht, sie könnten sich mit einer Aktentasche oder einem Küchensieb über dem Kopf vor der radioaktiven Strahlung schützen.

 

TAG 3

Heute stand uns der Vormittag für einige Stunden zur freien Verfügung, bis wir uns am frühen Nachmittag mit Frau Bürger und Frau Hof wieder am Alexanderplatz trafen. Der Großteil der Klasse war shoppen im „Primark“ oder im „KaDeWe“, andere besuchten den Fernsehturm oder erkundeten auf eigene Faust Berlin. Pünktlich zur ausgemachten Zeit war jeder am Treffpunkt. Anschließend ging es mit dem Bus zur Führung im Stasigefängnis Hohenschönhausen. Der Zeitzeuge Thomas Raufeisen erzählte uns über seine Haftzeit in Hohenschönhausen. Wir alle waren von seiner Geschichte sehr ergriffen, während wir in einem Verhörraum auf dem Boden saßen und ihm gebannt zuhörten. Diese Gedenkstätte war sehr beeindruckend und einschüchternd zugleich und ihr Besuch für uns wirklich lehrreich. Am Abend erlebten wir eine  Vorstellung der Blue man Group. Um 21 Uhr ging es mit der unfassbaren, interessanten und erstaunlichen Show los. Völlig überraschend wurden zwei unserer Mitschüler in die Show eingebunden und kurz auf der Riesenleinwand eingeblendet. Nach der wirklich sehenswerten Vorstellung machten wir uns mit Hilfe von Google Maps auf den Weg zur U-Bahn und fuhren zur Unterkunft zurück, wo der Tag nochmals ausführlich auf den Zimmern besprochen wurde.

 

TAG 4

Nachdem wir unsere Zimmer am Morgen geräumt hatten, sollte uns unser Bus eigentlich zum Deutschen Bundestag bringen. Doch ein Staatsgast aus der Türkei machte uns einen Strich durch die Rechnung, so dass wir Berlin unfreiwillig zu Fuß erkunden mussten, um uns zum Reichstag durchzuschlagen. Aber wir gaben nicht auf und staunten über Berliner, die solche Aktionen wohl öfter erleben und darüber nur noch die Schultern zucken. Trotzdem konnten wir schließlich doch noch die geplante Plenarsitzung besuchen und lauschten den kurzen Reden einiger Abgeordneter. Anschließend stand uns eine Mitarbeiterin von MdB Holmeier noch zur Diskussion zur Verfügung. Um 14:00 Uhr machten wir uns nach einem weiteren Fußmarsch durch die immer noch abgesperrte Zone rund um das Regierungsviertel schließlich mit vielen neuen Eindrücken aus unserer Hauptstadt auf den Heimweg nach Burglengenfeld.

Wie war das Leben als Ritter?

Schüler der Klasse 7a erkundeten die Burg Lengenfeld

 

Woher kommt das Wort „Ritter“? Was bedeutete die Burg

Lengenfeld für die damalige Bevölkerung? Wie lange dauerte das Mittelalter? Fragen wie diese klärte an einem verschneiten Februarvormittag Burgführer Franz Joseph Vohburger in echtem Kastellanenoutfit bei einem rund zweistündigen Rundgang für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a der Realschule am Kreuzberg. Auf dem Lehrplan im Fach Geschichte findet man nämlich die Epoche des Mittelalters und so wurde auf Initiative von Geschichtslehrerin Ines Schoierer in Begleitung der Geographie-Lehrkraft Sonja Baumgärtner die besterhaltene bayerische Burg der Salierzeit besucht. Dabei wurde den Schülerinnen und Schülern auch klar gemacht, wie schwer das Leben damals für die Ritter war, dass das Wort „Ritter“ von „Reiter“ abstammt und die Burg eine Schutzmöglichkeit für die Landbevölkerung in Kriegszeiten war. Abgerundet wurde die Führung durch einige Sagen rund um verschiedene Oberpfälzer Burgen und einen Schwertkampf, allerdings mit Holzschwertern und -schilden.

