Aktuelles

Unter diesem Link finden Sie laufende Projekte unserer Schule

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Wir kümmern uns baldmöglichst um Ihr Anliegen.

Armenisch-orthodoxer Besuch im Religionsunterricht

Christliche Ökumene in Bayern ist mehr als nur das Miteinander der evangelischen und

katholischen Konfessionen! Dies durften Schülerinnen und Schüler unserer Schule erfahren.

 

Der armenisch-orthodoxe Priester Aygik Hovhannisyan besuchte kürzlich den Religions-unterricht evangelischer und katholischer Realschüler. In lebendiger Art und Weise gab er zunächst einen grundlegenden Einblick in die Orthodoxie.

Aber auch speziell aus seinem persönlichen armenisch-orthodoxen Hintergrund konnten die Schülerinnen und Schüler viel Interessantes erfahren. So lernten sie zum Beispiel, dass orthodoxe Priester heiraten dürfen und dass die armenisch-orthodoxe Kirche eine der ältesten christlichen Kirchen ist.

 

Engagiert und interessiert stellten die Schüler viele Fragen zum kirchlichen Leben, seinem persönlichen Glauben und zu orthodoxen Traditionen. Besonders staunten sie, als der Priester sein prachtvolles, liturgisches Gewand anlegte und seine Funktionen erklärte.

Die Stunde verging viel zu schnell, das persönliche Kennenlernen Aygik Hovhannisyans war nicht nur eine interessante Abwechslung im Religionsunterricht, sondern erweiterte das ökumenische Bewusstsein aller Beteiligten.

Fair Trade für den Klimaschutz an der Realschule am Kreuzberg

Mit Schülern des Wahlfachs „Zukunft – Nachhaltigkeit und globales Lernen“ leistete auch die Realschule am Kreuzberg mit Frau Metz einen Beitrag zu den fairen Wochen, indem sie das Jahresthema „Gemeinsam für ein gutes Klima“ einführten.

 

Am Mittwoch, 26.09.2018, wurden in der Pause frisch zubereitete und gekühlte Milchshakes mit fair gehandelten Bananen verkauft, die reißenden Absatz fanden.

Stellwände in der Aula informierten zusätzlich über die Folgen unseres Handelns für die Entwicklungsländer, vor allem hinsichtlich des Klimaschutzes, der eine Frage der Gerechtigkeit ist und auch zu unserem eigenen Besten thematisiert werden sollte.

 

Eine Bewusstseinsänderung bezüglich unseres Lebensstils und seiner Auswirkungen ist dringend nötig. Schule kann diese in vielfältiger Hinsicht initiieren.

 

Der Slogan „Gemeinsam für ein gutes Klima“ kann doppeldeutig gesehen werden: neben dem offensichtlich nachhaltigen ökologischen Aspekt weist er insbesondere auf globales, menschliches Miteinander hin.

 

Am 25. Oktober wird die Realschule am Kreuzberg im Rahmen einer Auszeichnungsfeier zur Fair Trade School ernannt.

 

Lisa Metz

Im Deutschen Bundestag in Burglengenfeld

Während der ersten drei Julitage machte das Infomobil des Deutschen Bundestages Station auf dem Burglengenfelder Marktplatz.

Dies nutzte die Klasse 9d zusammen mit ihrem Geschichtslehrer Herrn Münsterer am Montag, den 02.07.2018 dazu, mehr über die Zusammensetzung und die Aufgaben des Parlaments zu erfahren. Etwa eine Stunde lang besprach Herr Schlich vom Infomobil mit den Schülerinnen und Schülern den Sinn von freien Wahlen und das deutsche Wahlsystem. Sehr erfreut zeigte er sich über das bei den Neuntklässlern bereits aus dem Geschichtsunterricht vorhandene große Wissen über die drei Staatsgewalten.

 

Anschließend diskutierte die 9d über Dinge, die sie als Mitglieder des Bundestages ändern würden, so sollten etwa keine Waffen mehr in Krisengebiete geliefert werden dürfen und Politiker nicht nur Elektroautos fordern, sondern diese auch selber nutzen. Auf die Frage „Was findet ihr schön und toll an Deutschland?“ antworteten die Schülerinnen und

Schüler z.B. mit der Krankenversicherung, dem Kindergeld, der Gleichberechtigung von Mann und Frau, sowie dem Privileg, in Freiheit leben zu dürfen.

 

Nachdem überraschend auch Bürgermeister Thomas Gesche kurz im Infomobil vorbeigeschaut hatte und dessen Mitarbeiter herzlich in Burglengenfeld willkommen geheißen hatte, forderte Herr Breiderhoff die Jugendlichen abschließend dazu auf, sich gerade als junge Menschen stärker politisch zu engagieren und die Politik nicht den alten zu überlassen, denn es gehe dabei um ihre Zukunft!

 

Stefan Münsterer

Theresa kocht!

Hallo,

 

ich bin eine Schülerin aus der 6. Klasse und mein Name ist Theresa.

Vor kurzem las ich in der Zeitung einen Artikel über einen Kinder-Kochkurs bei Sternekoch Hubert Oberndorfer, der sich ,,Europa Miniköche" nennt. Ich schrieb eine Bewerbung und kurze Zeit später bekam ich die Zusage. Am 15.09.18 um 14.00 Uhr ging es dann auch schon los.

 

Herr Oberndorfer zeigte uns am ersten Tag das ganze Hotel. Zusammen schauten wir uns die große Küche und die Patiserie an, dort werden alle süßen Speisen zubereitet. Danach gingen wir in sein bestes Restaurant, den ,,Eisvogel". Uns fiel auf, dass dort im Vergleich zu seinen anderen zwei Restaurants ziemlich wenige Tische stehen. Das liegt mehr oder weniger daran, dass dieses Restaurant sehr edel ist.

 

Wenig später starteten wir auch schon mit dem Kochen, allerdings arbeiteten wir in einer

kleineren Küche, in der ab und zu auch Kochkurse gehalten werden. Lukas, der zur Zeit hier seine Ausbildung zum Koch macht und zuvor auch bei den Miniköchen war, half uns. Wir kochten ein Apfel-Räucherlachstartar mit Gurkencarpaccio und selbstgemachten Kartoffelchips.

 

Außerdem bekamen wir unsere eigene Kochausrüstung mit Kochjacke, Halstuch, Kochcape, Officemesser, Sparschäler, Spätzlebrett mit Schaber und eine Stoffserviette.

