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Mehr Praxisbezug für den Unterricht - Unsere Kooperation mit dem Beruflichen Schulzentrum Schwandorf

Seit dem Jahr 2009 besuchen unsere Schülerinnen und Schüler der 9. bzw. der 10. Jahrgangsstufe des Wahlpflichtfächerzweiges I eine CAD/CAM-Vorführung am Beruflichen Schulzentrum Schwandorf.

 

Herr Rösel erklärte hier anschaulich, wie ein Werkstück mit der modernen CNC-Maschine gefertigt wird, das vorab im CAD-Unterricht an der Realschule mit dem Programm Solid Edge gezeichnet wurde. Die Realschüler wurden über die Umwandlung der digitalen Daten der Zeichnung in die Programmiersprache der CNC-Maschine informiert. Zudem erhielten die interessierten Schüler einen Einblick über verwendbare Materialien und die passenden Werkzeuge. Sie konnten somit vor dem Start einer Berufsausbildung bzw. dem Besuch der FOS Informationen bzgl. der Fertigung von Werkstücken sammeln und sich über Berufsbilder in der technischen Ausbildung informieren.

 

Diese Besuche haben sich so sehr bewährt, dass im Jahre 2013 ein Kooperationsvertrag geschlossen wurde.

Artikel im Neuen Tag vom 11. Februar 2013:

 

Praxisbezug fest im Blick

Berufsschulzentrum und Realschule Burglengenfeld kooperieren mit moderner Technik

Schwandorf. (rid) Die Schüler der Realschule am Kreuzberg in Burglengenfeld fertigen im Unterricht technische Zeichnungen für ein Werkstück an und schicken sie per E-Mail zur "Beruflichen Oberschule" in Schwandorf. Dort erstellt Lehrer Thomas Rösel eine 3-D-Animation und fertigt das Teil mit der neuen, 200 000 Euro teuren CAD-Maschine an: Im Beisein der Realschüler, die dazu von Burglengenfeld nach Schwandorf kommen.

Diese Kooperation ermöglicht ein Vertrag, den der Leiter des Berufsschulzentrums Oskar-von-Miller, Oberstudiendirektor Ralf Bormann, und der Rektor der Realschule Burglengenfeld, Josef Hartung, am Freitag unterzeichneten. Mit dabei waren stellvertretender Schulleiter Anton Eckl, Fachbereichsleiter Alois Meyer, Konrektor Klaus Biersack sowie die Kooperationslehrkräfte Silvia Roth (Realschule Burglengenfeld) und Thomas Rösel (Berufsschule).

 

Die beiden Bildungseinrichtungen arbeiten bereits seit 2009 zusammen und wollen die Kooperation nun vertraglich auf eine breitere Basis stellen. "Die Schüler sollen zur Theorie auch die Praxis kennenlernen", wünscht sich Rektor Josef Hartung.

Oberstudiendirektor Ralf Bormann hat auch einen Hintergedanken: "Die Realschüler sind unsere Schüler von morgen, die wir frühzeitig an uns binden möchten". Für die "Berufliche Oberschule" sei es der erste Kooperationsvertrag dieser Art, so Bormann, weitere sollen folgen.

 

Fachbereichsleiter Alois Meyer erläuterte die Ziele der Zusammenarbeit: Veranschaulichung der theoretischen Unterrichtinhalte, Praxisorientierung, kontinuierlicher Erfahrungsaustausch, gemeinsame Planung und Umsetzung von Projekten, gemeinsame Exkursionen der Schüler des "technischen Zweiges" und Informationsaustausch der Lehrkräfte.

 

Artikel Mittelbayerische Zeitung vom 12.02.2013:

 

Zusammenarbeit soll Schülern helfen

Das Berufliche Schulzentrum in Schwandorf und die Burglengenfelder Kreuzberg-Realschule kooperieren in Theorie und Praxis.

 

BSZ-Schulleiter Ralf Bormann, Zweiter Konrektor Klaus Biersack, Metall-Fachbereichsleiter Alois Meyer, Realschulleiter Josef Hartung, Fachlehrerin Silvia Roth und stellvertretender Schulleiter Anton Eckl sahen bei der Programmierung der CAD-Maschine durch Fachlehrer Thomas Rösel zu Foto: szd

 

Das Berufliche Schulzentrum in Schwandorf wird künftig den Realschülern an der Kreuzberg-Realschule in Burglengenfeld moderne Technik zur Verfügung stellen. Oberstudiendirektor Ralf Bormann, der Schulleiter am Beruflichen Schulzentrum und Josef Hartung, Schulleiter der Kreuzberg-Realschule, haben den Kooperationsvertrag zwischen

den beiden Schulen unterzeichnet.