Ines Schoierer

Besuch der Klasse 8e III b  in der Ostdeutschen Galerie

Um unsere Zeichentechniken zu verbessern, besuchten wir, die Schülerinnen und Schüler des Kunstzweigs der Klasse 8e, die Ostdeutsche Galerie, in welcher gerade die etwa 100 Werke eines Virtuosen mit Bleistift und Feder anlässlich seines 80. Todestages gezeigt werden.

Ein Vortrag schenkte uns einen Einblick in das Leben und Schaffen des Künstlers Paul Holz. Mit Rohrfedern und Tusche machten wir uns auch ans Werk, um den Spuren des Autodidakten Holz zu folgen.

Auf der Heimfahrt konnten wir stolz unsere noch unfertigen Werke präsentieren. In der Schule warten schon die Rohrfedern auf uns, um die Bilder fertigzustellen.

Innovation im Kunstunterricht

Clay-Projekt an der Realschule Burglengenfeld

Herr Heinl vom Staatlichen Beruflichen Schulzentrum für Produktdesign und Prüftechnik in Selb gab den Schülerinnen und Schülern der Kunstklasse 9e an der Staatlichen Realschule Burglengenfeld Einblicke in die Arbeit des Produktdesigners. Die Mädchen und Buben wurden an den Werkstoff Clay herangeführt. Dies ist eine dauerplastische Masse, die vor allem in der Automobilindustrie und auch in anderen Branchen zur Formenentwicklung verwendet wird.

Dank der Unterstützung durch die Firma STAEDTLER Mars konnten die Jugendlichen die Materialeigenschaften dieses Werkstoffs unter fachkundiger Anleitung kennen lernen. Dies war bisher im Kunst- und Werkunterricht nicht üblich. Mit unserem Pilotprojekt wollen wir ein Stück dazu beitragen, das Arbeiten mit diesem leicht zu handhabenden und sehr dauerhaften Material an anderen weiterführenden Schulen anzuregen. Der mit Messern, Raspeln und Ziehklingen abtragend zu bearbeitende Clay wird von der Firma STAEDTLER Mars im Werk Neumarkt in der Oberpfalz hergestellt.

Die Jugendlichen zeigten bei diesem Projekt sehr viel Kreativität, Engagement und Freude in ihrer Schaffensphase. Konzentriert

setzten sie ihre zuvor im IT-Unterricht unter der Leitung von Frau Roth entworfenen technischen Zeichnungen in plastische Werke um. Frau Bonnermeier, die Initiatorin dieses Projekts: „Wenn die Schüler so von ihrer Arbeit gefangen sind, dass sie die Pause durcharbeiten wollen und auch den Schlussgong ignorieren, dann haben wir Lehrer ein großes Ziel erreicht.“

Geschichte vor Ort

Besuch des Dokumentationszentrums und des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg durch die Klassen 9c und 9e

 

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts der neunten Jahrgangsstufe wird das Thema „Nationalsozialismus“ thematisiert. Um den Schülern diesen aus heutiger Sicht schwer vorstellbaren Teil der deutschen Geschichte näher zu bringen, machten sich die Klassen 9c und 9e zusammen mit Frau Bürger, Frau Hof und Herrn Huberth auf den Weg nach Nürnberg. Begleitet wurde die Gruppe von den Referendaren des Studienseminars.

Nürnberg spielte in der ideologischen Vorstellung eine entscheidende Rolle. Dies sollte auch durch den Bau zahlreicher monumentaler Bauwerke und Gebäude erkennbar werden. Reste davon prägen noch heute das Bild Nürnbergs.

 

Zunächst konnten Schüler, Referendare und Lehrkräfte im Zuge des Besuchs des NS-Dokumentationszentrums persönliche Eindrücke zu dieser Zeit sammeln. Mit Hilfe von Audio Guides machte sich jeder auf den Weg durch die Ausstellung und konnte daher nach eigenem Interesse seine Stationen, zu denen er weiterführende Informationen erhalten wollte, auswählen.