 

Es war eine tolle und lehrreiche Erfahrung, die mich noch mehr dafür begeistert hat selbst gesund zu kochen!

 

Theresa Siml

Geschichte vor Ort

Besuch des Dokumentationszentrums und des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg durch die Klassen 9c und 9e

 

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts der neunten Jahrgangsstufe wird das Thema „Nationalsozialismus“ thematisiert. Um den Schülern diesen aus heutiger Sicht schwer vorstellbaren Teil der deutschen Geschichte näher zu bringen, machten sich die Klassen

9c und 9e zusammen mit Frau Bürger, Frau Hof und Herrn Huberth auf den Weg nach Nürnberg. Begleitet wurde die Gruppe von den Referendaren des Studienseminars.

Nürnberg spielte in der ideologischen Vorstellung eine entscheidende Rolle. Dies sollte auch durch den Bau zahlreicher monumentaler Bauwerke und Gebäude erkennbar werden. Reste davon prägen noch heute das Bild Nürnbergs.

 

Zunächst konnten Schüler, Referendare und Lehrkräfte im Zuge des Besuchs des NS-Dokumentationszentrums persönliche Eindrücke zu dieser Zeit sammeln. Mit Hilfe von Audio Guides machte sich jeder auf den Weg durch die Ausstellung und konnte daher nach eigenem Interesse seine Stationen, zu denen er weiterführende Informationen erhalten wollte, auswählen.

In diesem sehr lebendig gestalteten Museum war für jeden etwas dabei, so dass alle um zahlreiche Informationen reicher wieder am Treffpunkt ankamen.

Danach machten sich die Klassen einzeln mit zwei Gästeführern der Institution „Geschichte für alle“ auf zu einem Rundgang durch die Reste des riesigen Reichsparteitagsgeländes. Die erste Station war die Arena der großen Kongresshalle. Dieses Gebäude beeindruckte alle aufgrund seiner noch existierenden und vor allem wegen seiner geplanten Dimension.

Danach ging es zur Großen Straße, welche für Aufmärsche und Paraden angelegt worden war. Glücklicherweise war die Sicht nicht durch im Normalfall dort parkende Autos und Busse versperrt, so dass die Länge voll zur Wirkung kam.

Nachdem auch der Grundstein für das geplante, aber nicht realisierte Große Stadion gefunden war, ging es weiter zur eindrucksvollen Tribüne des Zeppelinfeldes, dem einzigen gänzlich fertig gestellten Teil des Reichsparteitagsgeländes. Dort wurde der Wahnsinn dieser Zeit besonders gut ersichtlich, da das gesamte Areal nur während einer Woche im Jahr hätte genutzt werden sollen.

 

Nach fast vier sehr lehrreichen Stunden stiegen die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte teilweise etwas erschöpft, teilweise aber auch nachdenklich wieder in den Bus und machten sich auf den Nachhauseweg.

Im Rahmen der Nachbesprechung der Fahrt in den nächsten Geschichtsstunden waren die Schüler einstimmig dafür, die Fahrt in den neunten Klassen als festen Bestandteil des Geschichtsunterrichts zu etablieren.

Auf diesem Weg möchte ich mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen für ihre Unterstütz-ung ganz herzlich bedanken.

 Christine Hof

Teilnahme der 7. Klassen am Wettbewerb „The Big Challenge“

Im Schuljahr 2017/18 nahmen die Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe der Realschule am Kreuzberg zum ersten Mal am Englisch-Wettbewerb „The Big Challenge“ teil – und das mit sehr erfreulichen Ergebnissen. Sowohl bayernweit als auch bundesweit lag die Anzahl der von unseren Schülerinnen und Schülern erreichten Punkte weit über dem jeweiligen Durchschnitt, wofür sie mit zahlreichen Preisen belohnt wurden. Einen besonderen Erfolg konnte dabei Mark Schulz aus der Klasse 7d erzielen. Bei einer

Teilnehmerzahl von mehr als 17 000 Schülerinnen und Schülern bundesweit belegte er den 8. Platz und durfte sich über einen Pokal und weitere Sachpreise freuen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Leistung!

Kopfrechenkönig 2018

Auch dieses Jahr wurde unter allen Sechstklässlern der Realschule am Kreuzberg der Kopfrechenkönig ermittelt und gekürt. Während der letzten Monate übten die Schüler im Mathematikunterricht und auch in Vertretungsstunden mit den Mathematiklehrern explizit das Kopfrechnen. Damit waren sie bestens auf den Wettbewerb vorbereitet. Sie konnten am 03. Juli 2018 in einem vielfältigen Wettkampf gegeneinander antreten und ihr Können beweisen.

Abgefragt wurden hierbei neben kniffligen Kopfrechen- und Knobelaufgaben auch

Sachaufgaben, welche ebenfalls ohne schriftliche Hilfe gelöst werden mussten.

Inhaltlich wurden dabei fast alle Grundwissensbereiche der fünften und sechsten

Jahrgangsstufe abgedeckt. Bei der Ausscheidung lieferten sich unsere Teilnehmer

ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen.

 

Die besten Rechenkünste zeigten folgende Schüler:

1. Platz: Tim Pach

2. Platz: Finn Gentzsch

3. Platz: Lea Schindler

 

Gesamtsieger und gleichzeitiger Vertreter unserer Schule beim Tag der Kopfrechenkönige der Oberpfalz ist Tim Pach (6D). Herzlichen Glückwunsch!

  

Folgende Schülerinnen und Schüler waren Klassensieger bzw. Zweit- und Drittplatzierte:

 

6a:  1. Marc Trautwein

2. Evelyn Feifer

3. Jana Berz

 

6b:  1. Max Schönwetter

2. Fiona Wehr

3. Johanna Schmitzberger

 

6c:  1. Adrian Heigl

2. Jonas Damm

3. Fabian Bach

 

6d:  1. Tim Pach

2. Finn Gentzsch

3. Lea Schindler

 Birgit Niebler

Aktionstag für Schulsanitäter

Am Freitag, dem 13.07.2017 besuchten elf unserer Schulsanis mit den Lehrkräften Frau Fischer und Frau Simm den Aktionstag für Schulsänitäter an den Dr.-Johanna-Decker-Schulen in Amberg. Hierzu lud der Leiter der dortigen Schulsanitätergruppe, Thomas Renner, ein. Nach einer Begrüßung durch die verschiedenen Kooperationsparter aus den unterschiedlichen Rettungsorganisationen und einem Grußwort vonseiten der Schulleitung sowie der MB Dienststelle teilten sich die Anwesenden auf verschiedene Workshops auf.