 

Durch die Vereinbarung sollen die Schüler inspiriert werden sich fortzubilden. Die Realschule sei ein Zubringer an Schülern in allen Bereichen und habe eine besondere Funktion. Sie sei ein wichtiger Baustein, denn die Fachoberschule stelle die Oberstufe der Realschule dar. Das klassische Angebot der Beruflichen Oberschule bestehe aus Technik, Wirtschaft und Sozialem. Neu hinzugekommen seien heuer Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie. In dem Kooperationsvertrag gehe es ganz speziell um die Schnittstelle

Realschule und Berufliche Oberschule. Im weiteren Sinn kooperiere die Realschule Burglengenfeld durch die Zusammenarbeit ebenso mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH), die ebenfalls mit dem BSZ eng zusammenarbeite. So könnten die Realschüler auch in den Hochschulbereich hineinschnuppern, informierte Bormann.

 

Der Schulleiter der Realschule Burglengenfeld, Josef Hartung, ist dankbar für die Zusammenarbeit. Sie stelle eine Bereicherung für die Realschule dar. Die Kooperation bestehe zwar schon einige Jahre, doch mit der Unterzeichnung werde sie nun offiziell. Anton Eckl, stellvertretender Schulleiter dankte IT-Fachlehrerin Silvia Roth für ihre Initiative sowie Klaus Biersack für die gute Zusammenarbeit. Zweiter Konrektor Klaus Biersack betonte, dass nun die im Unterricht vermittelte Theorie am BSZ in die Praxis umgesetzt werden könne. Die Schüler sähen den Unterricht so letztendlich mit anderen Augen.

Im Schuljahr 2014/15 wurde das neue Wahlfach „Produktdesign“ eingeführt. Nun gibt es innerhalb dieses Talentkurses einen zusätzlichen regen Informationsaustausch mit dem Beruflichen Schulzentrum Schwandorf. Hier wird der Praxisbezug sehr berufsspezifisch hergestellt.

 

Daran teilnehmen können die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe des Wahlpflichtfächerzweiges I und des Wahlpflichtfächerzweiges Kunst. Bei diesem freiwilligen Nachmittagsunterricht werden umfangreich Werkstücke und Baugruppen nach komplexen Plänen aus der Technik gezeichnet.

 

Produktdesign bedeutet jedoch nicht nur computergestütztes Zeichnen mit einem modernen CAD-Programm, sondern auch das ansprechende "In-Szene-Setzen" der Zeichnung. Hierzu verwenden die Schüler ein professionelles Layout-Programm das auch in der Wirtschaft benutzt wird.

 

Durch die Kooperation mit dem Berufsschulzentrum Schwandorf ist der Praxisbezug hergestellt. Bei einem Besuch am BSZ SAD werden hier einzelne Werkstücke, die vorher im Wahlunterricht gezeichnet wurden, gefertigt. Die Schüler erhalten zudem nähere Informationen zur CNC-Software und den verwendbaren Materialien.

 

Wir freuen uns für die Zukunft auf weitre Projekte innerhalb der Kooperation mit dem Beruflichen Schulzentrum Schwandorf.

 

Silva Roth

Kooperationslehrkraft


Nachhaltigkeit und globales Lernen schülerorientiert implementiert „Mit www.oxfamunverpackt.de durch das Jahr“

 

Start war im Oktober 2013 nach dem Vortrag „Fair future - Der ökologische Fußabdruck“ mit dem Ziel, ein Projekt zur Nachhaltigkeit und zum globalen Lernen an der Realschule am

Kreuzberg mit einem Projektpartner einzurichten. Die Wahl fiel auf Oxfam. Oxfam ist eine neutrale, zertifizierte Spendenorganisation, die politisch sehr engagiert ist und im Bildungsbereich mit dem Siegel "Weltklasse Schule" der Globalen Bildungskampagne das Menschenrecht auf Bildung stärkt.

Mittlerweilen ist das Projekt ganzjährig mit Stelltafeln zu verschiedenen Aktionen im Schuljahr und einer dauerhaften Memowand, mit einer 5.Klass-Aktion, einer Präsentation „oxfamunverpackt“ an Elternabenden, mit 3 Themen bei den Präsentationen der Jahrgangsstufe 9 und einer DVD – Sammlung zur Nachhaltigkeit präsent. Geplant ist eine Nachhaltigkeitswoche im Juli. 

Die Jungs der ersten Stunde: gewürdigt im Oxfam Blog und auf Facebook.

 

Geehrt werden die fleißigen Helfer mit einem Sonderbutton von oxfamunverpackt und einer Urkunde für ihre Bewerbungsunterlagen, die ihr soziales Engagement bestätigt.