In diesem sehr lebendig gestalteten Museum war für jeden etwas dabei, so dass alle um zahlreiche Informationen reicher wieder am Treffpunkt ankamen.

Danach machten sich die Klassen einzeln mit zwei Gästeführern der Institution „Geschichte für alle“ auf zu einem Rundgang durch die Reste des riesigen Reichsparteitagsgeländes. Die erste Station war die Arena der großen Kongresshalle. Dieses Gebäude beeindruckte alle aufgrund seiner noch existierenden und vor allem wegen seiner geplanten Dimension.

Danach ging es zur Großen Straße, welche für Aufmärsche und Paraden angelegt worden war. Glücklicherweise war die Sicht nicht durch im Normalfall dort parkende Autos und Busse versperrt, so dass die Länge voll zur Wirkung kam.

Nachdem auch der Grundstein für das geplante, aber nicht realisierte Große Stadion gefunden war, ging es weiter zur eindrucksvollen Tribüne des Zeppelinfeldes, dem einzigen gänzlich fertig gestellten Teil des Reichsparteitagsgeländes. Dort wurde der Wahnsinn dieser Zeit besonders gut ersichtlich, da das gesamte Areal nur während einer Woche im Jahr hätte genutzt werden sollen.

 

Nach fast vier sehr lehrreichen Stunden stiegen die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte teilweise etwas erschöpft, teilweise aber auch nachdenklich wieder in den Bus und machten sich auf den Nachhauseweg.

Im Rahmen der Nachbesprechung der Fahrt in den nächsten Geschichtsstunden waren die Schüler einstimmig dafür, die Fahrt in den neunten Klassen als festen Bestandteil des Geschichtsunterrichts zu etablieren.

Auf diesem Weg möchte ich mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen für ihre Unterstützung ganz herzlich bedanken.

 Christine Hof

Teilnahme der 7. Klassen am Wettbewerb „The Big Challenge“

Im Schuljahr 2017/18 nahmen die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe der Realschule am Kreuzberg zum ersten Mal am Englisch-Wettbewerb „The Big Challenge“ teil – und das mit sehr erfreulichen Ergebnissen. Sowohl bayernweit als auch bundesweit lag die Anzahl der von unseren Schülerinnen und Schülern erreichten Punkte weit über dem jeweiligen Durchschnitt, wofür sie mit zahlreichen Preisen belohnt wurden. Einen besonderen Erfolg konnte dabei Mark Schulz aus der Klasse 7d erzielen. Bei einer Teilnehmerzahl von mehr als 17 000 Schülerinnen und Schülern bundesweit belegte er den 8. Platz und durfte sich über einen Pokal und weitere Sachpreise freuen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Leistung!

Kopfrechenkönig 2018

Auch dieses Jahr wurde unter allen Sechstklässlern der Realschule am Kreuzberg der Kopfrechenkönig ermittelt und gekürt. Während der letzten Monate übten die Schüler im Mathematikunterricht und auch in Vertretungsstunden mit den Mathematiklehrern explizit das Kopfrechnen. Damit waren sie bestens auf den Wettbewerb vorbereitet. Sie konnten am 03. Juli 2018 in einem vielfältigen Wettkampf gegeneinander antreten und ihr Können beweisen.

Abgefragt wurden hierbei neben kniffligen Kopfrechen- und Knobelaufgaben auch Sachaufgaben, welche ebenfalls ohne schriftliche Hilfe gelöst werden mussten.

Inhaltlich wurden dabei fast alle Grundwissensbereiche der fünften und sechsten Jahrgangsstufe abgedeckt. Bei der Ausscheidung lieferten sich unsere Teilnehmer ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen.

 

Die besten Rechenkünste zeigten folgende Schüler:

1. Platz: Tim Pach

2. Platz: Finn Gentzsch

3. Platz: Lea Schindler

 

Gesamtsieger und gleichzeitiger Vertreter unserer Schule beim Tag der Kopfrechenkönige der Oberpfalz ist Tim Pach (6D). Herzlichen Glückwunsch!

