Aktuelles


Unter diesem Link finden Sie laufende Projekte unserer Schule

Schuljahr 2019/20

Wir haben überlebt...

So lautet der Titel des Films, welcher zusammen mit Überlebenden des Konzentrationslagers Flossenbürg gedreht wurde. Damit nicht in Vergessenheit gerät, was in der Zeit des Nationalsozialismus Schreckliches in den Lagern passiert ist, machten sich die vier zehnten Klassen zusammen mit den Geschichtslehrern am Donnerstag, den 10. Oktober 2019, auf den Weg zur KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.

 

Bei der Buchung des Termins bzw. der Planung der Fahrt konnte niemand ahnen, welche Ereignisse diesem Tag noch mehr Gewicht verleihen würden. Am Mittwoch, den 9. Oktober 2019 kam es nämlich zu einem Anschlag auf die jüdische Synagoge in Halle und zu einem anschließenden Amoklauf des Täters. Die Geschehnisse des Vortages noch im Kopf, stiegen die Zehntklässler und die Lehrer in die beiden Busse. Ermahnungen bezüglich angemessenen Betragens waren an diesem Tag nicht nötig.

 

In Flossenbürg erwartete die Schüler ein ungastliches Wetter und ließ die Anlage des ehemaligen Konzentrationslagers noch beklemmender wirken. Bei starkem Regen und kaltem Wind konnte man nur erahnen, wie es den Häftlingen des Konzentrationslagers ergangen sein mag, die sich nicht durch entsprechende Kleidung schützen konnten.

 

Trotz des schlechten Wetters machten sich Schüler und Lehrer zusammen mit fünf Rundgangsleitern der Gedenkstätte auf den Weg. Zunächst wurden uns in den Ausstellungsräumen anhand von ausgesuchten Gegenständen, Karten und Bildern Situationen, wie sich tatsächlich im Lager zugetragen haben, nahegebracht. Auf eindrucksvolle Weise eröffnete sich uns ein kurzer Einblick in das Leben und Leiden der Menschen in einem Konzentrationslager. Besonders das ausschließliche Bezeichnen von Personen durch Nummern und die damit verbundene Wegnahme des eigenen Namens und aller persönlicher Gegenstände ließ niemanden unberührt. Die Rundgangsleiter beschrieben anhand von Fotografien, die spätere Häftlinge in privaten Situationen zeigten, Einzelschicksale, welche stellvertretend für alle anderen stehen.

 

Im Anschluss daran besuchten wir das Außengelände mit Krematorium und Tal des Todes. Vor allem die Beschreibungen der versierten Rundgangsleiter zu dem Verbrennungsofen ließen die Schüler und auch die Lehrkräfte erschauern und nachdenklich werden. Es erscheint unfassbar, dass man Menschen in einem Ofen, der eigentlich der Entsorgung von Abfall diente, verbrannt hat.

 

Die letzte Station des Rundgangs bildete der Steinbruch, in dem die Häftlinge unter menschenunwürdigen Bedingungen Granit abbauen mussten, der unter anderem für den Bau des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg verwendet wurde. Schockierend fanden alle, dass noch heute an diesem Ort des Schreckens und Grauens dieser Stein abgebaut und dies erst in drei Jahren beendet sein wird. Beim Betrachten des massiven Gesteins und der herumstehenden modernen Maschinen konnte man einen Eindruck davon gewinnen, welch unmenschliche Leistung den Häftlingen damals ohne passende Kleidung oder entsprechende Ausrüstung abverlangt wurde.

 

Mit vielen Eindrücken machten sich die Schüler und auch die Lehrkräfte auf die Rückfahrt nach Burglengenfeld. Selbst im Bus ließ viele das, was sie gesehen und gehört hatten, nicht los, wie die Gespräche zeigten.

 

Der besondere Dank der beteiligten Lehrkräfte geht an die Rundgangsleiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, welche, wie jedes Jahr, sowohl professionell als auch einfühlsam auf die Schüler eingegangen sind.

 

Gerade in der heutigen Zeit ist eine solche Fahrt, welche sich gegen das Vergessen wendet, unerlässlich und ein fester Bestandteil des Unterrichts.

 

Max Mannheimer, ein Überlebender, sagte vor einigen Jahren vor einer Schülergruppe, dass die jetzigen Generationen nicht für das Geschehene verantwortlich seien, aber dafür, dass so etwas nie wieder passieren könne. Deshalb sind solche Begegnungsstätten und deren Besuch wichtig.