Die Spendensumme beträgt bis jetzt ca. 4500 Euro.

 

Oxfam – Kompass

"Mit oxfamunverpackt durch das Jahr" ist Motto und somit Bildungs- und Unterrichtsprinzip der Realschule am Kreuzberg für nachhaltiges Handeln und globales Lernen mit begleitenden Unterrichtsprojekten und saisonbedingten Verkaufsaktionen für oxfamunverpackt Geschenke, die selbstbestimmtes Leben in den unterschiedlichsten Ländern ermöglichen sollen.

Mit der „Fünftklassaktion“ wird hauptsächlich das Menschenrecht auf Bildung in den Fokus gerückt. Vor dem Hintergrund des Films „Auf dem Weg zur Schule“ mit Betonung des Menschenrechts auf Bildung und der bundesweiten Fair-Trade-Woche im September unter den Aspekten Nachhaltigkeit und globales Lernen wird neben der nachhaltigen Hilfe zur Selbsthilfe ein Bewusstmachen des Privilegs von Bildungsmöglichkeit angestrebt.

Nicht zuletzt zeigt diese Aktion den weiteren positiven Aspekt der Stärkung von Corporate Identity, auch angesichts der unbekannten Neuerungen beim Übertritt an eine weiterführende Schule.

 

Es folgen ein Adventsmarkt, die Valentinsaktion, eine Verzichtsübung in der Fastenzeit, Frühlingsmarkt und Zehntklassaktion.

An der Realschule am Kreuzberg soll mit diesen Aktionen vor allem globales Lernen schülergerecht und möglichst anschaulich bewusst gemacht werden. Der Begriff der Nachhaltigkeit (sustainable developement) mit den Vernetzungen und Auswirkungen ihrer Teilaspekte in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und sozialer Gerechtigkeit werden dadurch besonders augenscheinlich.

 

Bildung an der Realschule am Kreuzberg nach der

Agenda 21

Global denken / lokal handeln

Think global – act local

 

Dieses Motto prägt mittlerweile ein Schulprofil der Realschule am Kreuzberg. Immer im Blick stehen die Anforderungen der Gegenwart für die Gestaltung unserer Zukunft und die Verantwortung für die eine Welt von morgen.

Ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit unter den Schülern zu schaffen und sie in die Verantwortung für die eine Welt von morgen zu nehmen, wird auch in den nächsten Jahren mit oxfamunverpackt erklärtes Bildungs-und Erziehungsziel sein.

 

Lisa Metz, StRin (RS)

 


Eine Verpflichtung für die Zukunft

Unsere Schule ist nun Teil des größten Schulnetzwerks Deutschlands.Seit Ende April trägt die Realschule am Kreuzberg den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Damit haben sich Schüler und Lehrer selbst die Verpflichtung auferlegt, gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing, Ausgrenzung und Gewalt aktiv zu werden. Äußeres Zeichen ist seitdem ein Schild mit dem Projektlogo, das am 20.04.2012 an die Schüler übergeben wurde. Die feierliche Titelvergabe wurde von der Schulband und dem Schülerchor mit passenden Beiträgen wie den Titeln "Geht aufeinander zu" oder "Sage nein!" gestaltet. Die persönliche Teilnahme vieler wichtiger Funktionsträger verdeutlichte deren Wertschätzung für ein solches Engagement: Der Landrat des Landkreises Schwandorf, Herr Volker Liedke, der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in der Oberpfalz, Herr Ludwig Meier sowie der Regionalkoordinator des Projekts, Herr Dr. Thomas Kraus. Mit der Teilnahme der Klassensprecher, des Elternbeirats, der Schulleitung und des Personalrats wurde deutlich, dass alle Mitglieder der Schulfamilie bereit sind, ihren Teil dafür zu leisten. Dies kann in Form von Projekten, ähnlich dem vor zwei Jahren veranstalteten "Tag gegen Rechts", geschehen, aber auch im alltäglichen Umgang mit anderen Schülern und Lehrern.Der schulische Initiator, Herr Braun, konnte als prominente Patin Frau Sonja Tajsich gewinnen. Als Profitriathletin war die Regensburgerin wiederholt beste deutsche Frau beim Ironman auf Hawaii und beeindruckte mit Siegen in Südafrika und Regensburg über die Ironman-Distanz. Frau Tajsich konnte von eigenen Erlebnissen im Ausland berichten, wo sie als Fremde überall positiv aufgenommen wurde. Deshalb musste sie nicht lange überlegen, für dieses Projekt ihre Unterstützung anzubieten.

 

M. Braun 05/2012