Hier erhielten die Teilnehmer viele praktische Tipps und Anregungen für die Arbeit an der eigenen Schule. Auch gab es Raum für Diskussionen darüber, was ein Schulsanitäter können sollte und machen darf und was nicht. Die Arbeit der Schulsanitäter ist auf jeden Fall eine Bereicherung für das Schulleben und gibt vor allem in Notfällen Sicherheit.

Unsere Schüler konnten frei wählen, zu welchem Thema sie sich weiterbilden wollten. Favorit war hier der Vortrag von Dr. Bigalke, dem Leiter der Notaufnahme des Amberger Klinikums, über Notfälle im Kindes- und Jugendalter. Hier ging es neben Unfällen besonders um die Problematik akuter Asthmaanfälle, Allergieschocks, Epileptischer Anfälle und Unterzucker bei Diabetespatienten. Diese lebensbedrohlichen Notfälle können auch schon bei Kindern vorkommen und müssen schnellstmöglich richtig behandelt werden. Daneben wurde auch besprochen, wie ein Übergabeprotokoll zwischen Schulsanitätern / Ersthelfern und dem Rettungsdienst aussehen könnte, welcher dann mit entsprechendem Knowhow die weitere Versorgung der Betroffenen übernehmen kann. Ebenso spannend für unsere Schülerinnen und Schüler war, welche Ausrüstung ein Rettungswagen für Notfälle bereithält. Diese wurde dann in einem weiteren Block vom BRK Amberg vorgestellt. Damit man sich möglichst wirklichkeitsgetreu auf eventuelle Verletzungen vorbereiten kann, ist eine realistische Unfalldarstellung beim Üben von Vorteil. Wie diese genau funktioniert wurde vom BRK Sulzbach gezeigt. So erfuhren die Teilnehmer, mit welchen Tricks man Brandverletzungen, offene Knochenbrüche und blutende Schnittwunden schminken kann. Der Medizinische Dienst der Bereitschaftspolizei klärte die Schülerinnen und Schüler über Fallbeispiele aus dem taktischen Sanitätsdienst auf. Aufschlussreich war auch der Workshop über das Thema Notfallseelsorge. Hier wurde nicht nur darüber aufgeklärt, welche Hilfen man in Anspruch nehmen kann, wenn man mit einem plötzlichen Todesfall konfrontiert ist. Darüber hinaus wurde auch diskutiert, mit welchen Schwierigkeiten

Ersthelfer nach einem Einsatz zu kämpfen haben können und wie man mit Personen

umgeht, die zwar keine Verletzung haben, aber trotzdem betroffen sind und Betreuung brauchen – auch wenn niemand ums Leben gekommen ist. Insgesamt war die Tagung eine sehr gewinnbringende Veranstaltung für alle Teilnehmer und ein Motivationsschub für unsere Nachwuchssanitäter, die nun in die Fußstapfen ihrer Vorgänger treten und diese

bestimmt im kommenden Schuljahr würdig vertreten werden.

M.Simm

Weiterbildung der Schulsanitäter durch die BRK Bereitschaft in Burglengenfeld

Am 16. Juli 2018 besuchten die Schulsanitäter das BRK-Haus in Burglengenfeld zu einer Fortbildung. Die Weiterbildung unserer Schulsanitäter durch die BRK Bereitschaft Burglengenfeld ist in jedem Schuljahr nicht nur ein Pflichttermin, sondern auch ein Highlight

für unser Saniteam. Diese Kooperation besteht nun schon 4 Jahre. Das BRK ist froh, ihr Wissen an die Jugendlichen weiterzugeben und somit die Erstversorgung an der Schule zu fördern sowie im Ernstfall die anschließende Arbeit des Rettungsdienstes zu erleichtern.

 

Nach einer intensiven Frage-und Antwortrunde im Lehrsaal gingen wir zur Praxisausbildung über. Tobias Singerer und Christoph Jannke nahmen unsere Schulsanis unter Ihre Fittiche und schulten in verschiedenen Fallbeispielen die neuen und alten Sanis unserer Realschule. Die Schüler bildeten Gruppen, wie sie auch an der Schule zum Einsatz kommen. Das gemeinsame Üben macht Sinn und es ist von Vorteil, wenn die Einsatzgruppe (z.B. das „Freitagsteam“) gut aufeinander eingespielt ist. So können Abläufe und die Zusammenarbeit bei Erste-Hilfe-Leistungen optimiert werden.

Das gemeinsame Üben machte Spaß, verlangte aber auch viel Konzentration ab. Nach jeder Durchführung wurden die Fallbeispiele natürlich ausführlich besprochen und Korrekturen freundlich und konstruktiv vorgenommen.

Vielen herzlichen Dank dafür an Tobias und Christoph! Wir haben wieder sehr viel gelernt!

M.Fischer

Schulsanitätsteam Juli 2018

Leon Bauer, Lucas Bernhardt, Julius Geyer, Thomas Raschke, Philipp Sorgenfrei, Hannah Berger, Melanie Dörfler, Lukas Daubenspeck, Maximilian Wazl, Lea Pfrang, Ronja Wylezych, Alan Manan, André Ahles, Raphael Eichinger, Julia Hofer, Tobias Bender, Franzi Peukert, Lisa Wittmann, Nina Haußner; Kooperationslehrkraft M.Fischer

Exkursion der Klasse 5b zum Bauernhof

Die Exkursion der Klasse 5b zu einem Nahe gelegenen Bauernhof hat den Schülerinnen und Schülern so gut gefallen, dass Paul Fleischmann sich spontan zu einem Artikel in der Homepage entschlossen hat. Hier ist sein Bericht:

 

"Am Montag, den 3. Juli 2018, besuchten wir, die 5b, zusammen mit Frau Fischer und Frau Wiendl den Bauernhof der Familie Weilhammer. Als wir in Ponholz ankamen, wurden wir sofort freundlich begrüßt.

Gleich danach wurde uns der erste Kuhstall gezeigt. In diesem befinden sich viele Kälber, darunter zwei seltene Rassen, die vom Aussterben bedroht sind. Außerdem zwei niedliche Ferkel.

Im nächsten Stall stehen „normale“ Kühe, die zur Fleisch- und Milchgewinnung dienen. Herr Weilhammer erklärte uns, wie er das Futter für die Rinder herstellt. Denn es gibt viele Futtersorten! Heu, Bruch, das ist Getreideschrot, sowie Gras-Mais-Kraftfutter.