  

Folgende Schülerinnen und Schüler waren Klassensieger bzw. Zweit- und Drittplatzierte:

 

6a:  1. Marc Trautwein

2. Evelyn Feifer

3. Jana Berz

 

6b:  1. Max Schönwetter

2. Fiona Wehr

3. Johanna Schmitzberger

 

6c:  1. Adrian Heigl

2. Jonas Damm

3. Fabian Bach

 

6d:  1. Tim Pach

2. Finn Gentzsch

3. Lea Schindler

 Birgit Niebler

Aktionstag für Schulsanitäter

Am Freitag, dem 13.07.2017 besuchten elf unserer Schulsanis mit den Lehrkräften Frau Fischer und Frau Simm den Aktionstag für Schulsänitäter an den Dr.-Johanna-Decker-Schulen in Amberg. Hierzu lud der Leiter der dortigen Schulsanitätergruppe, Thomas Renner, ein. Nach einer Begrüßung durch die verschiedenen Kooperationsparter aus den unterschiedlichen Rettungsorganisationen und einem Grußwort vonseiten der Schulleitung sowie der MB Dienststelle teilten sich die Anwesenden auf verschiedene Workshops auf.

Hier erhielten die Teilnehmer viele praktische Tipps und Anregungen für die Arbeit an der eigenen Schule. Auch gab es Raum für Diskussionen darüber, was ein Schulsanitäter können sollte und machen darf und was nicht. Die Arbeit der Schulsanitäter ist auf jeden Fall eine Bereicherung für das Schulleben und gibt vor allem in Notfällen Sicherheit.

Unsere Schüler konnten frei wählen, zu welchem Thema sie sich weiterbilden wollten. Favorit war hier der Vortrag von Dr. Bigalke, dem Leiter der Notaufnahme des Amberger Klinikums, über Notfälle im Kindes- und Jugendalter. Hier ging es neben Unfällen besonders um die Problematik akuter Asthmaanfälle, Allergieschocks, Epileptischer Anfälle und Unterzucker bei Diabetespatienten. Diese lebensbedrohlichen Notfälle können auch schon bei Kindern vorkommen und müssen schnellstmöglich richtig behandelt werden. Daneben wurde auch besprochen, wie ein Übergabeprotokoll zwischen Schulsanitätern / Ersthelfern und dem Rettungsdienst aussehen könnte, welcher dann mit entsprechendem Knowhow die weitere Versorgung der Betroffenen übernehmen kann. Ebenso spannend für unsere Schülerinnen und Schüler war, welche Ausrüstung ein Rettungswagen für Notfälle bereithält. Diese wurde dann in einem weiteren Block vom BRK Amberg vorgestellt. Damit man sich möglichst wirklichkeitsgetreu auf eventuelle Verletzungen vorbereiten kann, ist eine realistische Unfalldarstellung beim Üben von Vorteil. Wie diese genau funktioniert wurde vom BRK Sulzbach gezeigt. So erfuhren die Teilnehmer, mit welchen Tricks man Brandverletzungen, offene Knochenbrüche und blutende Schnittwunden schminken kann. Der Medizinische Dienst der Bereitschaftspolizei klärte die Schülerinnen und Schüler über Fallbeispiele aus dem taktischen Sanitätsdienst auf. Aufschlussreich war auch der Workshop über das Thema Notfallseelsorge. Hier wurde nicht nur darüber aufgeklärt, welche Hilfen man in Anspruch nehmen kann, wenn man mit einem plötzlichen Todesfall konfrontiert ist. Darüber hinaus wurde auch diskutiert, mit welchen Schwierigkeiten

Ersthelfer nach einem Einsatz zu kämpfen haben können und wie man mit Personen umgeht, die zwar keine Verletzung haben, aber trotzdem betroffen sind und Betreuung brauchen – auch wenn niemand ums Leben gekommen ist. Insgesamt war die Tagung eine sehr gewinnbringende Veranstaltung für alle Teilnehmer und ein Motivationsschub für unsere Nachwuchssanitäter, die nun in die Fußstapfen ihrer Vorgänger treten und diese bestimmt im kommenden Schuljahr würdig vertreten werden.

