Aktuelles


Unter diesem Link finden Sie laufende Projekte unserer Schule

Schuljahr 2019/20

Religiöses Leben und soziale Projekte in der Vorweihnachtszeit

Die Schulgemeinschaft wurde, wie jedes Jahr in der ersten Adventswoche, durch Gottesdienste auf die Vorweihnachtszeit eingestimmt. Mit jugendgemäßen Impulsen luden sie zu Ruhe und zur inneren Vorbereitung auf das anstehende Fest ein. Immer beliebter werden auch seit Jahren die wöchentlichen Adventsmeditationen vor dem Unterricht in den Räumen der OGS, bei denen die Schüler/-innen zu einer kurzen morgendlichen Besinnung eingeladen sind.

 

Soziales Engagement zeigten die Jugendlichen bei der Paket-Aktion für die Tafel in Maxhütte. Viele Klassen beteiligten sich an diesem vorweihnachtlichen Projekt und brachten die Lebensmittel, die nach einer Packliste eingekauft worden waren, mit in die Schule, wo sie im Ethik- bzw. Religionsunterricht in Schachteln verpackt und mit Geschenkpapier dekoriert wurden. Zusätzlich wurden auch kleinere Spielsachen für Kinder gesammelt. Dieses Jahr konnten 104 Päckchen in den Transporter der Tafel geladen werden. Wir hoffen, dass wir damit einigen Familien, die von der Tafel unterstützt werden, eine zusätzliche Weihnachtsfreude bereiten konnten.

 

Seit über 30 Jahren gestaltet unsere Realschule bereits die Weihnachtsfeier des BRK-Seniorenheims und auch diesmal zeigten wieder einige Musikanten und Leser/-innen aus verschiedenen Klassen ihr Talent. Die Bewohner des Heims freuten sich über die jungen Gäste und die gelungenen Beiträge.

 

Der Verkauf der Weihnachts-CDs mit Liedern und Geschichten rund um die Adventszeit, der bereits im letzten Schuljahr begonnen hatte, fand im Dezember einen guten Abschluss, denn es konnten 600 € Erlös an die Aktion „Sternstunden“ überwiesen werden.

 

Wir sind stolz darauf, zur „Fair Trade-School“ ernannt worden zu sein. Darum war es selbstverständlich, dass – wie schon in vergangenen Jahren - beim Elternsprechtag fair gehandelte Waren in der Aula verkauft wurden. Die Klasse 7a erzielte durch ihren großen Einsatz ca. 200 € Einnahmen, die über den Weltladen in verschiedene Projekte fließen. Auch der Nikolaus, der am 6. Dezember die einzelnen Klassen besuchte, verteilte an alle Fair Trade Schokolade.

 

Allen Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften, die sich sozial und religiös engagieren und damit das Profil unserer Schule prägen, sagen wir herzlichen Dank!

 

Veronika Fischer

Schülerinnen und Schüler der Realschule erfreuen Bewohner des BRK-Seniorenheims mit adventlichen Weisen

Auch in diesem Schuljahr machten sich wieder Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Realschule am Kreuzberg mit ihren Musikinstrumenten und einigem Equipment auf den Weg ins BRK-Seniorenheim, um die dortige Weihnachtsfeier musikalisch mitzugestalten. Den Bewohnern des Heims in einer adventlichen Feierstunde eine besondere vorweihnachtliche Freude zu bescheren, ist schon seit über 30 Jahren fester Bestandteil an der Realschule. Und so war es auch am 12. Dezember dieses Jahres für 15 Musikerinnen und Musiker eine Selbstverständlichkeit, die Senioren mit besinnlichen Texten und Musikstücken sowie traditionellen Weihnachtsliedern, die einige der Bewohner sogar zum Mitsingen anregten, zu unterhalten.

 

Die strahlenden Augen der Senioren auf der einen und der jungen Musiker auf der anderen Seite waren ein sichtbares Zeichen dafür, dass diese Tradition für alle ein Gewinn ist und unbedingt beibehalten werden soll.

Vorlesewettbewerb 2019/20

61. Vorlesewettbewerb 2019/2020:

Moritz Fischer (6 b) vertritt unsere Schule beim Kreisentscheid!

 

„Lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, in ferne Welten.“, wusste schon vor über 200 Jahren Jean Paul.

„Schock deine Eltern – lies ein Buch!“ steht heute auf einigen Aufklebern auf den Federmäppchen oder Ordnern. Das Buch hat offenbar seine Faszination auch im digitalen Zeitalter noch nicht verloren.