Ein paar Meter weiter befindet sich der Stall mit den trächtigen Tieren. Diese dürfen sich aussuchen, wann sie gemolken werden. Und so funktioniert das: Zuerst wird die Kuh mit einem besonderen Futter angelockt, der Roboter scannt die Kuh anhand ihres Chips, den sie am Halsband trägt und gibt die Daten (Name, Gewicht, Zeit und Menge der letzten Milchabgabe…) an den Computer weiter. Ein Tor gibt daraufhin den Weg frei zur Melkmaschine. Der Reinigungsbecher reinigt die Zitzen, der Melkbecher steckt die Zitzen an, der Computer erfasst alle Daten.

Natürlich werden die Zitzen nach dem Melken auch automatisch gereinigt und gepflegt.

Nun gab es für uns eine kleine Stärkung. Natürlich selbst gemacht! Sauerteigbrot aus dem hofeigenen Backofen, Käse, Joghurt. Während unserer Pause machten wir ein Rinderquiz. Da wurde unser Wissen getestet. Es ging um alles! Die Sieger bekamen Schokolade.

Anschließend gingen wir zu den Bullen. Danach zeigte uns Herr Weilhammer die

Milchtankstelle. Diese ist immer offen. Da der Hofbesitzer gerne mauert, zeigte er der Klasse den Pizzaofen, in dem Brot gebacken wird. Frau Weilhammer erklärte uns, wie man dieses zubereitet. Insgesamt war es ein sehr interessanter Besuch auf dem Bauernhof!"

Unsere Schule ist Fairtrade-School!

Frau Aileen Böckmann von Fairtrade Deutschland schrieb uns per Mail:

 

Fairtrade-School - Herzlichen Glückwunsch! - Realschule am Kreuzberg Burglengenfeld

 

Liebe Frau Metz,

wir freuen uns sehr, Ihnen mitzuteilen, dass nach Durchsicht der Bewerbungsunterlagen die Realschule am Kreuzberg in Burglengenfeld alle Kriterien zur Erreichung des Titels

„Fairtrade-School“ erfüllt hat. Somit steht einer Auszeichnung zur Fairtrade-School nichts mehr im Wege, herzlichen Glückwunsch!

 

Herzliche Grüße

Maike Schliebs und Aileen Böckmann

Landkreislauf 2018

 

 

 

Auch dieses Jahr beteiligte sich wieder ein Team von Lehrern unserer Realschule beim Landkreislauf in Schwandorf und sicherte sich einen hervorragenden Platz im Mittelfeld.

 

Von unsern Lehrern starteten Herr Braun, Herr Hartung (bereits in Pension), Frau Leupold, Frau Lippl, Frau Niebler, Frau Schmid, Frau Schoierer, Herr Sigl, Frau Simm und Frau Wiendl.

Wir geben berufliche Orientierung!

An unserer Schule gibt es zahlreiche Möglichkeiten der beruflichen Orientierung:

 

In den 9. Klassen wird ein Assessment-Center-Training durchgeführt.

Gruppenauswahlverfahren erfreuen sich bei Unternehmen beim Bewerbungs-prozess großer Beliebtheit. Eine gezielte und fundierte Vorbereitung ebnet den Erfolg in einem AC und eröffnet damit zahlreiche Berufsmöglichkeiten.

 

Ein Berufswahlseminar bietet zahlreichen Unternehmen und Behörden die Möglichkeit, sich den Schülerinnen und Schülern der neunten Jahrgangsstufe zu präsentieren und dabei interessante Berufsausbildungen und Aufstiegsmöglichkeiten vorzustellen.

 

Das zuständige Arbeitsamt informiert die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen über das umfangreiche Angebot der Bundesagentur für Arbeit für Berufseinsteiger. In Workshops wird viel Wissenswertes erarbeitet.

 

Den jährlichen Girls´ und Boys´ Day erklärt unsere Schule zur Schulveranstaltung und beteiligt sich mit einem Großteil der Schülerinnen und –Schüler der achten Jahrgangsstufe

an dieser bundesweiten Aktion.

 

Die Berufsberaterin Frau Kellermeier steht den Realschülerinnen und –schülern in Sachen Berufswahl gerne mit Rat und Tat zur Seite. Die Beratungen finden in der Schule statt

(Terminvereinbarung).

Welcher Beruf passt zu mir?

Passe ich zu meinem Wunschberuf? Was

sind meine Stärken? An welchen Schwächen muss ich noch arbeiten? Hat dieser Beruf eine Zukunft? Diesen und ähnlichen Fragen hat sich jeder Jugendliche früher oder später zu stellen. Praktika helfen immer bei der Berufswahl.

 

Per Definition bedeutet Praktikum eine

auf eine bestimmte Dauer ausgelegte Vertiefung erworbener oder noch zu

erwerbender Kenntnisse in praktischer Anwendung oder eine Mitarbeit für das Erlernen neuer Kenntnisse und Fähigkeiten in einem Betrieb.

 

Die intensive Thematisierung der

beruflichen Orientierung, nämlich mit dem Realen bereits während der Schulzeit

auf Tuchfühlung zu gehen, ist ein wichtiges Kennzeichen unserer Schulart. Die meisten unserer Schülerinnen und Schüler absolvieren während ihrer Schullaufbahn ein Praktikum, viele schnuppern drei-, viermal oder noch öfter in für sie interessante Berufe.

 

Ob erste Vorstellungen bezüglich eines Jobs oder konkrete Berufspläne – das Hineinschnuppern in ein Unternehmen, eine Behörde etc. kann u. U. schnell zeigen, ob Tätigkeit und Gewerbe mit den Erwartungen der Jugendlichen kompatibel sind. Für manche Schüler entsteht aus einer Idee ein konkreter Berufswunsch. Bei anderen bildet sich vielleicht die Erkenntnis, dass der Berufsweg in eine ganz andere Richtung zeigt. Auch dies

ist eine wichtige Erkenntnis auf dem Weg zum passenden Job. Darüber hinaus bieten Praktika die Möglichkeit, bedeutende Kontakte zu knüpfen und Chancen auf einen späteren Ausbildungsplatz zu verbessern. Unternehmen geben an, dass fast zwei Drittel der Azubis über Praktika gewonnen werden konnten.