M.Simm

Weiterbildung der Schulsanitäter durch die BRK Bereitschaft in Burglengenfeld

Am 16. Juli 2018 besuchten die Schulsanitäter das BRK-Haus in Burglengenfeld zu einer Fortbildung. Die Weiterbildung unserer Schulsanitäter durch die BRK Bereitschaft Burglengenfeld ist in jedem Schuljahr nicht nur ein Pflichttermin, sondern auch ein Highlight

für unser Saniteam. Diese Kooperation besteht nun schon 4 Jahre. Das BRK ist froh, ihr Wissen an die Jugendlichen weiterzugeben und somit die Erstversorgung an der Schule zu fördern sowie im Ernstfall die anschließende Arbeit des Rettungsdienstes zu erleichtern.

 

Nach einer intensiven Frage-und Antwortrunde im Lehrsaal gingen wir zur Praxisausbildung über. Tobias Singerer und Christoph Jannke nahmen unsere Schulsanis unter Ihre Fittiche und schulten in verschiedenen Fallbeispielen die neuen und alten Sanis unserer Realschule. Die Schüler bildeten Gruppen, wie sie auch an der Schule zum Einsatz kommen. Das gemeinsame Üben macht Sinn und es ist von Vorteil, wenn die Einsatzgruppe (z.B. das „Freitagsteam“) gut aufeinander eingespielt ist. So können Abläufe und die Zusammenarbeit bei Erste-Hilfe-Leistungen optimiert werden.

Das gemeinsame Üben machte Spaß, verlangte aber auch viel Konzentration ab. Nach jeder Durchführung wurden die Fallbeispiele natürlich ausführlich besprochen und Korrekturen freundlich und konstruktiv vorgenommen.

Vielen herzlichen Dank dafür an Tobias und Christoph! Wir haben wieder sehr viel gelernt!

M.Fischer

Schulsanitätsteam Juli 2018

Leon Bauer, Lucas Bernhardt, Julius Geyer, Thomas Raschke, Philipp Sorgenfrei, Hannah Berger, Melanie Dörfler, Lukas Daubenspeck, Maximilian Wazl, Lea Pfrang, Ronja Wylezych, Alan Manan, André Ahles, Raphael Eichinger, Julia Hofer, Tobias Bender, Franzi Peukert, Lisa Wittmann, Nina Haußner; Kooperationslehrkraft M.Fischer

Exkursion der Klasse 5b zum Bauernhof

Die Exkursion der Klasse 5b zu einem Nahe gelegenen Bauernhof hat den Schülerinnen und Schülern so gut gefallen, dass Paul Fleischmann sich spontan zu einem Artikel in der Homepage entschlossen hat. Hier ist sein Bericht:

 

"Am Montag, den 3. Juli 2018, besuchten wir, die 5b, zusammen mit Frau Fischer und Frau Wiendl den Bauernhof der Familie Weilhammer. Als wir in Ponholz ankamen, wurden wir sofort freundlich begrüßt.

Gleich danach wurde uns der erste Kuhstall gezeigt. In diesem befinden sich viele Kälber, darunter zwei seltene Rassen, die vom Aussterben bedroht sind. Außerdem zwei niedliche Ferkel.

Im nächsten Stall stehen „normale“ Kühe, die zur Fleisch- und Milchgewinnung dienen. Herr Weilhammer erklärte uns, wie er das Futter für die Rinder herstellt. Denn es gibt viele Futtersorten! Heu, Bruch, das ist Getreideschrot, sowie Gras-Mais-Kraftfutter.