 

Die Fantasie ihrer ZuhörerInnen weckten auch die sechs Schülerinnen und Schüler unser 6. Klassen, die Mitte Dezember ihre Vorlesekünste unter Beweis stellten, um sich für die Teilnahme am Vorlesewettbewerb 2019/2020 zu qualifizieren.

 

Dies waren Lukas Lamml und Benjamin Zenger (6 a),

Mark Bauer und Moritz Fischer (6 b)

sowie Selina Loritz und Lara Trautwein (6 c).

 

Zunächst gaben sie ihr vorbereitetes Stück aus ihren Lieblingsbüchern zum Besten. Die Zuhörer konnten sich dabei gleich Lektüreanregungen holen, denn die Vielfalt

der vorgestellten Bücher lässt erahnen, in welch unterschiedliche Welten uns ein Buch entführen kann. Das Spektrum reichte von den „Warrior Cats“ über „Wildhexe. Die Botschaft des Falken“ bis hin zu einem teuflischen Vergnügen aus der „Luzifer“-Reihe. Auch Eulenspiegelgeschichten sowie ein recht bajuwarisch-deftiges Stück bekamen die Klassenkameraden im Publikum zu Gehör.

Beim Fremdtext handelte es sich um die Detektivgeschichte „Das rote U“ von Wilhelm Matthießen.

 

Kein Wunder, dass es der Jury schwer fiel, sich für nur einen Sieger bzw. eine Siegerin zu entscheiden. Denn flüssig und betont vorlesen konnten sie alle. Was also sollte den Ausschlag geben?

 

Die sechs Jurymitglieder Frau Baulig, Frau Hetzenecker und Frau Zademack sowie Frau Bürger, Frau Spiller von der Buchhandlung am Rathaus und Herr Götz, unser Elternbeiratsvorsitzender, votierten schließlich für Moritz Fischer aus der 6b, der mit seinem Buch „Sauerkrautkoma“ von Rita Falk zeigte, dass er ein Händchen dafür hat, lustige Textstellen auszuwählen, diese genau in dem Tonfall vorzutragen, der zur Stimmung des Buches passt und dabei sogar manchmal verschmitzt ins Publikum zu schauen. Auch beim Vortrag des Fremdtextes bewältigte er die seltsamsten Namen in diesem Buch mit Ruhe und Gelassenheit und las souverän und betont vor. Als unser Schulsieger vertritt Moritz die Realschule am Kreuzberg nun beim Kreisentscheid. Dafür wünschen wir ihm viel Glück!

 

Unser besonderer Dank gilt Frau Spiller von der Buchhandlung am Rathaus und dem Vorsitzenden unseres Elternbeirates, Herrn Götz, der im Namen des Elternbeirates allen sechs Vorlesern und Vorleserinnen nochmals zu ihren Leistungen gratulierte und ihnen jeweils einen Buchgutschein als Dankeschön für ihre Teilnahme überreichte. Unsere Schule weiß es sehr zu schätzen, dass sich Frau Spiller und Herr Götz extra Zeit für diese, wie beide betonten, ehrenvolle Aufgabe genommen haben.

 

im Auftrag der Fachschaft Deutsch

Claudia Bürger

Jugend trainiert für Olympia

Die Jungen der Altersklassen II und IV beteiligten sich in der Woche vor den Herbstferien an Fußball-Turnieren, die in Schwandorf ausgetragen wurden.

In der Altersklasse Jungen II belegte unsere Schule trotz guter Leistung einen undankbaren 2. Platz. Nachdem im ersten Spiel die Mittelschule Burglengenfeld mit 4:1 besiegt worden war, verlor die Mannschaft trotz zahlreicher Chancen das Finale gegen die RS Schwandorf unglücklich mit 1:2.

 

Die Torschützenliste waren: Leon Kovacs (zwei Treffer), Fabian Siegmund und Luca Hintermeier Ähnlich wie den Jungen II erging es später den Jungen der Altersklasse IV. Trotz eines 1:1 Unentschiedens gegen den Turniersieger Gymnasium Burglengenfeld belegte die Mannschaft aufgrund der 1:3 Niederlage gegen das Gymnasium Schwandorf nur den 3. Platz.