 

Michaela Weingärtner für die Fachschaft Wirtschaft

Bildungsmesse in Maxhütte: "Schule und dann?"

Auch in diesem Jahr bekamen alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse die Möglichkeit, die Bildungsmesse in Maxhütte-Haidhof zu besuchen, welche bereits zum 16. Mal vom Verein „Lernende Region Schwandorf“ organisiert wurde. In der Stadthalle präsentierten sich mehr als 70 Aussteller, die auf der Suche nach zukünftigen Mitarbeitern waren.

Ausbildungsbetriebe wie BMW, Conrad Electronic, Horsch GmbH, Krones, Nabaltec etc. waren ebenso dabei wie Schwandorfer Innungen, z. B. Bäcker, Metzger, Friseur, Schreiner, Sanitär- und Heizungstechnik, oder Bildungseinrichtungen und Behörden. Der Schritt von der Schule in den Beruf ist einer der wichtigsten im Leben eines jungen Menschen. Die Betriebe und Institute achten genau auf Bewerber, die aktiv werden und z. B. Praktika absolvieren und sich rechtzeitig um ihre berufliche Zukunft kümmern.

Die Entscheidung über den zukünftigen Beruf ist erfolgreicher, wenn sie gut vorbereitet ist. Die Bildungsmesse war einmal mehr eine hervorragende Gelegenheit für Arbeitgeber und potenzielle Mitarbeiter, ins Gespräch zu kommen. Wertvolle Informationen zu Berufen, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Bewerbungsvoraussetzungen , Ausbildungsinhalten,

Schulungen, Kursangeboten und Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten u. v. m. wurden angeboten.

Im Vorfeld der Messe hatten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich zum Speed-Dating anzumelden. Ihnen bot sich die Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme mit Personalverantwortlichen der Unternehmen und Dienstleistungsbetrieben.

Ein Aussteller brachte es auf den Punkt: „Ein Bewerbungsgespräch ist nichts anderes als ein Date, bei dem man herausfinden möchte, ob es Gemeinsamkeiten gibt. Körperhaltung und Ausstrahlung tragen ebenso zum Erfolg bei wie das, was man im Gespräch erzählt.“

Einmal mehr profitierten die Jugendlichen von interessanten und intensiven Gesprächen und nicht wenige kamen auf ihrem spannenden Weg der Berufswahl ein gutes Stück voran.

 

Michaela Weingärtner für die Fachschaft Wirtschaft

Vom Salz auf dem Frühstücksei zur Farbenvielfalt von Schokolinsen

Chemie steckt überall drin - diese wichtige Erkenntnis konnten die Schülerinnen und

Schüler der Klassen 8a, 9c und 9d an unterschiedlichen Tagen im Schülerlabor der Chemiedidaktik an der Universität Regensburg anhand vieler eigenständig durchgeführter Experimente gewinnen.

Begleitet wurden sie jeweils von ihren Chemielehrkräften Frau Geh, Frau Fischer und Herrn Lobinger sowie von ihrem Informatiklehrer Herrn Sänze.

Zu fünf verschiedenen Themen aus dem Alltag entwickelten Lehramtsstudierende der Chemie im Rahmen einer Doktorarbeit ihrer Dozentin Unterrichtsstunden, bei denen das

Hauptaugenmerk auf der Schaffung von neuen experimentellen Erfahrungen von

Schülerinnen und Schülern liegt.

Zu Beginn wurden die jungen Forscher professionell mit Schutzkitteln und Schutzbrillen

ausgestattet und in die Sicherheitsvorkehrungen in Chemiefachräumen eingewiesen. Dann folgte auch schon die erste Aufgabe: Wie kommt das Salz auf euren Tisch? Woher stammt denn eigentlich unser Kochsalz? Aus Steinsalz, einem Salzgestein aus einem Bergwerk, sollte Kochsalz gewonnen werden. Dafür sind einige chemische und physikalische Trennungsmethoden wie das Mörsern, Lösen, Filtrieren und Eindampfen notwendig, die sogleich durchgeführt wurden. Zum Schluss konnten alle Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Salz aus dem Gestein gewinnen.

Nach welchem Prinzip funktioniert eigentlich die Mülltrennung? Dies war das zweite

Thema, dem sich die Schüler und Schülerinnen widmeten. Ein Gemisch aus Sand,

Eisenspänen und Salzwasser wurde mit Hilfe der unterschiedlichen Stoffeigenschaften wieder in seine einzelnen Bestandteile aufgetrennt.

Die nächste Aufgabe bestand darin, aus Rotwein Schnaps zu gewinnen. Zunächst wurde das Verfahren der Destillation besprochen, um es dann sogleich mit einer „Minibrennerei“ selbst auszuprobieren. Doch wie können wir beweisen, dass wirklich Alkohol destilliert wurde und sich nicht nur Wasser im Destillat befindet? Da hilft nur die Brennprobe, um

eventuelle Schnapspanscher zu entlarven!

Weiter ging es mit der Farbenvielfalt in der Natur und in Lebensmitteln. Die Schokolinsen

M&M sind den Jugendlichen wohl bekannt. Nun sollte herausgefunden werden, aus welchen Grundfarben die bunten Zuckerüberzüge zusammengemixt werden. Aber auch die schwarze Farbe eines Filzstiftes ist nicht wirklich schwarz! Die Chromatographie, ein Verfahren, das erst im Jahre 1901 erfunden wurde, dient der Isolierung verschiedener Farbstoffe in gefärbten Extrakten, z.B. von Blättern der Bäume. Erstaunlich, welche

Farbenvielfalt sich hinter einer vermeintlich eindeutigen Farbe verstecken kann.

Zuletzt ging es um die Wette zweier Lehramtsstudenten: Ist es möglich, die beiden gleich aussehenden Getränke Cola Zero (ohne Zucker) und normale zuckerhaltige Cola mit Hilfe von Experimenten zu unterscheiden? Natürlich ohne Geschmackstest! Die jungen Wissenschaftler tüftelten und wendeten weitere Verfahren der Naturwissenschaften wie die

Bestimmung der Dichte sowie das Filtern mit Aktivkohle und die anschließende

Fehlingprobe an, wodurch eindeutig die Cola mit echtem Zucker identifiziert werden konnte. Die Gewinner der Wette waren die Schüler, denn der Verlierer unter den Lehramtsstudenten musste ihnen Süßigkeiten spendieren!