 

Stellvertretend für die verantwortlichen Lehrkräfte

 

Christine Hof

Impressionen der Abschlussfahrt Klasse 10a nach Berlin

Schuljahr 2018/2019

White Horse Theatre zu Gast an der Staatlichen Realschule Burglengenfeld

Nach einjähriger Pause war gegen Ende des Schuljahres 2018/19 wieder das „White Horse Theatre“ an unserer Schule zu Gast. Dabei handelt es sich um ein Tourneetheater, das ausschließlich aus jungen Schauspielern besteht, die allesamt „native speaker“ sind und deshalb ein authentisches Erleben der Fremdsprache für unsere Schüler bieten. „The Slug in the Shoe“, das Theaterstück für die Jahrgangsstufen 5 bis 7, eine Kömodie, handelte von zwei Jugendlichen, die mit allen möglichen Tricks verhindern wollen, dass sich ihre Eltern ineinander verlieben.

Etwas ernster ging es im Stück für die 8. und 9. Klassen zu, welches das sehr aktuelle Thema „Cybermobbing“ behandelte. Beide Stücke wurden von unseren Schülerinnen und Schülern aufmerksam und mit Begeisterung verfolgt. Nach den Aufführungen bestand jeweils die Gelegenheit, Fragen an die Schauspieler zu stellen, wovon die Schüler regen Gebrauch machten. So hatten sie Gelegenheit, mit „echten“ Muttersprachlern der englischen Sprache ins Gespräch zu kommen und ihre Sprachkenntnisse unter Beweis zu stellen.

Malen mit Staffelei - Kunstzweig der Klasse 9d

Teilnahme der 7. Klassen am Wettbewerb "The big Challenge"

Auch im Schuljahr 2018/19 nahmen die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe wieder am Englischwettbewerb „The Big Challenge“ teil und konnten erneut hervorragende Ergebnisse erzielen. Samuel Rieger, ein Schüler der Klasse 7 b, wurde Schulsieger und schaffte es bayernweit auf den 6. Platz. Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden

Leistung!

Besonders erfolgreich waren auch Martin Fink, Klasse 7 d, Ana Armas Mondragon, Klasse 7 a, und Sebastian Treeck, Klasse 7 b, die ebenfalls auf Landesebene Plätze unter den 20 besten Schülern erzielten. Sie alle durften sich über Sonderpreise freuen. Aber auch die anderen Teilnehmer erhielten kleine Preise als Anerkennung für ihre Teilnahme am Wettbewerb. Aufgrund des großen Erfolges ist auch im Schuljahr 2019/20 eine Teilnahme der 7. Klassen an der „Big Challenge“ geplant.

Betriebserkundungen Schreinerei Popp in Teublitz durch die Klassen 7c und 7d

Vortrag und Diskussion mit Manuel Bauer, einem Aussteiger aus der rechten Szene

Im Rahmen des Projekts „Schule gegen Rassismus“ besuchte am Donnerstag, 11.07.2019 Manuel Bauer von EXIT-Deutschland die Burglengenfelder Realschule.

Ermöglicht wurde dessen beide Vorträge und die nachfolgenden Diskussionen mit den 9. und 10. Klassen durch das Regensburger Regionalbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung.

EXIT ist eine Initiative, die Menschen hilft, die mit dem Rechtsradikalismus brechen und sich ein neues Leben aufbauen wollen.

Manuel Bauer, der früher Chef der „Wehrsportgruppe Racheakt“ und Mitbegründer des „Bundes Arischer Kämpfer“ war, berichtete den Schülerinnen und Schülern zunächst, wie er in die Neonaziszene gekommen ist. Seine Kindheit verbrachte er zu DDR-Zeiten in einem kleinen Dorf in Sachsen, mit der Wende brach jedoch seine gesamte vertraute Welt zusammen, so zogen von den 16 Kindern im Dorf fünf sogleich weg in den Westen und das soziale Gefüge zerfiel. Mit elf Jahren kam er dann erstmals in Kontakt mit der rechten Szene und zu dieser Zeit wurden, wie er im Vortag sagte, aus „Pionierfreunden und Klassenkameraden dann Kameraden und Gesinnungsgenossen – mit Glatze“. Er geriet in eine Welt, die klar in „Wir“ und „Die“ abgegrenzt war und er berichtete von mehreren Gewaltakten gegen Ausländer oder nur ausländisch aussehende Menschen, an denen er damals beteiligt war. Gerade diese Berichte schockierten viele der Jugendlichen.

