Wiener Walzer, Wiener Schnitzel, Sachertorte und die 10d

Naja, ca 6 Stunden dauert es schon bis man in Vienna mit dem Bus ankommt. Wenn dann das Hotel nicht bezugsfertig ist, findet halt die Stadtführung zuerst statt.

"Madame, küss die Hand..." fährt mit

im Bus, den Werner souverän an allen Sehenswürdigkeiten vorbeimanövriert.

Opernhaus, Rathaus, Botschaften vorbei an Mozart-, Strauß- und Beethovendenkmälern über alle Arme der Donau, die wahlweise als Badeareale oder

Verkehrswege genutzt werden. Selbst Schiffe, die als Schwimmbad fungieren,

sieht man hier.

Das Hundertwasserhaus, obwohl

renovierungsbedürftig, beeindruckt dennoch durch das Fehlen der geraden Linien

und den Bäumen, die aus der Wand wachsen. An Grandhotels vorbei, die schon mal

4000 Euro pro Nacht und Suite kosten können. Zwischen Pferdekutschen besichtigt

man mittelalterliche Höfe und sieht Stiegenhäuser und Barberlatschn (Verbindungsterrassen zu einzelnen Wohnungen). In einer Zeitreise in 5D folgen

wir den Ratten durch das Gebälk des Stephansdoms und lauschen Sissi und Kaiser

Franz bevor wir in einem Luftschutzbunker zittern.

Prater bei Nacht. Während Schüler durch das nächtliche Wien in Fahrgeschäften schleudern, passen Lehrer auf Handys und Rucksäcke auf. Ihnen wird schon allein vom Zuschauen schwindelig. Auch der "Lukas" freute sich gehauen zu werden.

Albertina. Nicht nur der Kunstzweig staunt über Originale von Picasso, Monet, Miro, Magritte, Lichtenstein, Warhol und Schiele. Highlights: Riesige Bilder gemalt von Gottfried Helnwein, die wie Fotos ausschauen. Albrecht Dürers "Hase" oder sein "Rasenstück" im Original.

Der Wiener Naschmarkt bietet uns Kulinarisches aus aller Welt. Ob Sushi, Falafel oder Wiener Schnitzel - hier gibt es "Multikultisches" zum Mittagessen. Madame Tussauds Figuren bieten gute Begegnungen mit Promis unterschiedlicher Art. Ob man sein Selfie mit Cro, Gandhi oder Sissi macht, bleibt einem dann selbst überlassen.

In der Mariahilfer Straße darf dann nach dem Besuch des MQ (Museumsquartier) auch mal ordentlich geshoppt werden, bevor man im Hard Rock Cafe diniert, das ein oder andere T-Shirt kauft und Werner wieder alle mit dem Bus abholt.

Wer Dinosauriern, Fischen, Fossilien oder Urzeitmenschen begegnen will, sollte, wie wir, das Naturhistorische Museum mit 30 Millionen Objekten besuchen. Auf der Rückfahrt konnte man mit "BBou" alle Eindrücke verdauen.

 

P. Gläser