Am Ende des Tages hatten alle dazugelernt und viele Erfahrungen gemacht, zum einen die Studenten, die ihr chemiedidaktisches Wissen einmal in der Praxis anbringen konnten, und zum anderen die Schülerinnen und Schüler, die einmal im Rahmen eines Labors an der Universität experimentelles Arbeiten erlernen und wissenschaftliche Analysemethoden erproben durften.

Martina Geh

Auf Schatzsuche in der Münchner Residenz

Bei strahlendem Sonnenschein brachen die vier 8. Klassen der Realschule am Kreuzberg am Montag, den 04. Juni gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Lehminger, Herrn Münsterer, Frau Pestenhofer-Helmberger, Herrn Sänze und Frau Schoierer in die Landeshauptstadt München auf, um dort mit der Residenz ein typisches Bauwerk des Absolutismus zu erkunden.

In einer zweistündigen Führung erhielten sie einen Einblick in die Lebenswelt der

bayerischen Herrscher in der Zeit der Renaissance, des Barock und des Klassizismus.

Die Residenz in der Nähe des Marienplatzes war das Münchner Stadtschloss der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und später Könige aus der Familie Wittelsbach. Der weitläufige Palast mit insgesamt zehn Höfen ist das größte Innenstadtschloss Deutschlands und eines der bedeutendsten Museen Europas, so besteht allein schon das Residenzmu-seum aus 130 Schauräumen, weshalb wir auch nur einen Teil davon besucht haben.

Los ging der Rundgang vom Grottenhof mit seinem Muschelbrunnen zum Antiquarium, dem größten Renaissancesaal nördlich der Alpen, in dem der Bayernherzog zahlreiche antike Büsten sammelte, und dann weiter in die Zimmer des Kurfürsten und der Kurfürstin, die jeweils eigene Ankleide-, Wohn- und Schlafzimmer sowie einen Thronsaal hatten. Die „Reichen Zimmer“ mit ihrem aufwendigen Dekor, dem verwendeten Blattgold und dem großen Prunk vermittelten den Achtklässlern einen deutlichen Eindruck vom Leben eines absolutistischen Fürsten, regten aber auch zu kritischen Nachfragen an.

In den Überresten der Allerheiligen-Hofkirche, von der heute nur noch die nackten

Ziegelmauern stehen, erfuhr man, dass die Residenz im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört wurde, so blieben von 23.000 m² Dachfläche nur mehr 50 m² intakt. Sie wurde nach dem Krieg größtenteils rekonstruiert, da vor der Zerstörung zahlreiche Fotos gemacht wurden und fast alle Möbel vor den ersten Bombenangriffen ausgelagert werden konnten. Außerdem sahen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Fotoausstellung, dass sich der „Märchenkönig“ Ludwig II. einen großen Wintergarten mit tropischen Pflanzen und einem kleinen See auf das Dach der Residenz bauen ließ, und man konnte im Reliquienkabinett viele reich mit Gold und Samt verzierte Schädel und Skelette von Heiligen sehen. Die Burglengenfelder Schülerinnen und Schüler erfuhren aber auch, dass damals mit angeblichen Überresten von Heiligen ein schwunghafter Handel getrieben wurde und sehr oft Betrug im Spiel war. Am Ende des Rundgangs ging es dann im Erdgeschoss noch in die langgezogene Ahnengalerie, die über hundert Porträts von Mitgliedern des Hauses Wittelsbach zeigte, einige davon kannte man schon aus dem Geschichtsunterricht, so z.B. Kurfürst Max II. Emanuel und König Max I. Joseph.

Die Schatzkammer, eine der kostbarsten der Welt, war der zweite Teil der Führung. Hinter dicken Tresortüren und Panzerglas lagern hier die Schätze der Familie Wittelsbach, aber auch zahlreiche Kunstwerke und Wertgegenstände, die im Zuge der Säkularisation 1803

aus Kirchen und Klöstern Bayerns entnommen und nach München gebracht wurden. So

sah man zum Beispiel den prächtigen Reiseschminkkoffer von Napoleons Frau oder die

St.-Georgs-Statuette, ein etwa 50 cm hohes, mit Gold und vielen Edelsteinen verziertes Reiterstandbild. Den größten Eindruck bei den Realschülerinnen und -schülern hinterließen aber die in Paris gefertigten bayerischen Kroninsignien, nämlich Königskrone, Königinnen-krone, Schwert, Zepter und Reichsapfel, die aber kein bayerischer Herrscher wirklich je getragen hat, denn sie wurden stets nur auf Kissen öffentlich gezeigt.

Gegen 13.15 Uhr warteten dann die beiden Busse schon am Odeonsplatz, von wo aus es wieder zurück in den Landkreis Schwandorf ging.

Neuntklässlerinnen führten Betriebserkundung durch

Der Lehrplan der Realschule sieht vor, dass alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse in Kleingruppen über mehrere Wochen hinweg an einem zu benotenden Projekt arbeiten und die Ergebnisse dann in der Schule präsentieren. Dazu bieten die Fachlehrkräfte Themen an, so dass

jeder seinen Neigungen entsprechend eine Aufgabe wählen kann. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf Praxis- und Realitätsnähe gelegt. Ein Viererteam entschied sich für das im Fach Wirtschaft und Recht gestellte Thema, eine

Betriebserkundung des Partnerunternehmens Läpple für jüngere Schüler zu erarbeiten. Darüber hinaus galt es, zahlreiche Hintergrundinformationen zu recherchieren und aufzubereiten.

Da die Schülerinnen das Unternehmen Läpple bisher nur von außen kannten, vereinbarten sie einige Termine mit dem Ausbildungsleiter Markus Wiendl, welcher gerne und ausführlich die vielen Fragen der Realschülerinnen beantwortete. Wenige Tage später führte die Projektgruppe eine siebte Klasse der Realschule durch das Läpple-Werk und

erklärte, wie aus den angelieferten Rohstoffen letztendlich die fertigen Produkte entstehen. Herr Wiendl zeigte sich sehr erfreut darüber, wie souverän und didaktisch passend die Jugendlichen die Erkundung durchführten.

Ein Portfolio wurde ebenfalls in Teamarbeit erstellt und der eigenen und einer weiteren Klasse in einer 20-minütigen Präsentation vorgestellt. Freilich ließ es sich Markus Wiendl

nicht nehmen, diesem Vortrag beizuwohnen. Er bestätigte die Korrektheit aller Daten und zollte auch der Redegewandtheit der Schülerinnen großen Respekt.