Ein paar Meter weiter befindet sich der Stall mit den trächtigen Tieren. Diese dürfen sich aussuchen, wann sie gemolken werden. Und so funktioniert das: Zuerst wird die Kuh mit einem besonderen Futter angelockt, der Roboter scannt die Kuh anhand ihres Chips, den sie am Halsband trägt und gibt die Daten (Name, Gewicht, Zeit und Menge der letzten Milchabgabe…) an den Computer weiter. Ein Tor gibt daraufhin den Weg frei zur Melkmaschine. Der Reinigungsbecher reinigt die Zitzen, der Melkbecher steckt die Zitzen an, der Computer erfasst alle Daten.

Natürlich werden die Zitzen nach dem Melken auch automatisch gereinigt und gepflegt.

Nun gab es für uns eine kleine Stärkung. Natürlich selbst gemacht! Sauerteigbrot aus dem hofeigenen Backofen, Käse, Joghurt. Während unserer Pause machten wir ein Rinderquiz. Da wurde unser Wissen getestet. Es ging um alles! Die Sieger bekamen Schokolade.

Anschließend gingen wir zu den Bullen. Danach zeigte uns Herr Weilhammer die

Milchtankstelle. Diese ist immer offen. Da der Hofbesitzer gerne mauert, zeigte er der Klasse den Pizzaofen, in dem Brot gebacken wird. Frau Weilhammer erklärte uns, wie man dieses zubereitet. Insgesamt war es ein sehr interessanter Besuch auf dem Bauernhof!"

Landkreislauf 2018

 

 

 

Auch dieses Jahr beteiligte sich wieder ein Team von Lehrern unserer Realschule beim Landkreislauf in Schwandorf und sicherte sich einen hervorragenden Platz im Mittelfeld.

 

Von unsern Lehrern starteten Herr Braun, Herr Hartung (bereits in Pension), Frau Leupold, Frau Lippl, Frau Niebler, Frau Schmid, Frau Schoierer, Herr Sigl, Frau Simm und Frau Wiendl.

Wir geben berufliche Orientierung!

An unserer Schule gibt es zahlreiche Möglichkeiten der beruflichen Orientierung:

 

In den 9. Klassen wird ein Assessment-Center-Training durchgeführt.

Gruppenauswahlverfahren erfreuen sich bei Unternehmen beim Bewerbungs-prozess großer Beliebtheit. Eine gezielte und fundierte Vorbereitung ebnet den Erfolg in einem AC und eröffnet damit zahlreiche Berufsmöglichkeiten.

 

Ein Berufswahlseminar bietet zahlreichen Unternehmen und Behörden die Möglichkeit, sich den Schülerinnen und Schülern der neunten Jahrgangsstufe zu präsentieren und dabei interessante Berufsausbildungen und Aufstiegsmöglichkeiten vorzustellen.

 

Das zuständige Arbeitsamt informiert die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen über das umfangreiche Angebot der Bundesagentur für Arbeit für Berufseinsteiger. In Workshops wird viel Wissenswertes erarbeitet.

 

Den jährlichen Girls´ und Boys´ Day erklärt unsere Schule zur Schulveranstaltung und beteiligt sich mit einem Großteil der Schülerinnen und –Schüler der achten Jahrgangsstufe

an dieser bundesweiten Aktion.

 

Die Berufsberaterin Frau Kellermeier steht den Realschülerinnen und –schülern in Sachen Berufswahl gerne mit Rat und Tat zur Seite. Die Beratungen finden in der Schule statt

(Terminvereinbarung).

Welcher Beruf passt zu mir?

Passe ich zu meinem Wunschberuf? Was

sind meine Stärken? An welchen Schwächen muss ich noch arbeiten? Hat dieser Beruf eine Zukunft? Diesen und ähnlichen Fragen hat sich jeder Jugendliche früher oder später zu stellen. Praktika helfen immer bei der Berufswahl.

 

Per Definition bedeutet Praktikum eine

auf eine bestimmte Dauer ausgelegte Vertiefung erworbener oder noch zu

erwerbender Kenntnisse in praktischer Anwendung oder eine Mitarbeit für das Erlernen neuer Kenntnisse und Fähigkeiten in einem Betrieb.

 

Die intensive Thematisierung der

beruflichen Orientierung, nämlich mit dem Realen bereits während der Schulzeit

auf Tuchfühlung zu gehen, ist ein wichtiges Kennzeichen unserer Schulart. Die meisten unserer Schülerinnen und Schüler absolvieren während ihrer Schullaufbahn ein Praktikum, viele schnuppern drei-, viermal oder noch öfter in für sie interessante Berufe.

 

Ob erste Vorstellungen bezüglich eines Jobs oder konkrete Berufspläne – das Hineinschnuppern in ein Unternehmen, eine Behörde etc. kann u. U. schnell zeigen, ob Tätigkeit und Gewerbe mit den Erwartungen der Jugendlichen kompatibel sind. Für manche Schüler entsteht aus einer Idee ein konkreter Berufswunsch. Bei anderen bildet sich vielleicht die Erkenntnis, dass der Berufsweg in eine ganz andere Richtung zeigt. Auch dies

ist eine wichtige Erkenntnis auf dem Weg zum passenden Job. Darüber hinaus bieten Praktika die Möglichkeit, bedeutende Kontakte zu knüpfen und Chancen auf einen späteren Ausbildungsplatz zu verbessern. Unternehmen geben an, dass fast zwei Drittel der Azubis über Praktika gewonnen werden konnten.

 

Michaela Weingärtner für die Fachschaft Wirtschaft

Bildungsmesse in Maxhütte: "Schule und dann?"

Auch in diesem Jahr bekamen alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse die Möglichkeit, die Bildungsmesse in Maxhütte-Haidhof zu besuchen, welche bereits zum 16. Mal vom Verein „Lernende Region Schwandorf“ organisiert wurde. In der Stadthalle präsentierten sich mehr als 70 Aussteller, die auf der Suche nach zukünftigen Mitarbeitern waren.

Ausbildungsbetriebe wie BMW, Conrad Electronic, Horsch GmbH, Krones, Nabaltec etc. waren ebenso dabei wie Schwandorfer Innungen, z. B. Bäcker, Metzger, Friseur, Schreiner, Sanitär- und Heizungstechnik, oder Bildungseinrichtungen und Behörden. Der Schritt von der Schule in den Beruf ist einer der wichtigsten im Leben eines jungen Menschen. Die Betriebe und Institute achten genau auf Bewerber, die aktiv werden und z. B. Praktika absolvieren und sich rechtzeitig um ihre berufliche Zukunft kümmern.

Die Entscheidung über den zukünftigen Beruf ist erfolgreicher, wenn sie gut vorbereitet ist. Die Bildungsmesse war einmal mehr eine hervorragende Gelegenheit für Arbeitgeber und potenzielle Mitarbeiter, ins Gespräch zu kommen. Wertvolle Informationen zu Berufen, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Bewerbungsvoraussetzungen , Ausbildungsinhalten,

Schulungen, Kursangeboten und Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten u. v. m. wurden angeboten.

Im Vorfeld der Messe hatten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich zum Speed-Dating anzumelden. Ihnen bot sich die Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme mit Personalverantwortlichen der Unternehmen und Dienstleistungsbetrieben.

Ein Aussteller brachte es auf den Punkt: „Ein Bewerbungsgespräch ist nichts anderes als ein Date, bei dem man herausfinden möchte, ob es Gemeinsamkeiten gibt. Körperhaltung und Ausstrahlung tragen ebenso zum Erfolg bei wie das, was man im Gespräch erzählt.“

Einmal mehr profitierten die Jugendlichen von interessanten und intensiven Gesprächen und nicht wenige kamen auf ihrem spannenden Weg der Berufswahl ein gutes Stück voran.

 

Michaela Weingärtner für die Fachschaft Wirtschaft