Manuel Bauer schilderte aber auch, wie schwer der Ausstieg aus der Neonaziszene ist, da er selbst fast neun Jahre lang von EXIT betreut werden musste. Er musste auch seine Heimat verlassen und mehrmals umziehen, denn es gab immer wieder Drohungen und auf ihn war sogar ein Kopfgeld ausgesetzt. Heute lebt er in Baden-Württemberg, hat mit den Rechten gebrochen und seine Erlebnisse in dem Buch „Unter Staatsfeinen, Mein Leben im braunen Sumpf der Neonaziszene“ verarbeitet.

Während des Vortrags zeigte Manuel Bauer dann den Schülerinnen und Schülern dann verschiedene Beispiele aus der rechten Szene, die man aber keineswegs sofort als rechtsextrem oder rechtsradikal erkennen kann.

Er berichte, dass gerade Musik für die Rechten sehr wichtig ist, da sie verbindet, motiviert, Informationen vermittelt und auch Geld einbringt. Dazu spielte er Beispiele für Rechtsrock von „Störkraft“ und „Radikahl“ ein, inzwischen gibt es aber auch rechtsradikale Musik, die man nicht mehr so klar als solche erkennen kann.

Auch sind laut seiner Aussage die heutigen Neonazis nicht mehr klar mit Bomberjacke, Springerstiefel und Glatze zu erkennen, sie haben sich oftmals getarnt und dem Umfeld angepasst. So gibt es inzwischen „Nipster“ – rechtsradikale Hipster –, vegetarische Kochbücher von Neonazis, sie treten Tierschutzorganisationen bei und manche tragen Shirts mit dem Bild von Che Guevara, da dieser auch gegen „das System“ gekämpft hat.

Zur Finanzierung der rechten Szene tragen eine Vielzahl an Vereinen und besonders Firmen bei, es gibt Modelabels wie etwa „Thor Steinar“, Verlage für rechte Bücher und sogar Kinderbücher, und im Internet eine große Anzahl ganz verschiedener Seiten, etwa die „Odin-Kontaktanzeigen“, „Telenazis“ statt Teletubbies, „Braune Schlümpfe“ und noch vieles mehr.

Ganz besonders warnte Manuel Bauer die Jugendlichen aber davor, im Internet zu viel von sich preiszugeben, denn auch die rechte Szene wertet heutzutage diese Daten aus und informiert sich so über potentielle Opfer oder mögliche Sympathisanten, die es anzugreifen oder anzusprechen gilt.

Exkursion der Klassen 8b und 8c am 11.07.2019 zum Mathematikum

„Matheexkursion?“ „Was kann man denn da sehen?“ So skeptisch und zugleich neugierig waren die Reaktionen der Klassen 8b und 8c auf die angekündigte Exkursion nach Kelheim. Unter dem Titel „Mathematik zum Anfassen“ gehen seit 1994 interaktive Exponate auf Reisen. Diese eröffnen den Besuchern mathematische Phänomene in Form von Experimenten und ermöglichen so einen neuen, spielerischen Zugang zur Mathematik. Initiiert wurde diese Ausstellung von Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher, der sich schon immer dafür interessiert hat Mathematik einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu machen.

Was einen dort erwarten würde, konnte sich also keiner vorstellen. Gespannt machten wir uns auf den Weg und betraten schließlich das archäologische Museum, in dem die Ausstellung untergebracht war. An 30 verschiedenen Stationen konnte man u. a. knobeln, mathematische Funktionen „laufend“ nachahmen oder sich in eine riesige Seifenhaut einhüllen. Mit viel Freude, Eifer und vor allem Ausdauer machten sich die Schülerinnen und Schüler ans Werk und befassten sich mit den Inhalten der dargebotenen Experimente. Gemeinschaftlich wurde so manche Nuss geknackt oder eine Brücke aus einfachen Holzleisten gebaut. Der Spaß kam nicht zu kurz und am Ende waren wir uns alle einig, dass wir einen abwechslungsreichen und gelungenen Ausflug unternommen hatten.