Impressionen vom Spatenstich

Schüler der Realschule Burglengenfeld sichern sich Spitzenplätze beim Robotikwettbewerb

Beim zweiten regionalen Robotikwettbewerb für die Realschulen der Oberpfalz in Neunburg v. Wald traten in der Kategorie „Farbchecker“ die Schüler Patrik Faltermeier und Paul Stollberg an. Dabei musste ihr Roboter in möglichst kurzer Zeit selbstständig auf einer

vorgegebenen Linie fahren und blaue Legosteine, die neben der Spur abgelegt wurden, einsammeln und zum Ziel bringen. Gelbe Steine mussten hingegen unberührt liegengelassen werden. Sie erreichten bei starker Konkurrenz aus anderen Realschulen einen hervorragenden 3. Platz und erhielten als Preis einen Gutschein zur Erweiterung der Robotiksammlung. Im Fortgeschrittenenwettbewerb stellte die Realschule Burglengenfeld sogar den Sieger. Der Roboter des Teams von Thomas Engl und Jonas Fronhöfer durchfuhr hierbei selbstständig und fehlerfrei ein vorgegebenes Labyrinth, wofür die Schüler vorab ein sehr komplexes Programm entwickeln mussten. Als bestes Team konnten die beiden dafür ein hochwertiges Lego-EV3-Robotik-Set entgegennehmen. Mit diesen ausgezeichneten Platzierungen haben sich beide Teams für den Bayernentscheid im Juli in München qualifiziert, für den wir ihnen schon jetzt gutes Gelingen und viel Glück wünschen.

Jugend trainiert für Olympia - Bezirksfinale Fußball Jungen II

Nach einer langjährigen Durststrecke erreichten die Jungen II (Jahrgang 02-04) wieder einmal das Bezirksfinale im Fußball, das im Stadion des FC Amberg ausgetragen wurde. Neben dem Gregor-Mendel-Gymnasium Amberg, dem Goethe-Gymnasium Regensburg und dem Kepler-Gymnasium Weiden waren wir als einzige Realschule für die Oberpfalz-meisterschaft qualifiziert. Nach den guten Leistungen im Regionalentscheid und v. a. beim Qualifikationsturnier gegen das Josef-Fraunhofer-Gymnasium Cham bestand die kleine Hoffnung, dass wir auch bei diesem Turnier würden bestehen können. Leider hatten wir einen rabenschwarzen Tag und konnten auch auf Grund der schwülwarmen Witterung

unseren Gegnern nur wenig entgegensetzen. Das erste Spiel gegen das Goethe-Gymnasium ging mit 3:0 verloren, im zweiten Spiel gegen das Kepler-Gymnasium Weiden, dem späteren Turniersieger, mussten wir uns auch mit 2:0 geschlagen geben. Die abschließende Begegnung mit dem ebenfalls noch sieglosen Gregor-Mendel-Gymnasium Amberg endete schließlich mit einer 0:4 Niederlage und so belegten wir nur den enttäuschenden 4.Platz.

 

Endergebnis Bezirksfinale:

  1. Kepler-Gymnasium
  2. WeidenGoethe-Gymnasium
  3. RegensburgGregor-Mendel-Gymnasium Amberg
  4. Realschule am Kreuzberg

Auch im Namen der Schulleitung bedanke ich mich bei allen Schülern, die unsere Schule nach außen hin stets positiv vertreten und sich in diesem Schuljahr in den verschiedenen Schulmannschaften engagiert haben.

B. Kupsch

Unsere Schule spendete 5000 €

Gewinn aus dem Verkauf des Kochbuchs wurde je zur Hälfte an die Tafel im Städtedreieck und an Traumzeit e. V. gespendet.

Seit dem Verkaufsstart Ende November wurden nahezu alle 1000 Kochbücher verkauft, die

von Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines fächerübergreifenden Projekts erstellt worden waren, sodass letzte Woche zwei Schecks über je 2500 € an die Tafel im Städtedreieck und an Traumzeit e. V. übergeben werden konnten.

Die gesamte Schulfamilie freute sich sehr über die gelungene Aktion, konnte doch mit dem Kochbuch nicht nur Freude geschenkt, sondern mit dem erwirtschafteten Gewinn auch noch Gutes getan werden. Ein besonderer Dank gilt den Geschäften und Institutionen im Städtedreieck, die die Kochbücher im Namen der Realschule mit großem Engagement und völlig uneigennützig verkauft haben.

Veronika Vollath

Fahrt der zehnten Klassen nach Flossenbürg – „Erinnern statt Vergessen“

Am 10. Januar 2018 besuchten alle zehnten Klassen unserer Schule die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.

Auf eindrucksvolle Weise versuchten Mitarbeiter der Gedenkstätte den Schülern das Unfassbare verstehbar zu machen. Bei einem Rundgang wurden sie auf die unterschiedlichen Einrichtungen des ehemaligen Konzentrationslagers hingewiesen.

Leider war aufgrund der Witterung bzw. der Jahreszeit war das Betreten des abgelegenen Gebäudes, in dem sich das Krematorium befand, nicht möglich. Aber auch die Erklärungen, welche dazu gemacht wurde, erschütterten die Schüler. Einzelne Exponate der neuen Ausstellung in der ehemaligen Wäscherei des Konzentrationslagers wurden von den fachlich sehr kompetenten Mitarbeitern herausgegriffen und zusammen mit den Schülern analysiert und besprochen, so dass auch damit das Verständnis gefördert werden konnte.

Im Anschluss war es den anwesenden Lehrkräften unserer Schule wichtig, dass den Schülern noch Zeit blieb, das Gelände oder die Ausstellung ohne weitere Anleitung auf sich wirken zu lassen.

Schockierend wirkte auf alle im Rahmen der unterrichtlichen Nachbereitung der Dokumentarfilm „Wir haben überlebt…“. Hierbei kommen Zeitzeugen zu Wort, welche auf sehr persönliche Art und Weise ihre Erlebnisse im Konzentrationslager Flossenbürg geschildert haben.

Einigkeit herrscht bei allen darüber, dass gerade dieser Besuch beibehalten werden muss, um dem Leitspruch der Gedenkstättenarbeit „Erinnern statt Vergessen“ auch an unserer Schule gerecht zu werden bzw. zu bleiben. 

 

Christine Hof

Ein Vormittag im Tonstudio

Auch heuer besuchten unsere 7. Klassen im Rahmen des Musikunterrichts wieder das Tonstudio "Flying Mic Studio" in

Burglengenfeld. Nach einem halbstündigen Fußmarsch erreichten sie es in der

Schmidmühlener Straße, wo sie sogleich die Räumlichkeiten erkunden durften.