Torschützen für unsere Mannschaft waren: Toni Böhm und David Ernst Für die Schulmannschaft Jungen II haben sich engagiert: Hintermeier Luca, Siegmund Fabian, Altmann Julian, Scherer Colin, Erich Luis, Gruber Korbinian, Kovacs Leon, Wode Konstantin, Pecher Nico, Würdinger Luca, Schmid Simon, Schneider Leon, Loritz Ralf, Holzinger Philipp, Graf Johannes, Fleischhauer Tobias.

 

Für die Schulmannschaft Jungen IV waren am Start: Sadler Ben, Fuchtler Maximilian, Marschall Paul, Bouafia Leon, Luber Franz, Böhm Toni, Ernst David, Wanninger Nico.

 

Wir bedanken uns bei allen Schülern, die bereit waren, sich für ihre Schule zu engagieren und diese auch nach außen hin durch vorbildliches Verhalten auf und neben dem Platz zu vertreten.

 

Für die Fachschaft Sport (m): Bernd Kupsch

Wir haben überlebt...

So lautet der Titel des Films, welcher zusammen mit Überlebenden des Konzentrationslagers Flossenbürg gedreht wurde. Damit nicht in Vergessenheit gerät, was in der Zeit des Nationalsozialismus Schreckliches in den Lagern passiert ist, machten sich die vier zehnten Klassen zusammen mit den Geschichtslehrern am Donnerstag, den 10. Oktober 2019, auf den Weg zur KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.

 

Bei der Buchung des Termins bzw. der Planung der Fahrt konnte niemand ahnen, welche Ereignisse diesem Tag noch mehr Gewicht verleihen würden. Am Mittwoch, den 9. Oktober 2019 kam es nämlich zu einem Anschlag auf die jüdische Synagoge in Halle und zu einem anschließenden Amoklauf des Täters. Die Geschehnisse des Vortages noch im Kopf, stiegen die Zehntklässler und die Lehrer in die beiden Busse. Ermahnungen bezüglich angemessenen Betragens waren an diesem Tag nicht nötig.

 

In Flossenbürg erwartete die Schüler ein ungastliches Wetter und ließ die Anlage des ehemaligen Konzentrationslagers noch beklemmender wirken. Bei starkem Regen und kaltem Wind konnte man nur erahnen, wie es den Häftlingen des Konzentrationslagers ergangen sein mag, die sich nicht durch entsprechende Kleidung schützen konnten.

 

Trotz des schlechten Wetters machten sich Schüler und Lehrer zusammen mit fünf Rundgangsleitern der Gedenkstätte auf den Weg. Zunächst wurden uns in den Ausstellungsräumen anhand von ausgesuchten Gegenständen, Karten und Bildern Situationen, wie sich tatsächlich im Lager zugetragen haben, nahegebracht. Auf eindrucksvolle Weise eröffnete sich uns ein kurzer Einblick in das Leben und Leiden der Menschen in einem Konzentrationslager. Besonders das ausschließliche Bezeichnen von Personen durch Nummern und die damit verbundene Wegnahme des eigenen Namens und aller persönlicher Gegenstände ließ niemanden unberührt. Die Rundgangsleiter beschrieben anhand von Fotografien, die spätere Häftlinge in privaten Situationen zeigten, Einzelschicksale, welche stellvertretend für alle anderen stehen.

 

Im Anschluss daran besuchten wir das Außengelände mit Krematorium und Tal des Todes. Vor allem die Beschreibungen der versierten Rundgangsleiter zu dem Verbrennungsofen ließen die Schüler und auch die Lehrkräfte erschauern und nachdenklich werden. Es erscheint unfassbar, dass man Menschen in einem Ofen, der eigentlich der Entsorgung von Abfall diente, verbrannt hat.

 

Die letzte Station des Rundgangs bildete der Steinbruch, in dem die Häftlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen Granit abbauen mussten, der unter anderem für den Bau des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg verwendet wurde. Schockierend fanden alle, dass noch heute an diesem Ort des Schreckens und Grauens dieser Stein abgebaut und dies erst in drei Jahren beendet sein wird. Beim Betrachten des massiven Gesteins und der herumstehenden modernen Maschinen konnte man einen Eindruck davon gewinnen, welch unmenschliche Leistung den Häftlingen damals ohne passende Kleidung oder entsprechende Ausrüstung abverlangt wurde.

 

Mit vielen Eindrücken machten sich die Schüler und auch die Lehrkräfte auf die Rückfahrt nach Burglengenfeld. Selbst im Bus ließ viele das, was sie gesehen und gehört hatten, nicht los, wie die Gespräche zeigten.

 

Der besondere Dank der beteiligten Lehrkräfte geht an die Rundgangsleiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, welche, wie jedes Jahr, sowohl professionell als auch einfühlsam auf die Schüler eingegangen sind.

 

Gerade in der heutigen Zeit ist eine solche Fahrt, welche sich gegen das Vergessen wendet, unerlässlich und ein fester Bestandteil des Unterrichts.

 

Max Mannheimer, ein Überlebender, sagte vor einigen Jahren vor einer Schülergruppe, dass die jetzigen Generationen nicht für das Geschehene verantwortlich seien, aber dafür, dass so etwas nie wieder passieren könne. Deshalb sind solche Begegnungsstätten und deren Besuch wichtig.

 

Stellvertretend für die verantwortlichen Lehrkräfte

 

Christine Hof

Wir fahren nach Berlin! Abschlussfahrt Klassen 10a und 10b

„ZU DEN ZIERDEN DEUTSCHLANDS GEHÖREN SEINE STÄDTE. UNTER IHNEN IST BERLIN WEDER DIE ÄLTESTE NOCH DIE SCHÖNSTE. UNERREICHT ABER IST SEINE LEBENDIGKEIT.“

– Richard von Weizsäcker –

 

Eines kann uns keiner vorwerfen: Dass wir die uns zur Verfügung stehende Zeit nicht voll ausgenutzt haben. Denn natürlich wollten wir die im Zitat angesprochene Lebendigkeit Berlins kennen lernen!

So starten die Klassen 10 A und 10 B mit den Klassenleiterinnen Frau Pietschmann und Frau Soukup sowie Frau Stich und Herrn Metschl schon um 1 Uhr nachts in Burglengenfeld – Berlin, wir kommen! Und bereits um 7 Uhr befinden wir uns an der Stadtgrenze und können eine Stunde später unser Frühstück im Bahnhof Friedrichstraße einnehmen. Etwas müde, aber voller Neugier auf unsere Hauptstadt machen wir uns auf, bei strahlendem Sonnenschein die wichtigsten Sehenswürdigkeiten rund um das Brandenburger Tor zu besichtigen und dann „Unter den Linden“ bis zum Berliner Dom zu spazieren. 270 Stufen? Kein Problem für uns trotz des Schlafmangels, und der Blick über die Stadt ist beeindruckend. Danach Check-in im Hotel und weiter geht’s wieder zu Fuß – der Kudamm ruft! Ein bisschen Bummeln und Shoppen gehört einfach dazu – selbst für die Jungs. Fazit des ersten Tages: Wir sind müde, aber sehr zufrieden.

 

Relativ munter marschieren wir am Donnerstag zur U-Bahn-Station Uhlandstraße. Während die Madame-Tussaud’s-Gruppe mit Herrn Metschl das Ziel sicher erreicht, kommt es in der Dungeon-Gruppe zu einer gewissen Verwirrung, wo man umsteigen muss. Aber letztendlich kommen alle am Ziel an und können ihre Nervenstärke in den Dungeons beweisen.

Ungeklärt bleibt Folgendes: Was ist gruseliger – die Show oder das Gekreische der Mädels?

Dann geht’s für jede Klasse weiter durch die Stadt, per U-Bahn. Ohne größere Aufregungen. Checkpoint Charlie und die East Side Gallery stehen unter anderem auf dem Programm. Abends das Highlight für viele Schüler: Wir genießen die Show der trommelnden blauen Glatzköpfe – der Blue Man Group. Nach einem kurzen Aufenthalt im Sony-Center geht’s per U-Bahn wieder ins Hotel. Fazit des zweiten Tages: Uns tun die Füße weh, aber es war ein toller Tag.

 

Leider steht schon der Abschied von Berlin an. Und da noch nicht alle ausreichend geshoppt haben, fährt uns Werner, unser äußerst netter Busfahrer, zum Alexanderplatz. Danach führt uns der letzte Programmpunkt erneut die Geschichte Berlins und Deutschlands vor Augen: In der Gedenkstätte Hohenschönhausen, die von 1951 bis April 1990 als Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit diente, bekommen wir einen Einblick in die menschenverachtenden Methoden der „Stasi“. 30 Jahre sind seit dem Mauerfall vergangen. Und es ist wichtig, immer wieder an die Werte unserer Demokratie erinnert zu werden und diese nicht als selbstverständlich anzusehen. Fazit des dritten Tages: Shoppen ist schön, aber nicht das Wichtigste. 

Auszüge der Veranstaltungen vergangener Schuljahre