Übrigens: Die Wanderausstellung ist ein Teil der Exponate des Mathematik-Museums in Gießen. Wer also noch nicht genug davon bekommen hat, kann sich gerne noch weiter austoben…

Heike Hafner und Stefanie Schönfelder

Realschüler heben ab

Zum ersten Mal besuchten Schüler der Realschule Burglengenfeld den Modellbau Club Burglengenfeld e.V. Die Klasse 9d durfte auf dem Flugplatz bei Schmidmühlen einen sehr praxisnahen Physikunterricht erleben. Anhand von Modellfliegern und auch technischen Einzelteilen erfuhren die Schülerinnen und Schüler, warum ein Flugzeug fliegt, wie es gesteuert wird und welche Materialen beim Modellbau verwendet werden.

Nach der sehr kurzweiligen Theorie gab es eine Flugshow mit einem Düsenjet, der mit ca. 450 km/h Geschwindigkeit durch die Lüfte flog. Genauso faszinierend war aber auch ein Kunstflug mit einem klassischen Modell, das viele Luftfiguren zauberte.

Zum Ende hin durfte auch noch jeder Schüler selbst einen Flieger steuern. Da man dazu sehr viel Fingerspitzengefühl, Konzentration und auch Übung benötigt, wurde jeder Flug von einem Fluglehrer betreut. Dieser konnte in brenzligen Situationen immer rechtzeitig eingreifen.

Die Begeisterung des Fliegens, die bei jedem Fluglehrer deutlich wahrnehmbar war, konnte nach diesem tollen Tag jeder nachvollziehen. Es ist ein nicht ganz so billiges, aber faszinierendes Hobby, das sowohl die handwerklichen Fähigkeiten des Bauens fördert als auch die Konzentration beim Fliegen schult!

Heike Hafner

Realschule Burglengenfeld kooperiert mit sozialen Einrichtungen in der Stadt

Seit Herbst 2018 existiert an der Realschule Burglengenfeld das Wahlfach „Arbeiten mit Herz – soziale Berufe in der Region“. Dabei erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den 8. – 10. Jahrgangsstufen neben theoretischen Inhalten auch praktische Einblicke in unterschiedliche soziale Berufe. Dazu wurden Praktika bei den Kooperationspartnern, BRK-Seniorenheim, Städtischer Kindergarten Josefine Haas, heilpädagogisches Zentrum Die Burg und Asklepios-Klinik, durchgeführt.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden am 15.07.2019 im Beisein von Herrn Bürgermeister Gesche und Vertretern der betreffenden sozialen Institutionen an der Realschule Burglengenfeld die Zertifikate an die Schülerinnen und Schüler überreicht.

In seiner Begrüßungsrede ging RSK Rainer Huberth auf die besondere Bedeutung der Vermittlung sozialer Werte und Kompetenzen ein, die im Rahmen des KOMPASS-Konzepts (Kompetenz aus Stärke und Selbstbewusstsein) an der Realschule umgesetzt werden.

Frau Soukup, eine der Kursleiterinnen, dankte den Vertretern der Institutionen für die Organisation und Durchführung der Praktika und dafür, den Schülerinnen und Schülern wertvolles Wissen über die Berufe und Tipps im Umgang mit Kindern, älteren, kranken oder behinderten Menschen gegeben zu haben. Sowohl die Kursleiterinnen als auch die Kooperationspartner bekundeten ihre Bereitschaft, im nächsten Schuljahr wieder zusammenarbeiten zu wollen.

Zur Förderung der Empathie waren den Lehrkräften vom Bezirk Regensburg ein Alterssimulationsanzug sowie Brillen, die unterschiedliche Augenleiden simulierten, zur Verfügung gestellt worden. Das Sanitätshaus Marx-Rieger hatte zudem zum gleichen Zweck Rollstühle und Rollatoren bereitgestellt.

Herr Bürgermeister Gesche stellte in seiner Rede die große Bedeutung sozialer Berufe gerade für die Zukunft heraus und betonte die Wichtigkeit von Projekten wie diese Kooperation. Darüber hinaus würdigte er das soziale Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Wahlfach. Als Anerkennung überreichte der Bürgermeister den Schülerinnen und Schülern sowie den Kursleiterinnen Gutscheine für das Bulmare.

Den Abschluss bildete die Verteilung der Zertifikate an die Schülerinnen und Schüler.

 

Doris Soukup

Übergabe des PET-Zertifikats (Preliminary English Test) durch die Ministerialbeauftragte Maria Kinzinger

 

 

Bereits im März 2019 fand die Prüfung zur Erlangung des PET-Zertifikats statt. Dabei stellen die Schüler ihre Kompetenzen in der Fremdsprache Englisch unter Beweis. Neben 7 weiteren, sehr erfolgreich teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der Realschule Burglengenfeld erbrachte Yasmin Liang die heraus-ragendste Leistung mit 167 von 170 Punkten. Mit diesem Ergebnis war sie unter den 3 besten Teilnehmern in der gesamten Oberpfalz und unter den 13 besten in ganz Bayern.

Dazu herzlichen Glückwunsch.

Monday for future an der Realschule am Kreuzberg

Friday for future findet als Monday for future an der Realschule am Kreuzberg 14-tägig mit dem Wahlfach „Zukunft – Nachhaltigkeit, globales Lernen, Achtsamkeit“ kontinuierlich, ohne Unterrichtsausfall und mit großem freiwilligen Engagement statt. StRin Elisabeth Metz und ihre Schüler rücken mehrmals im Jahr mit thematischen

Aktionen und Stelltafeln unsere Verantwortung für die eine Welt von morgen ins rechte Licht/ in den Fokus.

Stets präsent mit Fair – Trade – Aktionen und nachhaltigen Verkaufsaktionen für die Entwicklungsorganisation oxfamunverpackt mit nachhaltigen Spendengeschenken bei Schulveranstaltungen und Pausenaktionen.

Pinkfarbene Warnwesten mit oxfam- und Fairtrade-Button sind Eyecatcher und signalisieren die Dringlichkeit der Thematik.

Mit ihren Aktionen am Infotag im April für die zukünftigen Fünftklässler und am 2. Elternsprechtag im Mai erwirtschafteten die Schüler mit ihren Verkaufsartikeln und dem Angebot des heiß begehrten Fair Trade Banane-Mango-Kokos Cocktails einen Betrag von 90 Euro. Der Betrag wurde, vor dem Hintergrund des Muttertags, in die Schulausbildung von Mädchen bei oxfamunverpackt investiert.

Allen Unterstützern herzlichen Dank, besonderer Dank gilt einer Einzelspende in bar in Höhe von 20 Euro.

Bunter Abend an der Realschule am Kreuzberg

Eine bunte Palette künstlerischer Darbietungen bot sich den Zuschauern am Bunten Abend in der voll  besetzten  Realschulsporthalle, die von einer Kunstlehrkraft gemeinsam mit Schülern dem Motto des Abends entsprechend liebevoll dekoriert wurde. Um den Gästen beste Unterhaltung zu bieten, hatten Lehrkräfte mit über 100 engagierten Schülerinnen und Schülern ein facettenreiches, kurzweiliges Programm vorbereitet.

 

Neben verschiedenen abwechslungsreichen Solobeiträgen, die eine große stilistische Bandbreite von volkstümlichen Weisen, über Jazz bis hin zu Popmusik zeigten, zogen mitreißende Stücke der Schulbands, Volksmusik-Ensembles sowie der Ukulelen- und Perkussion-Gruppe das Publikum immer wieder in den Bann. Turbulent ging es beim Auftritt der Jongleure und Zirkuskünstler zu, die mit atemberaubenden Kunststücken alle Anwesenden verzauberten. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der Theatergruppe, die Schillers bekannte Ballade „Die Bürgschaft“ anschaulich erzählte und gekonnt in Licht und Schatten setzte.

Fetzig wurde es, als die Mädchen der Klasse 8 c mit bunten Tüchern geschmückt auf die Bühne stürmten und mit einer Tanzchoreographie zu „Let it grow“ ihre Begeisterung zum Ausdruck brachten.

Sophie Bink (10 c), Eva Heller und Vincent Huber (beide 10 b) führten als Moderatoren professionell durch das Programm, in dem sie mit interessanten Hintergrundinformationen geschickt von einem Beitrag zum anderen überleiteten.

An dieser Stelle sei auch das Technikteam der Schule erwähnt, welches unter der Leitung von Max Schmid (10 d) großartige Arbeit leistete.

Der Elternbeirat ließ es sich nicht nehmen, in der Pause mit größtenteils selbstgemachten Häppchen, Fingerfood und Getränken für das leibliche Wohl zu sorgen, um somit ein angenehmes Ambiente für anregende Gespräche zu schaffen.

 

Zum Finale am Ende der Veranstaltung erschienen alle Akteure noch einmal auf der Bühne und erhielten den verdienten tosenden Schlussapplaus. An diesem Abend zeigte die gesamte Schulfamilie der Realschule am Kreuzberg der Öffentlichkeit wieder

einmal gekonnt, wie bunt und vielfältig Schule sein kann.