Nach einer Einführung zur Technik und den organisatorischen Abläufen während

der Tonaufnahmen ging es sofort zur Sache. Musik wurde eingespielt und die

ersten machten sich gleich daran, ihr sängerisches Können unter Beweis zu

stellen. Manch anderer versuchte, die Songs mit dem Schlagzeug zu begleiten

oder dem Tontechniker über die Schulter zu schauen.

Allmählich verloren unsere Schülerinnen

und Schüler ihre anfängliche Scheu und immer mehr trauten sich ins Mikrophon zu singen. Angesteckt von der Begeisterung bemerkten sie nicht, wie schnell die Zeit verging.

Veronika Vollath

KOMPASS - So fördern wir unsere Schülerinnen und Schüler

Im Rahmen einer Feierstunde, die im April in der Continental Arena in Regensburgstattfand, wurde unsere Schule gemeinsam mit 49 weiteren bayerischen Realschulen von Ministerialrat Rüdiger Wieber als KOMPASS Schule geehrt. Das Projekt KOMPASS - Kompetenz aus Stärke und Selbstbewusstsein - ist ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Ausrichtung der Realschule am Kreuzberg. Hier werden die individuellen Stärken und Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern in den Fokus gerückt und sie werden so gefördert, dass sie ihre Begabungen, Fähigkeiten und Kompetenzen bestmöglich entfalten können. Dabei wird aber nicht nur das Lernen, sondern auch die Selbstkompetenz derSchülerinnen und Schüler betont, das heißt, ihnen wird die Gelegenheit gegeben, sich neben dem Fachunterricht einzubringen, auszuprobieren, Stärken sowie Talente zu entdecken und zu präsentieren. Bei uns werden den Schülerinnen und Schülern diesbezüglich vielfältige Möglichkeiten geboten: Tutorensysteme, Streitschlichter,Schulsanitäter, MINT, großes Angebot an Wahlfächern (unterschiedlichemusikalische Ensembles, Schultheater, Zirkuskünste, Robotik, Produktdesign,Erstellen eines Kochbuches u. v. m.). Darüber hinaus bereichern seit diesem Schuljahr weitere KOMPASS-Projekte den Unterricht bzw. unser Schulleben, um die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu fördern und zu stärken:

 

Das neue Unterrichtsfach „Leben lernen“ in den 5. Klassen trägt zur Stärkung der Selbstwahrnehmung sowie der Sozialkompetenz und zur Förderung des Wertebewusstseins bei.

 

Ein „Rechtschreibkompetenztraining“ als Fortführung des Faches „Lernen lernen“ in der 5. Jahrgangsstufe dient der Intensivierung der Rechtschreibkompetenz mit dem Schwerpunkt auf Wiedergabefähigkeit, Rechtschreibdenken und Berichtigungsfähigkeit.

 

Die Stunde der Wertschätzung: Schülerinnen und Schüler, die sich außerunterrichtlich für die Schulgemeinschaft engagiert und besondere Leistungen erbracht haben, werden am letzten Schultag in einem feierlichen Rahmen geehrt.

 

Ein Klassensprechertraining vermittelt den Klassensprechern anhand von praktischen Übungen, Rollenspielen und erarbeitenden Gesprächen grundlegende Fertigkeiten und Handlungsmöglichkeiten bei Mobbing und Streit in der Klasse.

 

Coaching für von Mobbing betroffene Schüler/-innen: Hier wird nach den Grundsätzen der Ermutigungspädagogik mit verschiedenen Methoden daran gearbeitet, Wege aus der passiven Opferrolle zu finden.

 

Aktionstag „Wir sind ein Team“: Durch dieses erlebnispädagogische Projekt werden Neuntklässler in „teambildenden Maßnahmen“ geschult, um dann in den 7. Klassen die Aktionstage „Wir sind ein Team“ durchführen zu können.

Bunter Abend

Eine bunte Palette künstlerischer Darbietungen bot sich den Zuschauern am Bunten Abend in der voll besetzten Realschulsporthalle, die von den Kunstlehrkräften gemeinsam mit Schülern dem Motto des Abends entsprechend liebevoll dekoriert wurde. Um den Gästen beste Unterhaltung zu bieten, hatten Lehrkräfte mit vielen engagierten Schülerinnen und Schülern ein facettenreiches, kurzweiliges Programm vorbereitet.

 

Neben verschiedenen abwechslungsreichen Solobeiträgen, die eine große stilistische

Bandbreite von volkstümlichen Weisen über Jazz bis hin zu Popmusik zeigten, zogen mitreißende Stücke der Schulbands sowie der Ukulelen- und Perkussion-Gruppe das Publikum immer wieder in den Bann. Turbulent ging es beim Auftritt der Jongleure und Zirkuskünstler zu, die mit atemberaubenden Kunststücken alle Anwesenden verzauberten.

 

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der Theatergruppe, die mit einem  selbstgeschrie-benen Bühnenstück in die märchenhafte Welt „Vom Fischer und seiner Frau“ entführte. Fetzig wurde es, als die Mädchen der Klasse 5 a zu ihren Zumba-Rhythmen auf die Bühne stürmten und ihre Begeisterung zum Ausdruck brachten.

 

Eva Heller und Vincent Huber (beide 9 b) führten als Moderatoren professionell durch das

Programm, in dem sie mit interessanten Hintergrundinformationen geschickt von einem Beitrag zum anderen überleiteten. An dieser Stelle sei auch dem Technikteam der Schule erwähnt, welches unter der Leitung von Max Schmid (9 d), Stephan Raschke (10 a) und Patrick Brindl (8 d) großartige Arbeit leisteten.

 

Der Elternbeirat ließ es sich nicht nehmen, in der Pause mit größtenteils selbstgemachten Häppchen, Fingerfood und Getränken für das leibliche Wohl zu sorgen, um somit ein angenehmes Ambiente für anregende Gespräche zu schaffen.

 

Zum Finale am Ende der Veranstaltung stürmten alle Akteure noch einmal auf die Bühne und erhielten den verdienten tosenden Schlussapplaus. An diesem Abend zeigte die

gesamte Schulfamilie der Realschule am Kreuzberg wieder einmal gekonnt, wie bunt und vielfältig Schule sein kann.

Ältere Aktivitäten in diesem Schuljahr: